Mitarbeiter bei SCHOTT

Salvatore Ruggiero
Salvatore Ruggiero
Aktuelle Position:

Vice President Marketing and Communication

Seit wann arbeiten Sie bei SCHOTT und in welcher Funktion sind Sie gestartet?
Start als Auszubildender zum Industriekaufmann am 01. August 1989

Welche Positionswechsel haben Sie in der Zwischenzeit bereits vollzogen und in welcher Position arbeiten Sie derzeit?
1991 – Übernahme in den Bereich Marketing als Sachbearbeiter für Messen und Ausstellungen
1995 – Veränderung im Bereich Marketing zum Referent Events
1998 – Zusätzliche Verantwortung für Events, Messen sowie das Erich-Schott-Centrum
2000 – Abteilungsleiter Events und Messen & Stellvertreter des Bereichsleiters Corporate Marketing
2010 – Bereichsleiter Corporate Marketing
2014 – Vice President Marketing and Communication (d.h. Integration des PR-Bereiches in den Bereich Marketing)

Durch welche Maßnahmen wurden Sie bei SCHOTT in Ihrer Entwicklung unterstützt?
- Diverse Schulungen zum Thema Führung
- Fachliche Weiterbildungen
- Seminare für Projektleiter
- Kulturelle Trainings
- Intensivstudium zum Thema „Strategisches Marketing“

Haben Sie Seminare zum Thema Leadership absolviert und falls ja, wie hilfreich waren diese als Vorbereitung Ihrer Führungsaufgaben?
Durch die Teilnahme an diversen Leadership-Programmen, welche von HR angeboten wurden, habe ich mich sicher gefühlt, um die anstehenden Führungsaufgaben bewältigen zu können. Der notwendige Praxisbezug wurde durch Rollenspiele hergestellt, die in den Trainings geübt und anschließend bewertet wurden.

Waren diese Seminare hilfreich in Bezug auf Ihre generelle Entwicklung?
Die Seminare und Trainings waren insbesondere für meine persönliche Entwicklung sehr hilfreich. Ich habe hier die unterschiedlichen Sicht- und Verhaltensweisen von Kollegen kennen gelernt und wurde im Führen von Mitarbeitergesprächen geschult. Besonders interessant fand ich den Aspekt, dass Sender und Empfänger einer Botschaft deren Inhalte oft sehr unterschiedlich wahrnehmen wodurch Missverständnisse entstehen können. Ohne diese Weiterbildungs-Maßnahmen hätte ich mich sowohl persönlich als auch beruflich nicht so gut entwickeln können und wäre mit Sicherheit auch mit mehreren Konflikten konfrontiert worden.

Fühlten Sie sie durch Ihre damaligen Vorgesetzten in Ihrer Entwicklung unterstützt?
Grundvoraussetzung für solche Weiterbildungs-Maßnahmen ist, dass der Vorgesetzte hinter der Entwicklung seiner Mitarbeiter steht und diese aktiv unterstützt. Der Mitarbeiter darf zu keinem Zeitpunkt das Gefühl haben, dass die Trainings nur Geld und Zeit kosten. Der Vorgesetzte hingegen muss dem Mitarbeiter authentisch vermitteln, dass es unabdingbare Führungsinstrumente sind.

Gibt es besondere Soft Skills, die Sie im Rahmen Ihrer Trainings erlernt haben bzw. weiterentwickeln konnten?
Die wichtigsten Soft Skills, welche man täglich anwenden sollte, sind für mich:
- die Wahrnehmung der Mitarbeiter hinterfragen
- ein offenes Ohr für Kollegen haben und richtig zuhören
- andere Meinungen und Sichtweisen zulassen
- sich Zeit für Mitarbeiter und Kollegen nehmen
Die Wichtigkeit dieser Verhaltensweisen wurde auch in den Trainings noch einmal bestätigt.

Wie viele Mitarbeiter haben Sie derzeit in Ihrem Führungsbereich?
Aktuell sind ca. 35 Mitarbeiter in meinem weltweit agierenden Team. Es macht mir sehr viel Spaß solch ein tolles und motiviertes Team führen zu dürfen :)
Kenneth Tan
Kenneth Tan
Profil

R&D Manager, Electronic Packaging, Singapore – bei SCHOTT seit November 2007

Einführung
Work-Life-Balance, Weiterbildung sowie interne Aufstiegschancen werden in der Mehrheit der Unternehmen versprochen – aber die Realität dieser Versprechen ist nicht immer garantiert. Wir bei SCHOTT setzen das tatsächlich um und fördern unsere Mitarbeiter. Daher möchten wir die Karriereentwicklung unserer Mitarbeiter hier präsentieren:

Seit wann arbeiten Sie bei SCHOTT und in welcher Funktion sind Sie gestartet?
Ich arbeite seit November 2007 als R&D Engineer bei SCHOTT.

In welcher Position waren Sie hauptsächlich tätig und in welcher Position arbeiten Sie derzeit?
Nach 2.5 Jahren wurde mir eine Stelle am Standort Landshut, Deutschland (Hauptwerk für Electronic Packaging) für 3 bis 5 Jahre angeboten, um einen Einblick in die dortigen Produkte und Prozesse zu erhalten. Ich berichtete in dieser Zeit an den Global R&D Manger für Optoelectronics, der auch nach meiner Rückkehr nach Singapur mein Chef blieb. Nach 3 Jahren in Landshut kehrte ich nach Singapur zurück, um die Position des R&D Manager zu übernehmen und das R&D Team Singapur zu leiten. Ein Jahr ist es nun her, dass ich diese Rolle übernommen habe.

Welche Maßnahmen/ Aktivitäten waren hilfreich während Ihrer Entwicklung bei SCHOTT?
Die Position in Deutschland war meiner vorherigen in Singapur sehr ähnlich. Da ich mit den Systemen und Technologien bereits vertraut war, konnte ich den Job sehr schnell aufnehmen. Meiner Meinung nach ist es bei einer Auslandsentsendung absolut notwendig die Landessprache zu erlernen, um der Kultur näher zu kommen. Mir hat sowohl die Sprache als auch die deutsche Kultur sehr gut gefallen und aus Arbeitskollegen wurden schnell gute Freunde. Ich hatte das Glück, dass diese überaus hilfsbereiten Kollegen sich stets die Zeit nahmen, mir Produkte und Prozesse näher zu erklären. Dass ich noch in gutem Kontakt zu den deutschen Kollegen stehe, erleichtert den Job in Singapur, da so Informationen und Ideen wesentlich einfacher kommuniziert werden können. Ich habe zudem das Gefühl, dass Missverständnisse aufgrund kultureller Unterschiede vermieden werden, wenn die Kommunikation gut funktioniert und man die Situation des anderen nachvollziehen kann.

Führungspositionen:
In meiner derzeitigen Rolle habe ich zum ersten Mal Führungsverantwortung übernommen. Für Neulinge auf diesem Gebiet können eigentlich nicht ausreichend Trainings angeboten werden. Es ist meiner Meinung nach sehr wichtig, sich kontinuierlich weiterzubilden und im Job dazuzulernen. Das on-the-job training in Deutschland hat sicherlich viel dazu beigetragen, dass ich in meiner jetzigen Position einen so erfolgreichen Start erlebt habe.

Expats:
Die HR Teams aus Mainz und Landshut haben mich bei der Vorbereitung auf meine Auslandsentsendung sehr gut unterstützt. Zudem habe ich an einem interkulturellen Training teilgenommen, in welchem ich die üblichen Verhaltensweisen des Gastlandes kennen gelernt habe. In mein Heimatland zurückzukehren war anfangs schwerer als gedacht. Allerdings hat, abgesehen von Kleinigkeiten, alles reibungslos funktioniert. SCHOTT ist ein sehr führsorglicher Arbeitgeber und Expats werden sehr gut auf Ihren Auslandseinsatz und die Rückkehr vorbereitet.  Wenn sich die Möglichkeit ergeben sollte noch einmal eine Position außerhalb Singapurs zu übernehmen, werde ich diese gerne annehmen.
Sybille Haas
Dr. Sybille Haas
Aktuelle Position:

Leiterin Industrial Engineering im Bereich Technical Services (dazu gehören die Abteilungen Verfahrenstechnik, Anlagenbau, Automatisierung, Industrial IT und EMSR mit insgesamt ca. 100 Mitarbeitern)

Bei Schott seit:
1998

Seit wann arbeiten Sie bei SCHOTT und in welcher Funktion sind Sie gestartet?
Nach Studium und Promotion zum Dr.-Ing. Verfahrenstechnik bin ich in im März 1998 im Zentralbereich „Research & Development“ als „Referentin Prozessentwicklung“ eingestiegen.

Welche Positionswechsel haben Sie in der Zwischenzeit bereits vollzogen und in welcher Position arbeiten Sie derzeit?
Aus der R&D-Position heraus habe ich in einer Business Unit im Rahmen eines Projektes zur Ausbeutesteigerung eine Arbeitspakt- und Teilprojektleitungsfunktion übernommen und bin nach etwa einem Jahr fest in diesen Geschäftsbereich „Fernsehglas“ gewechselt. Dort war ich das erste halbe Jahr als Produktionsleiterin für eine Schmelzwanne tätig (sog. „Wannenleiter“) und übernahm anschließend für drei Jahre die Gesamtkoordination für alle Wannen dieser Unit. Die fachliche Führung von ca. 30 gewerblichen Mitarbeitern im Vierfach-Schichtbetrieb und von drei Ingenieuren ging mit dieser Position einher.

Im Anschluss an diese Produktionstätigkeit war ich am Ausbau des Neugeschäfts „Spezialglasrecycling“ beteiligt, für welches ich nach dessen Etablierung die Leitung übernommen habe. Nach vier Jahren SCHOTT-Zugehörigkeit stand ich somit erstmalig in direkter  Personalverantwortung für fünf Mitarbeiter.

Nach Schließung dieses Geschäftsbereiches und kurzer Mutterschaftspause wechselte ich als strategische Einkäuferin und Key Account Managerin für Investitionsgüterbeschaffungen in die Corporate Function „Global Purchasing“. Nach einem ¾ Jahr bot sich mir erneut die Möglichkeit einer Führungsposition im Zentralbereich Schmelztechnik. Diese nahm ich gerne an - zunächst für ca. 2,5 Jahre als Leiterin der Abteilung „Projektierung Schmelzanlagenbau“ mit ca. 10-15 Mitarbeitern. Nach erneutem Mutterschaftsurlaub für 3,5 Monate übernahm ich für vier Jahre die Position der Hauptabteilungsleiterin in der Gruppe „Engineering Schmelzanlagenbau“ mit mehreren Unterabteilungen (Projektierung, Konstruktion, Medien- und EMSR-Technik) und ca. 45 Mitarbeitern.

Als im Mai 2009 die Zentralbereiche Technik und Forschung neu strukturiert wurden, habe ich die Leitung der neuen Hauptabteilung „Engineering & Analytical Services“ übernommen, in der ich ca. 80 Mitarbeiter in 5 Abteilungen führte. Seit April 2013 bin ich für die Hauptabteilung „Industrial Engineering“ mit ca. 100 Mitarbeiter in 6 Gruppen (Verfahrenstechnik, Schmelztechnik, Maschinen- und Produktionstechnik, Automatisierung, Industrial IT, EMSR) verantwortlich.

Durch welche Maßnahmen wurden Sie bei SCHOTT in Ihrer Entwicklung unterstützt?
Ich hatte Vorgesetzte, die mir viel zugetraut und Verantwortung übertragen haben. Durch die Teilnahme an Weiterbildungen, Messebesuchen, Unternehmensprojekten und Auslandsreisen hatte ich stets die Möglichkeit mich weiter zu entwickeln. Hierbei hatte ich auch die Chance, mich abseits meines eigentlichen Tätigkeitsfeldes weiterzubilden, wie z.B. mit dem Kurs „BWL für Nicht-Betriebswirtschaftler“.
Bei meinen Vorgesetzten hatte ich bislang immer den Eindruck, dass man sich um meine – eingeforderte - Weiterentwicklung bemühte. Mir wurden Wege bereitet, um aus dem direkten Aktionskreis heraus auch für andere Akteure im Schott Konzern und außerhalb sichtbar zu werden. Großes Vertrauen in meine Leistungsbereitschaft und Organisationsstärke wurde mir entgegen gebracht. Besonders erwähnenswert ist bei SCHOTT ebenfalls die Bereitschaft, unkonventionelle Wege zu gehen, da mir beispielsweise trotz Schwangerschaft Aufstiegsoptionen angeboten wurden.

Die sehr guten Rahmenbedingungen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf bieten in den letzten 10 Jahren eine fundamentale Basis für meinen Karriereweg. Insbesondere das hervorragende Betreuungspaket der KITA sowie die Vermittlung von Tagesmüttern und die Zustimmung meiner Vorgesetzten zum Homeoffice und variablen Arbeitszeiten ermöglichen mir meinen Werdegang.

Führungspositionen:

Konnten Sie bereits außerhalb von SCHOTT Erfahrung im Führungsbereich gewinnen? Falls nein, wurden Sie durch entsprechende Weiterbildungen auf Ihre Führungsposition vorbereitet?

Da ich direkt nach der Promotion bei SCHOTT eingestiegen bin, hatte ich außerhalb dieses Unternehmens keine Führungsposition inne. Zur Vorbereitung auf meine leitenden Positionen habe ich an sehr vielen Führungsseminaren bei SCHOTT teilgenommen und umfangreiche Literatur gelesen.

Mütter in Führungspositionen:

Wie flexibel sind Sie in Ihrer Arbeitstag-Gestaltung, um Familie und Beruf vereinen zu können?

Mein persönlicher Anspruch ist es, in den Kernzeiten präsent zu sein. In Engpass-Situationen erhalte ich glücklicherweise die Zustimmung meiner Vorgesetzten im Home Office oder in Randzeiten arbeiten zu können. Meine beiden Kinder (7 und 10 Jahre alt) waren von Beginn an in einer Ganztagesbetreuung inklusive Tagesmutter und somit stets bestens versorgt.

Waren Sie bereits in einer Führungsposition bevor Sie Mutter wurden oder haben Sie die Führungsposition erhalten, als Sie bereits Nachwuchs hatten?
Aus einer Führungsposition heraus wechselte ich unmittelbar nach der Geburt des ersten Kindes in eine Linienfunktion als Einkäuferin. Bald besetzte ich jedoch wieder eine andere Führungsposition und übernahm trotz der Geburt des zweiten Kindes zunehmend mehr Führungsverantwortung.
Georg Sparschuh
Georg Sparschuh
Aktuelle Position:

President SCHOTT Glass India Pvt. Ltd, Tubing Division

Bei SCHOTT seit:
1984

Seit wann arbeiten Sie bei SCHOTT und in welcher Funktion sind Sie gestartet?
In 1984 wurde ein F&E-Projekt bei SCHOTT ins Leben gerufen, in dem elektronisch gesteuerte Dünnfilmschichten für Automobilanwendungen entwickelt wurden. Als Experte für Elektronik trat ich der SCHOTT AG bei und übernahm die Verantwortung für die Messtechnik und Systemintegration dieser Produktentwicklung.


Welche Positionswechsel haben Sie in der Zwischenzeit bereits vollzogen und in welcher Position arbeiten Sie derzeit?
Mein ursprünglicher Plan war nur für eine kurze Zeit bei der SCHOTT AG zu bleiben, da das Kerngeschäft dieses Unternehmens nicht meinen eigentlichen Fachkompetenzen entsprach. Durch die mir sehr häufig gestellten neuen Herausforderungen und Möglichkeiten realisierte ich jedoch sehr schnell, dass SCHOTT ein attraktiver Arbeitgeber für mich ist und hatte keinen Grund das Unternehmen verlassen sollte.
Als ich in meinen ersten Jahren im Unternehmen in die Abteilung „Fernsehglas“ einstieg, war mir bewusst, dass dieses Produkt bald am Ende seines Lebenszyklus angekommen sein wird. Daher habe ich die bevorstehenden Veränderungen bzgl. Umfang und Funktion meines Jobs von Anfang an in meiner beruflichen Zukunftsplanung berücksichtigt.

Durch den Wechsel von F&E zu Produktionstätigkeiten konnte ich den ersten Karriereschritt vom  Experten zum Manager durchführen. Mein Werdegang wurde dabei stets sowohl von meinen Vorgesetzten als auch der SCHOTT Personalabteilung unterstützt. Letztendlich wurden mir Positionen in Tschechien, Singapur und Indien angeboten, die ich alle ohne zu zögern angenommen habe. Derzeit leite ich den Produktionsstandort für Pharmaceutical Tubing in Indien, welcher über die größte Glasschmelzanlage von SCHOTT in Asien verfügt.

Durch welche Maßnahmen wurden Sie bei SCHOTT in Ihrer Entwicklung unterstützt?
Schon in einem frühen Stadium meine Karriere habe ich Verantwortung für Glasschmelzanlagen übernommen. Diese kontinuierlich laufende Produktion erfordert höchste Aufmerksamkeit – 24 Stunden / 7 Tage die Woche. Ein starkes funktionierendes Team, dessen Mitglieder einander respektieren und verantwortungsvoll handeln, ist hierbei extrem wichtig. Die Umsetzung der Unternehmenswerte wird bei SCHOTT durch Weiterbildungsmaßnahmen und Trainings unterstützt. Durch eine ausgewogene Mischung aus Lerneffekten aus dem operativem Tagesgeschäft, interkulturellen Erfahrungen, Selbststudium und diversen Coachings konnte ich sowohl meine persönliche als auch meine berufliche Entwicklung vorantreiben.

Führungspositionen:

Konnten Sie bereits außerhalb von SCHOTT Erfahrung im Führungsbereich gewinnen? Falls nein, wurden Sie durch entsprechende Weiterbildungen auf Ihre Führungsposition vorbereitet?

Bevor ich bei SCHOTT startete hatte ich bereits Positionen inne, in denen ich Führungserfahrungen sammeln konnte. Allerdings war ich damals sehr jung und bin mir heute sicher, dass man am Anfang seiner Karriere noch nicht die ausgereiftesten Fähigkeiten besitzt um Mitarbeiter ideal führen zu können. Diese Kompetenzen sind meiner Meinung nach erst das Ergebnis von Persönlichkeitsentwicklung sowie Lebenserfahrung durch herausfordernde Aufgaben. Dieser Prozess kann jedoch durch die Unterstützung eines Mentors beschleunigt und verstärkt werden. Für mich persönlich war SCHOTT immer ein guter Mentor – sowohl als Organisation, die mir zur richtigen Zeit die richtigen Trainings anbietet als auch bezüglich der Kollegen, die mir oft hilfreiche Tipps und Inputs gegeben haben und immer noch geben.

Expats:

Wurden Sie in vor dem Beginn Ihrer Auslandsentsendung durch SCHOTT entsprechend informiert und vorbereitet?

Allgemein sollte man nicht ausschließlich aus monetären Gründen oder beruflichen Perspektiven ins Ausland gehen. Diese Entscheidung muss auf dem Interesse für andere Kulturen basieren. Bei SCHOTT sind für solche Entsendungen alle Instrumente und Kontakte vorhanden, sodass ich mich sehr gut auf diese Zeit vorbereiten konnte.

Haben Sie im Vorfeld Ihrer Auslandsentsendung ein entsprechendes Training zum Thema interkulturelle Führung erhalten?
Oh ja, ich habe ein entsprechendes Training absolvieren dürfen, welches sehr hilfreich war und mir den Start im Ausland erleichtert hat. Ich bin mir sicher, dass ich dank des Trainings Missverständnisse und Fehler aufgrund von kulturellen Unterschieden vermeiden konnte, obwohl ich das Training sogar auf Grund von einem erhöhten Arbeitspensum vor meinem Auslandaufenthalt verkürzen musste.

Fühlen Sie sich im Hinblick auf Ihre Rückkehr in Ihre Heimat ausreichend vorbereitet und betreut?
Wer weiß schon was das Leben im nächsten Schritt parat hält? Die beste Vorbereitung für die Zukunft ist meiner Meinung nach eine Mischung aus weltoffener Denkweise sowie klar definierten persönlichen Zielen.

Wie flexibel sind Sie in Ihrer Arbeitstag-Gestaltung, um Familie und Beruf vereinen zu können?
Aus meiner internationalen Erfahrung heraus würde ich sagen, dass die strikte Trennung des Privat- und Arbeitslebens eine sehr deutsche Denkweise ist. In Indien verbringen wir mehr Zeit auf der Arbeit und entwickeln somit eine größere Akzeptanz dafür, die Arbeit als einen Teil unseres Lebens anzusehen. Der Arbeitgeber muss allerdings auch dazu beitragen, den Arbeitsplatz als einen Ort zu gestalten, an dem man gerne ist. Sowohl die allgemeine Atmosphäre und die Räumlichkeiten als auch die interne Unternehmenskultur und –werte sind dabei sehr wichtig. Da das Arbeitsumfeld bei SCHOTT sich fortlaufend zu solchen Orten entwickelt, bin ich zuversichtlich, dass wir auch in Zukunft weiterhin das beste Fachpersonal anziehen können.
Christian Mias
Christian Mias
Aktuelle Position:
Vice President Operations North America, Business Unit Flat Glass

Seit wann arbeiten Sie bei SCHOTT und in welcher Funktion sind Sie gestartet?
Bei SCHOTT bin ich im August 2007 als Senior Inhouse Consultant eingestiegen. Zuvor war ich bei Siemens in verschiedenen Funktionen und Bereichen tätig, zuletzt als kaufmännischer Projektleiter. Ich bin gelernter Industriemechaniker und habe meinen Doktor an der Technischen Universität Berlin gemacht.

Warum haben Sie sich für SCHOTT als Arbeitgeber entschieden?
SCHOTT´s Größe, globale Präsenz und breites Angebot an innovativen Produkten machen das Unternehmen für mich sehr attraktiv. SCHOTT bietet seinen Mitarbeitern zugleich eine unternehmerische Atmosphäre und internationale und kulturell vielfältige Geschäftsbeziehungen. Mich faszinieren zudem das breite Produktportfolio und die Vielfalt der Applikationen, die SCHOTT bietet - und die Technologien dahinter!

Was sind Ihre Aufgaben und Ihr Tätigkeitsbereich bei SCHOTT?
In meiner jetzigen Rolle bin ich verantwortlich für fünf Produktionsstandorte der Business Unit in den USA, Mexiko und Kanada sowie für die weltweiten Supply Chain Aktivitäten.

Meine Hauptaufgabe ist es, meinem Team ein sicheres Arbeitsumfeld zu bieten, Produktivitätsverbesserungen voranzutreiben und somit die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und unsere Fähigkeiten strategisch weiterzuentwickeln, damit wir unseren Kunden auch in Zukunft spannende neue Produkte und Dienstleistungen anbieten können. Das erfordert natürlich eine enge Zusammenarbeit mit allen Geschäftsfeldern, vor allem mit Vertrieb und Innovation.

Wie würden Sie die Arbeitsatmosphäre bei SCHOTT beschreiben?
Die Arbeitsatmosphäre bei SCHOTT unterscheidet sich von Standort zu Standort. Als Teammitglied einer regionalen Einheit der SCHOTT-Gruppe ähnelt die Atmosphäre die eines mittelständischen Unternehmen: unternehmerisch und mit großer Freiheit bei der Lösung und Entscheidungsfindung.

Die Arbeit im Hauptwerk ist durch formalere Strukturen und Prozesse geprägt und es ist wichtig, immer wieder sicherzustellen, dass diese Formalitäten die Geschäftsleistung nicht verlangsamen. Gleichzeitig trägt die große Anzahl an Experten in verschiedenen Bereichen und Funktionen, die sich für SCHOTT´s Erfolg einsetzen, zu einem sehr starken Netzwerk bei – SCHOTT ist der richtige Platz für zielorientierte, bodenständige Mitarbeiter.

Durch welche Maßnahmen wurden Sie bei SCHOTT in Ihrer Entwicklung unterstützt?
Ein paar Jahre nachdem ich SCHOTT in Mitterteich beigetreten war, nahm ich das Angebot an, nach Rio de Janeiro umzuziehen, um dort der Geschäftsleiter des SCHOTT Tubing Werks in Brasilien zu werden. Mein Team vor Ort zu leiten, der Kontakt mit Kunden aus südamerikanischer Länder und das Erlernen der brasilianischen Kultur sowie der portugiesischen Sprache waren eine außergewöhnliche Entwicklungsmöglichkeit für mich.
Anschließend wurde ich Teil des Flat Glass Teams und meine Familie und ich sind nach Sweetwater, Tennessee, USA gezogen. In der Rolle des Chief Operating Officer von SCHOTT Gemtron Corporation, dem nordamerikanischen Joint Venture zwischen SCHOTT und AGC, habe ich einen klassischen "Turn around" geleitet. Dies stellte bislang die herausforderndste Aufgabe meiner Karriere dar. Die Zeit in den USA brachte mir zudem viele vielen interessanten Einblicke in die amerikanische Kultur und Gesellschaft.

Nach mehr als fünf Jahren im Ausland, habe ich meine jetzige Position in Mainz übernommen. Ich stehe weiterhin in engem Kontakt mit meinen Kollegen aus der ganzen Welt. SCHOTT hat mir aufregende internationale Karrieremöglichkeiten geboten, und ich bereue es bis heute nicht, diese angenommen zu haben.

Was denken Sie über die Vereinbarkeit von Beruf und Familie als Mitarbeiter bei SCHOTT?
Meine Zeit bei SCHOTT war zum einen natürlich sehr stark von internationalen Aufträgen beeinflusst. Umzüge, vor allem in fremde Länder und Kulturen, sind für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber vor allem für ihre Familie, eine ganz besondere Herausforderung. SCHOTT bietet Familien im Rahmen des SCHOTT-Expat-Programms sehr umfassende und vielseitige Angebote.

Die verschiedenen Aufträge und Aufgaben hatten eine ganz besondere und nachhaltige Wirkung auf unsere Familie, da unsere drei Kinder in Deutschland, Brasilien und den USA geboren wurden. Abschließend möchte ich betonen, dass es auf gewissen beruflichen Ebene fast immer eine Herausforderung ist, Familie und Karriere miteinander zu vereinbaren. Dies erfordert zum einen ein gutes Zeitmanagement und man lernt Prioritäten zu setzen. Ich habe auf jeden Fall immer das Gefühl gehabt, dass SCHOTT mir genug Freiheiten gegeben hat und mich dabei unterstützt hat, um diese Herausforderung richtig zu meistern.

Was ist Ihr Ratschlag an neue Mitarbeiter?
Mein Ratschlag ist: Seien Sie offen für die Möglichkeiten, die SCHOTT bietet. Das Erlangen von breitem Wissen beim Wechseln von Funktionen, Geschäftsbereichen und sogar Ländern ist nicht nur sehr spannend, sondern zudem bereichert es auch Ihr berufliches und persönliches Leben.

Die Erfolgsgeschichten einiger unserer Kollegen geben Ihnen einen Eindruck von den vielfältigen Karrieremöglichkeiten, die SCHOTT Ihnen bietet.
Zögern Sie nicht und bewerben Sie sich bei uns!
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