Energieeffizienter SCHOTT Neubau kurz vor Fertigstellung
Mittwoch, 11. Februar 2026, Landshut, Deutschland
- Hochmodernes Gebäude soll im Frühjahr 2026 bezogen werden.
- Erste Produktionsabläufe werden bereits getestet.
- Neues Kompetenzzentrum ist auf energieeffizienten Betrieb ausgelegt
„Wir sind sehr zufrieden mit den bisherigen Entwicklungen und zuversichtlich, dass wir, wie geplant, ab dem Frühjahr 2026 die ersten Produkte im Neubau fertigen und die Zusammenführung unserer beiden Landshuter Werke starten können“, erklärt Projektleiter Bernd Anzinger den Baufortschritt des Projektes, das auch die Stadt Landshut als absoluten Hightech-Standort weiter stärken wird.
Für mehr als 500 Mitarbeitende entsteht derzeit ein innovatives Büro- und Produktionskonzept, das ein modernes Arbeitsumfeld bietet. Im Erdgeschoss liegt der Fokus auf der Umsetzung des neuen Produktionslayouts, dem Herzstück der neuen Fertigungsstätte. Einige Bereiche nehmen bereits konkrete Formen an. Dazu zählt auch die hochmoderne Galvanik, in der SCHOTT unter anderem Komponenten vergoldet, die später einer Vielzahl von Industrien zum Einsatz kommen, zum Beispiel im Weltall, oder in der Medizintechnik. In diesem Teilbereich laufen bereits erste technische Prüfungen der Prozesse an der neuen Anlage.
Nach dem Abschluss der Bauarbeiten werden die beiden Landshuter SCHOTT Standorte zu einem großen Kompetenzzentrum zusammengeführt. „Wir optimieren dadurch nicht nur weiter die Produktivität und Effizienz bei der Entwicklung und Fertigung von bis zu 1000 verschiedenen Produkten, sondern stärken auch die internationale Wettbewerbsfähigkeit von SCHOTT in Landshut. Mit dem modernen Neubau unterstreichen wir darüber hinaus unsere Position als moderner, zukunftsorientierter und einer der größten Arbeitgeber in der Stadt Landshut“, ergänzt Thomas Gassner, Leiter des Standorts Landshut.
Der Neubau ist auf einen energieeffizienten Betrieb ausgelegt. Durch den Verzicht auf einen Gasanschluss, die Nutzung von Ökostrom sowie die Integration von Photovoltaik und Prozessabwärme werden im laufenden Gebäudebetrieb direkte CO₂-Emissionen aus fossilen Energieträgern vermieden. Auf Basis interner Vergleichsberechnungen reduziert sich der jährliche CO₂‑Ausstoß gegenüber dem Altgebäude um rund 460 Tonnen.
Immer konkreter wird zudem die Nachnutzung des Geländes des SCHOTT Werkes in der Christoph-Dorner-Straße an der kleinen Isar. Dort wird ein neues Wohnquartier mit bis zu 200 Wohneinheiten entstehen. Hierfür wurde im Juni in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Landshut ein Architekturwettbewerb ausgeschrieben und abgeschlossen.
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Über SCHOTT
Der internationale Technologiekonzern SCHOTT produziert hochwertige Komponenten und leistungsfähige Materialien wie Spezialglas, Glaskeramik und Polymer. Viele Produkte von SCHOTT kommen in High-Tech-Anwendungen zum Einsatz, die heutige technologische Grenzen verschieben – beispielsweise als Wellenleiter in smarten AR-Datenbrillen, als Glaskeramik-Spiegelträger in den weltgrößten Teleskopen oder als Laserglas in der Kernfusionsforschung. Pioniergeist macht die rund 17.400 Mitarbeitenden in über 30 Ländern zu kompetenten Partnern für zahlreiche Branchen wie Gesundheit, Hausgeräte, Unterhaltungselektronik, Halbleiter, Optik, Astronomie, Energie sowie Luft- und Raumfahrt. Im Geschäftsjahr 2025 erzielte SCHOTT einen Umsatz von 2,83 Milliarden Euro und ein EBIT in Höhe von 230 Millionen Euro. SCHOTT wurde 1884 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Mainz (Deutschland). Das Unternehmen gehört der Carl-Zeiss-Stiftung, die mit der Dividende die Wissenschaft fördert und ihre Geschäfte mit ausgeprägtem sozialem Verantwortungsbewusstsein führt. Weitere Informationen unter SCHOTT.com