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SCHOTT führt gerahmte optische Schutzfenster für optronische Systeme ein

Dienstag, 19. Mai 2026, Deutschland, Mainz

  • Vollständig integrierte Wertschöpfung von der kontinuierlichen Glasschmelze bis zur Endmontage
  • Umfassende Material‑ und optomechanische Expertise – von der Beschichtung über mechanische Integration bis zur Systemintegration sowie militärische Prüfungen und Umwelttests nach Standards der Verteidigungsindustrie
  • Hochleistungs-Zinksulfidfenster (ZnS) für Periskopsysteme von HENSOLDT in modernen gepanzerten Fahrzeugen entwickelt
Der internationale Technologiekonzern SCHOTT hat gerahmte Schutzfenster auf den Markt gebracht und stärkt damit seine langjährige Rolle als verlässlicher Anbieter von Präzisionsoptik für Verteidigungsprogramme. Als ein führender Hersteller von optischem Glas mit eigener kontinuierlicher Glasschmelze im industriellen Maßstab in Europa bietet SCHOTT eine vollständig vertikal integrierte Lieferkette – von den Rohmaterialien bis zur fertigen Lösung gemäß militärischen Standards.
SCHOTT Hochleistungs-Zinksulfid (ZnS)-Schutzfenster
SCHOTT Hochleistungs-Zinksulfid (ZnS)-Schutzfenster. Foto: SCHOTT
SCHOTT bündelt Glasschmelze, Prozessierung, fortschrittliche Beschichtungstechnologien sowie mechanische Integration innerhalb der eigenen Wertschöpfungskette und reduziert damit die Abhängigkeit von fragmentierten Multi-Lieferanten-Strukturen für kritische optische Komponenten. Die präzise interne Fertigung ermöglicht flexible großformatige Geometrien und gewährleistet einen gleichbleibend hohen Standard in der Serienfertigung. Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund relevant, dass die Verteidigungsindustrie zunehmend auf sichere und verlässliche Bezugsquellen für missionskritische Technologien setzt.

Zur Unterstützung externer Systeme – wie optischer, infraroter und multisensorischer Plattformen für Überwachung und Lageerfassung – liefert das Unternehmen gerahmte Schutzfenster, die gemäß kundenspezifischen Designanforderungen gefertigt werden. Kürzlich haben SCHOTT und HENSOLDT bei der Entwicklung und Qualifizierung von Hochleistungs-Schutzfenstern aus Zinksulfid (ZnS) für stabilisierte Periskopsysteme moderner gepanzerter Fahrzeuge zusammengearbeitet.

„Wir benötigten Schutzfenster, die eine hohe Transmission im sichtbaren und infraroten Wellenlängenbereich mit einer außergewöhnlichen Beständigkeit gegenüber Abrasion, Umwelteinflüssen und mechanischer Belastung vereinen. SCHOTT konnte uns ein vollständig qualifiziertes ZnS-basiertes Subsystem liefern, das sämtliche technischen Anforderungen erfüllt und eine robuste Schnittstelle für einen zuverlässigen Betrieb bietet.“, sagt Reinhard Seiwerth, Strategic Procurement bei HENSOLDT.

„Unsere Produkte leisten einen entscheidenden Beitrag zur langfristigen Leistungsfähigkeit optronischer Systeme über den gesamten Lebenszyklus hinweg. Durch die Kombination von Materialkompetenz, fortschrittlichen Beschichtungstechnologien und optomechanischer Integration innerhalb einer kontrollierten Wertschöpfungskette liefert SCHOTT Subsysteme, die auf Konsistenz, langfristigen Betrieb und einen reibungslosen Übergang von der Prototypen- zur Serienphase ausgelegt sind,“ erklärt Gernot Weber, Head of Sales EMEA Defense, Astro & Space bei SCHOTT Advanced Optics.

Die Fenster fungieren als erste Schutzbarriere für empfindliche optronische Sensorsysteme im sichtbaren und infraroten Spektralbereich. Sie schützen kritische Komponenten zuverlässig vor Sand, Staub, Steinschlag, Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen. Robuste Antireflexbeschichtungen erhöhen die Kratz- und Abriebfestigkeit und gewährleisten eine dauerhaft stabile Transmission. Die Schutzfenster sind für den langfristigen Betrieb unter rauen Einsatzbedingungen ausgelegt und erfüllen hohe Anforderungen an Qualität, Zuverlässigkeit und Qualitätsstandards.

Mit mehr als fünf Jahrzehnten Erfahrung in der Verteidigungsindustrie liefert SCHOTT Spezialglas, Präzisionsoptiken und fortschrittliche Beschichtungstechnologien, die für missionskritische Anwendungen in den Bereichen Land, See, Luft und Raumfahrt benötigt werden.

Über SCHOTT

Der internationale Technologiekonzern SCHOTT produziert hochwertige Komponenten und leistungsfähige Materialien wie Spezialglas, Glaskeramik und Polymer. Viele Produkte von SCHOTT kommen in High-Tech-Anwendungen zum Einsatz, die heutige technologische Grenzen verschieben – beispielsweise als Wellenleiter in smarten AR-Datenbrillen, als Glas­keramik-Spiegelträger in den weltgrößten Teleskopen oder als Laserglas in der Kernfusions­forschung. Pioniergeist macht die rund 17.400 Mitarbeitenden in über 30 Ländern zu kompe­tenten Partnern für zahlreiche Branchen wie Gesundheit, Hausgeräte, Unterhaltungselektro­nik, Halbleiter, Optik, Astronomie, Energie sowie Luft- und Raumfahrt. Im Geschäftsjahr 2025 erzielte SCHOTT einen Umsatz von 2,83 Milliarden Euro und ein EBIT in Höhe von 230 Millio­nen Euro. SCHOTT wurde 1884 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Mainz (Deutschland). Das Unternehmen gehört der Carl-Zeiss-Stiftung, die mit der Dividende die Wissenschaft för­dert und ihre Geschäfte mit ausgeprägtem sozialem Verantwortungsbewusstsein führt. Wei­tere Informationen unter SCHOTT.com

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Neda Jaafari - Corporate Communications Manager
Neda Jaafari

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