Smart kochen – SCHOTT CERAN® macht Lichtfeatures in Kochfeldern massentauglich

Dienstag, 26. Oktober 2021 , Mainz , Deutschland

  • Die neue Glaskeramik SCHOTT CERAN Luminoir™ ermöglicht helle, klare und farbechte Lichtlösungen im Kochfeld
  • Die in Deutschland entwickelte Glaskeramik vereinfacht die Produktion von Kochflächen mit ausgefallenem Lichtdesign
Seit einem halben Jahrhundert beschäftigen sich die Ingenieure von SCHOTT immer wieder mit dem Kochfeld der Zukunft. Glaskeramik ist dabei eine Schlüsselkomponente. Seit der Einführung von SCHOTT CERAN® vor 50 Jahren etablierte sich schwarze Glaskeramik im Markt und ist weltweit zum Standardmaterial für Induktions- und Elektro-Kochflächen in modernen Küchen geworden. Im Jubiläumsjahr präsentiert SCHOTT die nächste Generation: CERAN Luminoir™. Eine neue Rezeptur macht die neue Glaskeramik lichtdurchlässiger und gleichzeitig tiefschwarz. Für führende Hausgerätehersteller schafft diese Kombination aus gewohnt edel schwarzer Anmutung und schier unendlichen Möglichkeiten im Produkt- und Lichtdesign einzigartige Alleinstellungsmerkmale. Für Anwender entstehen durch den Einsatz von CERAN Luminoir™ Kochflächen, die intuitiv bedienbar und dynamisch sind – und visuell die digitale Vernetzung mit anderen Küchengeräten unterstützen.
Mann und Frau auf der Bühne mit einer SCHOTT CERAN® Luminoir™ Glaskeramik-Kochfläche in Schwarz
Eine neue Generation der schwarzen Glaskeramik SCHOTT CERAN® macht Lichtfeatures in Kochflächen massentauglich. Foto: SCHOTT

Licht schafft Verbindungen zwischen Mensch und Technik. Ob als Datenpaket in weltweiten Glasfasernetzen, als Hinweis im Cockpit des Autos oder als Foto in einem Smartphone-Display: Licht ist ein essentielles Hilfsmittel für den Transport und Austausch von Informationen. So auch in der Küche. Kochflächen sind heute High-Tech und gleichzeitig Designelement. Lichtlösungen sorgen dafür, dass Bedieninstrumente, Kochzonen oder auch digitale Features im eingeschalteten Zustand sichtbar werden. Dazu muss das Licht – emittiert von LEDs unterhalb der Kochfläche – möglichst ungestört durch die Glaskeramik dringen. Mit dem CERAN EXCITE® Beleuchtungsportfolio entwickelte SCHOTT bereits eine Vielzahl an Beschichtungen und Filtern, die Kochfelder von Kunden wie Siemens (im Modell iQ700 activeLight) schon heute interaktiver und aufregender gestalten. CERAN Luminoir™ geht nun einen Schritt weiter: Eine komplett neu entwickelte Zusammensetzung macht die Glaskeramik selbst lichtdurchlässiger und lässt insbesondere weißes und blaues Licht heller und klarer hindurchscheinen – und das bei tiefschwarz anmutender Optik. CERAN Luminoir™ eröffnet dadurch neue Gestaltungsdimensionen für Hausgerätedesigner und reduziert gleichzeitig die Produktionskomplexität von intelligenten Kochfeldern, was letztlich Kosten spart.

Neue Formel, neuer Look

„Im Gegensatz zu den bisherigen Glaskeramiken, die vor allem im hohen, roten Bereich des sichtbaren Lichts eine hohe Lichtdurchlässigkeit aufweisen, hat CERAN Luminoir™ eine gleichmäßig hohe Durchlässigkeit über den gesamten Bereich des sichtbaren Lichts. Das Material wirkt dadurch wie ein optischer Graufilter“ erklärt Dr. Jörn Besinger, Leiter Product Management & New Business Development von SCHOTT CERAN®. Besonders weißes und blaues Licht, aber auch Farbkombinationen dringen besser durch die Glaskeramik. Farben wirken brillanter und Konturen schärfer – sogar bei diffusem Licht oder Farbverläufen. Während bisher Rot im Kochzonenbereich und in Digitalanzeigen von Kochflächen vorherrschte, wird in Zukunft weißes Licht eine größere Rolle spielen. Und mehr noch: Anstatt je nach Lichteinfall leicht rötlich zu schimmern, wirkt die eingebaute Kochfläche auf Basis der neuen Glaskeramik zu jeder Tageszeit tiefschwarz und setzt ein echtes Design-Statement in der Küche.

Ein neues Kocherlebnis für jeden

„Die neue Materialformel ermöglicht unseren Kunden, Produktionsaufwände und Kosten einzusparen. Denn brillante und mehrfarbige Lichtfeatures können auch ohne zusätzliche Filterschichten erreicht werden. Das spart nicht nur Material und Produktionsschritte, sondern macht innovative Beleuchtungslösungen in Kochfeldern auch für breitere Käuferschichten interessant“, schildert Dr. Matthias Bockmeyer, Leiter der Entwicklung im Bereich Cooking bei SCHOTT. Durch diese Vorteile ist CERAN Luminoir™ attraktiver für die Massenproduktion. Mit diesem Material könnten begeisternde Lichteffekte und digitale Features schon bald Standardkochflächen außerhalb des Premium-Segments erobern.

CERAN Luminoir™ wurde Anfang September im Rahmen eines Kundenevents präsentiert und sorgt bereits für positive Marktresonanz. Betrachtet werden kann die neue Glaskeramik digital in der SCHOTT World of Innovation.

SCHOTT CERAN® ist eine eingetragene Marke der SCHOTT AG.

Ansicht des CERAN Luminoir™ Glaskeramik-Kochfelds von oben

Kochen mit Licht: CERAN Luminoir™ ermöglicht Kochfelder, die intuitiv bedienbar und dynamisch sind. Foto: SCHOTT

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Nahaufnahme des CERAN Luminoir™ Glaskeramik-Kochfelds

Eine neue Materialformel vereinfacht die Produktion von Kochflächen mit Lichtdesigns. Foto: SCHOTT

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Pioneering – responsibly – together

Diese Attribute charakterisieren SCHOTT als Hersteller von High-Tech-Werkstoffen rund um Spezialglas. Gründer Otto Schott gilt als dessen Erfinder und wurde Wegbereiter einer ganzen Industrie. Mit Pioniergeist und Leidenschaft immer neue Märkte und Anwendungen zu erschließen – das treibt die #glasslovers von SCHOTT seit über 130 Jahren an. Präsent in 34 Ländern ist das Unternehmen kompetenter Partner für Hightech-Branchen: Gesundheit, Hausgeräte & Wohnen, Consumer Electronics, Halbleiter & Datacom, Optik, Industrie & Energie, Automotive, Astronomie, Luft- & Raumfahrt. Im Geschäftsjahr 2020 erzielten die 16.500 Mitarbeiter einen Umsatz von 2,24 Milliarden Euro. Mit den besten Teams, unterstützt durch die besten digitalen Tools, will der Konzern weiter wachsen. Die SCHOTT AG gehört der Carl-Zeiss-Stiftung, einer der ältesten Stiftungen in Deutschland. Mit der Dividende des Konzerns fördert sie die Wissenschaft. Als Stiftungsunternehmen hat SCHOTT die Verantwortung für Mitarbeiter, Gesellschaft und Umwelt tief in seiner DNA verankert. Ziel ist es, bis 2030 ein klimaneutrales Unternehmen zu werden.

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Lea Kaiser, PR & Communications Manager
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