FAQ's SCHOTT Strahlenschutzglas

1. Worin unterscheiden sich RD 50® / RD 30®?
RD 50® und RD 30® haben Ihre Produktnamen in Anlehnung an Ihre jeweilige Dichte von min. 5,05 g/cm³ bzw. min 3,13 g/cm³ erhalten und unterscheiden sich mit Hinblick auf Ihr Anwendungen vor allem auf die Schutzwirkung, welche bei RD 50® deutlich höher ist.

2. Wie wird diese Schutzwirkung gemessen?
Die Schutzwirkung wird i.d.R. für die Verwendung von Blei als Abschirmmaterial angegeben. Für andere Materialien wie Glas wird die Schutzwirkung als Bleigleichwert angegeben, d.h. zu welcher Bleidicke die Abschirmwirkung des Materials gleichwertig ist.

3. Welchem Bleigleichwert entspricht RD 50® und RD 30®?
RD 50® bietet je nach Röhrenspannung und Glasdicke Bleigleichwerte von 1,4 mm bis 6,3 mm. RD 30® bietet in 6 mm Glasdicke einen Mindestbleigleichwert von 0,5 mm Pb.

4. 
Erfüllt RD 50® / RD 30® damit die notwendigen Normen Ihrer Einsatzgebiete?
Ja. RD 50® entspricht den Anforderungen nach DIN EN 61331-2 und IEC 61331-2 zum Strahlenschutz in der medizinischen Röntgendiagnostik. RD 30® wird für medizinisch elektrische Geräte, die gemäß DIN EN 60601-2-45 gebaut werden, eingesetzt.

5. Wie wird Strahlenschutz für z.B. BGW > 6,1 mm Pb erreicht?
Verbundglas aus RD 50® mit RD 50®. Der BGW addiert sich entsprechend.
 
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