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Exterior view of the Mirador El Palmeral at the Vitoria-Gasteiz town hall in Spain

Mirador El Palmeral

Zwischen 2020 und 2024 wurde der historische Mirador El Palmeral am Rathaus von Vitoria-Gasteiz in Spanien im Rahmen eines EU-finanzierten Projekts umfassend restauriert. Unter der Leitung von Landa-Ochandiano Arquitectos und dem Glasrestaurator Vitrales Mikel Delika kamen bei dem Projekt SCHOTT RESTOVER® plus sowie farbiges Glas in Florentiner- und Muranese-Mustern zum Einsatz, wodurch die ursprüngliche Ästhetik erhalten blieb und gleichzeitig die heutigen Anforderungen erfüllt wurden.

Hintergrund

Der Mirador El Palmeral befindet sich an der Nordwestfassade des Rathauses von Vitoria-Gasteiz in der Calle Mateo Moraza im Baskenland, Spanien. Die Struktur erstreckt sich über zwei Etagen, wobei jede Etage neun Fenster aufweist, die in drei Zonen unterteilt sind: unten Klappfenster, in der Mitte Gitterfenster und oben farbige Buntglasfenster. Der modernistische Erker tritt aus der Fassade hervor und bietet einen großzügigen Ausblick auf den Außenbereich.

Die Holzkonstruktion wurde mit traditionellen nagelfreien Kasten- und Zapfenverbindungen gefertigt, mit Metallelementen an beweglichen Teilen wie Scharnieren, Griffen und Sicherheitsstangen. El Palmeral ist ein charakteristisches Gebäude aus dem frühen 20. Jahrhundert mit großflächigen Verglasungen, die Licht, Wärme und den Schutz vor Witterung in einer ästhetisch und funktional harmonischen architektonischen Struktur vereinen.

Exterior view of the El Palmeral, showing the intricate, 19th century glazing

Herausforderung

Die Restaurierung des Mirador El Palmeral stellte das Projektteam vor die anspruchsvolle Aufgabe, die historische Bedeutung des Gebäudes zu bewahren und zugleich modernen technischen und funktionalen Anforderungen gerecht zu werden.

Besonders herausfordernd war der Prozess, einige der antiken Fenster zu erhalten und andere zu rekonstruieren. Das ursprüngliche Material war mundgeblasenes Glas, das einzigartige Unregelmäßigkeiten aufwies, die nachgebildet werden mussten. Hinzu kam die Vielfalt der Fensterformen, -größen und -muster, die eine präzise Entwurfsplanung und Dokumentation erforderten. Jedes Glaselement musste demontiert, nummeriert und analysiert werden, um Schäden zu identifizieren und eine exakte Restaurierung sicherzustellen.

Lösung

Im Rahmen der Restaurierung wurde SCHOTT RESTOVER® plus Glas ausgewählt, um das historische Erscheinungsbild der Fensterfront zu bewahren. Dieses Glas wurde speziell für Restaurierungsprojekte entwickelt und bildet die optischen Eigenschaften des historischen Materials, einschließlich seiner charakteristischen Unregelmäßigkeiten und Lichtbrechungen, präzise nach.

Wo immer möglich, wurden beschädigte Originalscheiben mit Techniken wie der Tiffany-Methode repariert oder restauriert. Falls ein Austausch erforderlich war, kamen passgenaue Repliken aus SCHOTT RESTOVER® plus zum Einsatz. Dank detaillierter, nach dem CVMA-Standard (Corpus Vitrearum Medii Aevi) erstellter Pläne und der engen Zusammenarbeit zwischen SCHOTT, Landa-Ochandiano Arquitectos und dem Glasrestaurator Mikel Delika konnte jedes Element präzise gefertigt und originalgetreu installiert werden.

Das Ergebnis ist eine gelungene Verbindung aus Denkmalpflege, präziser Handwerkskunst und moderner Glastechnologie.

    Close-up view of the lower floor of the El Palmeral viewpoint in the Vitoria-Gasteiz town hall in Spain
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    Ideal für Restaurierungszwecke

    SCHOTT RESTOVER® plus ähnelt dem traditionellen mundgeblasenen Glas, das ursprünglich um die Wende zum 19. Jahrhundert hergestellt wurde. Es ist dicker als RESTOVER® und RESTOVER® light und lässt sich einfach in historische Fensterrahmen und Beschläge einsetzen.
    Side view of the El Palmeral viewpoint in Vitoria-Gasteiz in Spain
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    Konformität und Individualisierung

    RESTOVER® plus Glas erfüllt die neuesten Anforderungen an Wärme-, Solar-, UV- und Schallschutz und kann laminiert, als Isolierglas oder Brandschutzglas gefertigt sowie mit zusätzlichen Spezialfolien für einen erhöhten Schutz gegen UV- oder IR-Strahlung versehen werden, um unterschiedlichen Lichtanforderungen gerecht zu werden.
    Close-up view of the glazing in the El Palmeral viewpoint in Vitoria-Gasteiz
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    Traditionelle Methoden

    RESTOVER® plus Glas wird nach dem traditionellen Fourcault-Verfahren hergestellt, das einen „wellenförmigen“ Effekt auf der Verglasung erzeugt. Bei diesem Verfahren wird das geschmolzene Glas durch eine Ziehdüse gezogen, wodurch das charakteristische Erscheinungsbild entsteht.

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