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Laborschmelze Mainz Worker checking Furnace

Ökologische Verantwortung

Umwelt‑ und Klimaschutz sind seit vielen Jahren Bestandteil der strategischen Ausrichtung von SCHOTT. Mit technologischen Entwicklungen haben wir in der Glasindustrie wichtige Impulse gesetzt. Diesen Anspruch verfolgen wir weiter, indem wir als globales Unternehmen an der Dekarbonisierung unserer Produktion und Wertschöpfungskette arbeiten (Weitere Informationen im Umsetzungsplan).  

Transformation der Glasindustrie

Als globaler Technologiekonzern sind wir Teil einer energieintensiven Industrie mit hohen Treibhausgas-Emissionen. SCHOTT stellt sich aktiv den Anforderungen einer komplexen und langwierigen Transformation und treibt dafür gezielte Maßnahmen voran.
CO2-Reduktion
    Testimonial Slider-04

    "Wir brauchen große und mutige Veränderungen - für unsere Kinder und Enkelkinder. Ich bin zuversichtlich, dass wir es schaffen können."
    Tania Meese
    TCS Spezialist
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    "Ich finde es großartig, dass wir dazu angeregt werden, mehr über Umweltschutzbelange nachzudenken. Man weiß, dass man etwas Gutes tut."
    Markus Langer
    Servicemechaniker
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    „Ob Elektrifizierung, Mikrowellentechnologie oder Wasserstoff: Seit mehreren Jahren haben wir in Entwicklungs‑ und Pilotprojekten innovative Ansätze für unsere Schmelz‑ und Heißformprozesse erarbeitet.“ 
    Michael Hahn
    Leiter Hot Processes
    Testimonial Slider-07

    „Die Reduktion von Emissionen in unserer internationalen Wertschöpfungskette ist ebenso herausfordernd wie unsere technologische Transformation. Wir können sie nur umsetzen, indem wir mit unseren Lieferanten an neuen Lösungen arbeiten.“
    Martin Bleider
    Leiter Sustainable Procurement 
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    „Mit unserem extern zertifizierten PCF-Leitfaden erfassen wir CO₂-Daten für ausgewählte Pilotprodukte. Gemeinsam mit unseren Kunden können wir Scope-3-Emissionen besser verstehen. So leisten wir einen Beitrag für transparentere Wertschöpfungsketten.“ 
    Marius Amschler
    Sr. Product Manager & Global Sustainability Expert Tubing 

    Wissenschaftlich fundierte Klimaziele

    Als forschungsgetriebener Technologiekonzern setzen wir auf eine wissenschaftlich fundierte Klimastrategie. Deshalb haben wir uns der Science Based Targets initiative (SBTi) angeschlossen und unsere CO₂-Reduktionsziele für alle drei Emissionsbereiche (Scope 1–3) erneut validieren lassen. Die SBTi, die wissenschaftsbasierte Klimaziele von Unternehmen prüft und validiert, hat die überarbeiteten Ziele im August 2026 bestätigt. Das Reduktionsziel für Scope 1 und Scope 2 aus dem Jahr 2023 bleibt Bestandteil der Klimastrategie bis 2030. Zusätzlich setzt SCHOTT sich das Ziel, ausgewählte Scope-3-Emissionen entlang der Wertschöpfungskette bis 2030 um 27,5 Prozent zu senken (Weitere Informationen im Umsetzungsplan).  

    SBTI Logo

    Unser Aktionsplan

    Unsere Klimastrategie folgt einer klaren Hierarchie: Auf unserem Weg zur Emissionsminderung priorisieren wir Vermeidung und Reduktion (Weitere Informationen im Umsetzungsplan).  
    Man looking into glass melting tank

    Technologiewandel

    Die Reduktion unserer Emissionen erfordert tiefgreifende technologische Veränderungen in der Glasproduktion. Die größte Herausforderung ist dabei der Technologiewandel – auch mit Blick auf den Faktor Zeit. Dieser Transformationsprozess ist komplex und langfristig auf Jahrzehnte angelegt. 

    Im Fokus steht der energieintensivste Prozessschritt der Glasschmelze. Bei der Entwicklung neuer Technologien treiben wir insbesondere die Elektrifizierung voran (Weitere Informationen im Umsetzungsplan). In Forschungs- und Pilotprojekten testen wir weitere Ansätze, wie die Beheizung unserer Schmelzwannen durch Mikrowellen, Wasserstoff und Plasmabrenner. 

    Melting lab with two workers pouring

    Energieeffizienz

    Energie effizient zu nutzen, ist ein wichtiger Bestandteil unserer Produktionsprozesse. Mit einem strukturierten Energiemanagement analysieren wir fortlaufend, wo sich zusätzliche Potenziale erschließen lassen. Die Digitalisierung des Schmelzprozesses eröffnet uns dabei neue Möglichkeiten: Durch moderne Sensortechnologien und KI‑gestützte Datenanalyse gewinnen wir tiefere Einblicke in die Abläufe an unseren Glasschmelzwannen. 
    Windmills standing in nature

    Erneuerbare Energien

    Ein wichtiger Hebel zur Reduktion unserer CO₂-Emissionen ist der Einsatz erneuerbarer Energien – dabei haben wir bei unserem Stromverbrauch begonnen. Seit 2021 deckt SCHOTT 100 % seines Stromverbrauchs bilanziell mit erneuerbaren Energien ab. Der entsprechende Nachweis erfolgt über Energy Attribute Certificates (EACs). Über 90 % dieser Nachweise stammen aus dem Strommarkt des jeweiligen Verbrauchsorts. Die EACs werden unter anderem im Rahmen langfristiger Stromabnahmeverträge (PPAs) bezogen oder separat erworben. 
    Logistics team at inland port with containers

    Wertschöpfungskette (Scope 3)

    Der größte Teil der Emissionen entsteht außerhalb unserer Werke. Sie fallen vor allem im Zuge der Produktion der von uns eingekauften Materialien und in der Weiterverarbeitung der Produkte an (Scope 3). Sie sind damit ein wesentlicher Ansatzpunkt für zusätzliche Reduktionen. Um Scope 3 Emissionen zu adressieren, setzen wir auf eine strukturierte Herangehensweise entlang der Wertschöpfungskette (Weitere Informationen im Umsetzungsplan).  

    Unsere Projekte konzentrieren sich auf den Transfer von Wissen, den Einsatz erneuerbarer Energien bei Lieferanten sowie auf effizientere Prozesse. Wir unterstützen somit unsere Lieferanten dabei, wirksame Maßnahmen schrittweise auszurollen.

    Umweltschutz

    Innovationen für die Glasindustrie 

    Durch den Einsatz moderner Technologien und kontinuierliche Prozessverbesserungen haben wir dazu beigetragen, industrielle Standards in der Glasindustrie weiterzuentwickeln.

    Dr. Andrea Frenzel, Mitglied des Vorstandes
    Dr. Andrea Frenzel, Mitglied des Vorstandes
    Der verantwortungsvolle Umgang mit natürlichen Ressourcen ist für uns Leitprinzip. Er bedeutet, industrielle Leistung langfristig weiterzuentwickeln – unter Berücksichtigung ökologischer und wirtschaftlicher Aspekte.
    EHS-Managementsystem

    Integriertes EHS-Managementsystem

    Seit 1995 steuern wir Umwelt‑, Gesundheits‑ und Arbeitssicherheitsaspekte (Environment, Health & Safety – EHS) über ein integriertes Managementsystem.  

    Das System basiert auf international anerkannten Standards, insbesondere den ISO‑Normen 14001 (Umweltmanagement) und 45001 (Arbeits‑ und Gesundheitsschutz). Material Compliance ist integraler Bestandteil dieses Systems.  

    Unsere EHS‑Standards ergänzen nationale Gesetze und Vorschriften, dort, wo SCHOTT einschlägige Compliance‑Themen konzernweit einheitlich regelt, und definieren einen konzernweiten Mindeststandard.  

    Das Managementsystem schafft Transparenz, klare Verantwortlichkeiten und eine verlässliche Grundlage für kontinuierliche Verbesserung – über Länder‑ und Funktionsgrenzen hinweg.  

    Logo with hands protecting a person in a circle, labeled "EHS" at the bottom.

    Weitere wichtige Nachhaltigkeitsthemen

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