Ökologische Verantwortung
Umwelt‑ und Klimaschutz sind seit vielen Jahren Bestandteil der strategischen Ausrichtung von SCHOTT. Mit technologischen Entwicklungen haben wir in der Glasindustrie wichtige Impulse gesetzt. Diesen Anspruch verfolgen wir weiter, indem wir als globales Unternehmen an der Dekarbonisierung unserer Produktion und Wertschöpfungskette arbeiten (Weitere Informationen im Umsetzungsplan).
Transformation der Glasindustrie
Als globaler Technologiekonzern sind wir Teil einer energieintensiven Industrie mit hohen Treibhausgas-Emissionen. SCHOTT stellt sich aktiv den Anforderungen einer komplexen und langwierigen Transformation und treibt dafür gezielte Maßnahmen voran.Wissenschaftlich fundierte Klimaziele
Als forschungsgetriebener Technologiekonzern setzen wir auf eine wissenschaftlich fundierte Klimastrategie. Deshalb haben wir uns der Science Based Targets initiative (SBTi) angeschlossen und unsere CO₂-Reduktionsziele für alle drei Emissionsbereiche (Scope 1–3) erneut validieren lassen. Die SBTi, die wissenschaftsbasierte Klimaziele von Unternehmen prüft und validiert, hat die überarbeiteten Ziele im August 2026 bestätigt. Das Reduktionsziel für Scope 1 und Scope 2 aus dem Jahr 2023 bleibt Bestandteil der Klimastrategie bis 2030. Zusätzlich setzt SCHOTT sich das Ziel, ausgewählte Scope-3-Emissionen entlang der Wertschöpfungskette bis 2030 um 27,5 Prozent zu senken (Weitere Informationen im Umsetzungsplan).
Unser Aktionsplan
Unsere Klimastrategie folgt einer klaren Hierarchie: Auf unserem Weg zur Emissionsminderung priorisieren wir Vermeidung und Reduktion (Weitere Informationen im Umsetzungsplan).Technologiewandel
Die Reduktion unserer Emissionen erfordert tiefgreifende technologische Veränderungen in der Glasproduktion. Die größte Herausforderung ist dabei der Technologiewandel – auch mit Blick auf den Faktor Zeit. Dieser Transformationsprozess ist komplex und langfristig auf Jahrzehnte angelegt.
Im Fokus steht der energieintensivste Prozessschritt der Glasschmelze. Bei der Entwicklung neuer Technologien treiben wir insbesondere die Elektrifizierung voran (Weitere Informationen im Umsetzungsplan). In Forschungs- und Pilotprojekten testen wir weitere Ansätze, wie die Beheizung unserer Schmelzwannen durch Mikrowellen, Wasserstoff und Plasmabrenner.
Energieeffizienz
Erneuerbare Energien
Wertschöpfungskette (Scope 3)
Der größte Teil der Emissionen entsteht außerhalb unserer Werke. Sie fallen vor allem im Zuge der Produktion der von uns eingekauften Materialien und in der Weiterverarbeitung der Produkte an (Scope 3). Sie sind damit ein wesentlicher Ansatzpunkt für zusätzliche Reduktionen. Um Scope 3 Emissionen zu adressieren, setzen wir auf eine strukturierte Herangehensweise entlang der Wertschöpfungskette (Weitere Informationen im Umsetzungsplan).
Unsere Projekte konzentrieren sich auf den Transfer von Wissen, den Einsatz erneuerbarer Energien bei Lieferanten sowie auf effizientere Prozesse. Wir unterstützen somit unsere Lieferanten dabei, wirksame Maßnahmen schrittweise auszurollen.
Innovationen für die Glasindustrie
Durch den Einsatz moderner Technologien und kontinuierliche Prozessverbesserungen haben wir dazu beigetragen, industrielle Standards in der Glasindustrie weiterzuentwickeln.
Integriertes EHS-Managementsystem
Seit 1995 steuern wir Umwelt‑, Gesundheits‑ und Arbeitssicherheitsaspekte (Environment, Health & Safety – EHS) über ein integriertes Managementsystem.
Das System basiert auf international anerkannten Standards, insbesondere den ISO‑Normen 14001 (Umweltmanagement) und 45001 (Arbeits‑ und Gesundheitsschutz). Material Compliance ist integraler Bestandteil dieses Systems.
Unsere EHS‑Standards ergänzen nationale Gesetze und Vorschriften, dort, wo SCHOTT einschlägige Compliance‑Themen konzernweit einheitlich regelt, und definieren einen konzernweiten Mindeststandard.
Das Managementsystem schafft Transparenz, klare Verantwortlichkeiten und eine verlässliche Grundlage für kontinuierliche Verbesserung – über Länder‑ und Funktionsgrenzen hinweg.
Weitere wichtige Nachhaltigkeitsthemen
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