River running through forest

Ökologische Verantwortung

Langfristiges Denken und verantwortungsvolles Handeln gehören zu den Leitprinzipien von SCHOTT. Deshalb bekennen wir uns zum Umwelt- und Klimaschutz. Mit dem Strategieprojekt „Zero Carbon“ sind wir 2020 auf diesem Gebiet in eine neue Ära eingetreten.

Auf dem Weg zu einem ambitionierten Ziel

Mit unserem Ziel, klimaneutral zu werden, haben wir uns auf einen langen Weg mit großen Herausforderungen begeben. Die ersten Meilensteine haben wir bereits erreicht.

Unser klares Ziel: Klimaneutral bis 2030

Als globaler Spezialglashersteller gehören wir zu einer energieintensiven Industrie mit einem großen CO2 Fußabdruck. Dieser Herausforderung stellen wir uns.
Erfahren Sie mehr über unsere Umweltziele.
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„Mit Blick auf den Klimawandel ist es höchste Zeit zu handeln. Dabei müssen alle Verantwortung übernehmen – Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Wir sind dazu bereit. Wir wollen bis 2030 klimaneutral werden.“
Dr. Jens Schulte
Mitglied des Vorstandes, verantwortlich für das Strategieprojekt „Zero Carbon“
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„Wenn wir unseren CO2-Fußabdruck senken, ist das nicht nur gut für die Umwelt und das Klima. Wir werden dadurch auch für unsere Kunden ein noch nachhaltigerer Partner.“
Anja Schlosser
Manager Sustainability, Koordinatorin des Strategieprogramms „Zero Carbon“

Unser Aktionsplan

Auf unserem Weg Richtung Klimaneutralität handeln wir nach dem Prinzip „Vermeiden – Reduzieren – Kompensieren“. Unser Aktionsplan umfasst vier Handlungsfelder.

Technologiewandel

Das Ziel Klimaneutralität erfordert einen massiven Umbruch in der Glasproduktion. Die größte Herausforderung ist der Technologiewandel – auch im Hinblick auf den Faktor Zeit. Langfristig wollen wir ganz auf die Nutzung fossiler Energieträger verzichten, soweit es technologisch machbar ist. Bei der Entwicklung neuer Technologien fokussieren wir uns vor allem auf den energieintensivsten Prozessschritt der Glasschmelze. Hier verfolgen wir vor allem zwei Transformationspfade: die Elektrifizierung und die Wasserstofftechnologie. Bei beiden Lösungsansätzen spielt Strom aus erneuerbaren Energien eine ganz entscheidende Rolle.

Verbesserung der Energieeffizienz

Die kontinuierliche Verbesserung der Energieeffizienz und damit einhergehend die Reduzierung des Energieverbrauchs ist für uns schon seit Jahrzehnten eine Daueraufgabe. Im Rahmen des bewährten Energiemanagements arbeiten wir permanent daran, Energieeffizienzpotenziale zu identifizieren und zu nutzen. Neue Impulse ergeben sich durch die Digitalisierung des Schmelzprozesses und die Künstliche Intelligenz. Mit neuartigen Sensoren und Technologien aus dem Bereich Big Data können wir Massendaten, die wir an den Glasschmelzwannen erfassen, besser strukturieren, automatisiert analysieren und für Prozessverbesserungen nutzen.

100 Prozent Grünstrom

Unser Ziel ist es, künftig nur noch Strom aus erneuerbaren Energien zu nutzen. Beim Umstieg auf Grünstrom haben wir bereits im Jahr 2020 einen Anteil von 75 Prozent erreicht. Ende 2021 wollen wir unseren Strombedarf zu 100 Prozent durch erneuerbare Energien mit entsprechenden Herkunftsnachweisen decken. Hierbei legen wir großen Wert auf hochwertige Grünstromzertifikate, die einen starken Beitrag zur Energiewende bestätigen. Im nächsten Schritt wollen wir Grünstrom auch über Power Purchase Agreements (PPA) beziehen, also über langfristige Stromabnahmeverträge direkt mit Betreibern von Erneuerbare-Energien-Anlagen.

Kompensation nicht vermeidbarer Emissionen

Technologisch noch nicht vermeidbare klimaschädliche Emissionen gleichen wir durch das Engagement in Klimaschutzprojekte aus, die nach strengen Standards zertifiziert sind. Den Anfang haben wir im Jahr 2020 gemacht, jetzt bauen wir unser Kompensationsportfolio Schritt für Schritt aus. Dabei setzen wir vor allem auf naturbasierte Lösungen wie Aufforstung und Wiederaufforstung. 2030 wollen wir die Emissionen, die wir bis dahin nicht durch den Technologiewandel, die weitere Verbesserung der Energieeffizienz und die Nutzung von Grünstrom vermeiden können, vollständig kompensieren. Sodass wir in 2030 ein klimaneutral produzierendes Unternehmen sind.

Corporate Carbon Footprint

Die Glasproduktion ist energieintensiv

Als Spezialglashersteller gehört SCHOTT zu den energieintensiven Unternehmen. Spezialgläser und Glaskeramiken werden in großen Schmelzwannen bei Temperaturen von bis 1.700 Grad Celsius geschmolzen. Bisher beheizen wir die Schmelzwannen mit den fossilen Energieträgern Erdgas und Heizöl, teilweise auch mit Strom. Auch bei der Weiterverarbeitung der Gläser benötigen wir viel Energie. Durch diesen Energiebedarf betrug unser klimarelevanter Fußabdruck im Jahr 2019 rund 1 Million Tonnen CO2e.

Unsere Berechnungen basieren auf der market-based Methode des Greenhouse Gas Protocol (GHG). Zur Berechnung unseres Corporate Carbon Footprints betrachten wir den Ausstoß aller Treibhausgase. Dabei beziehen wir aktuell die Emissionen aus der eigenen Produktion (Scope 1 GHG) und aus eingekaufter Energie (Scope 2) in die Berechnung ein. Von Scope 3 berücksichtigen wir zudem die Dienstreisen und die Mobilität der Mitarbeiter. Mittelfristig wollen wir die weiteren Scope 3-Emissionen mit einbeziehen, die unter anderem auch die Emissionen in der Lieferkette betrachten. Um eine Vergleichbarkeit bezüglich ihrer Klimawirksamkeit herzustellen, geben wir die Treibhausgasemissionen in CO2-Äquivalenten (CO2e) an.

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Whitepaper „Klimaneutral bis 2030“

Unser Whitepaper „Klimaneutral bis 2030“ gibt einen tieferen Einblick in unsere Motivation und Zielsetzung sowie die Herausforderungen und Lösungsansätze auf unserem Weg Richtung Klimaneutralität.

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Der Umweltschutz ist ein wichtiges Unternehmensziel von SCHOTT – schon seit 1987

Wir setzen Standards

Durch den Einsatz modernster Technologien und kontinuierliche Prozessverbesserungen setzen wir in der Glasindustrie immer wieder Standards.
Hermann Ditz, Mitglied des Vorstandes
Hermann Ditz, Mitglied des Vorstandes
„Der Schutz der Umwelt und die Schonung der natürlichen Ressourcen sind für SCHOTT Unternehmensziele von hoher Priorität, zu denen wir uns klar bekennen.“

Integriertes EHS-Managementsystem

Mit einem integrierten EHS-Managementsystem sorgen wir seit 1995 dafür, dass an allen Standorten weltweit hohe Standards beim Umweltschutz (Environment) und auf den Gebieten Gesundheit (Health) und Arbeitssicherheit (Safety) eingehalten werden Es basiert auf den internationalen ISO-Normen 14001 (Umweltschutz) und 45001 (Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit).

Inzwischen wurde auch ein EHS Standard für Material Compliance angegliedert. Unsere konzernweiten EHS Standards ergänzen nationale Gesetze und Vorschriften dort, wo es SCHOTT wichtig ist, einschlägige Compliance-Themen einheitlich zu regeln und einen weltweiten Mindeststandard zu definieren.

Weitere wichtige Nachhaltigkeitsthemen

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