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261. Jugend forscht: Nachwuchstalente zeigen „Maximale Perspektive“

Donnerstag, 26. Februar 2026, Deutschland, Mainz

  • 92 junge Forscherinnen und Forscher präsentierten ihre innovativen Projekte beim diesjährigen Regionalwettbewerb Mainz-Rheinhessen.
  • 53 Arbeiten aus sieben Fachgebieten wurden an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz öffentlich vorgestellt.
  • Seit 1991 richtet SCHOTT den Regionalwettbewerb in Mainz-Rheinhessen aus.
Unter dem Motto „Maximale Perspektive“ stellten 92 Nachwuchstalente beim Regionalwettbewerb Mainz-Rheinhessen ihre 53 Forschungsprojekte vor. In den Wettbewerbssparten „Jugend forscht“ für 15- bis 21-Jährige sowie „Jugend forscht junior“ für die Jüngeren bis 14 Jahre präsentierten sie kreative und wissenschaftlich fundierte Lösungsansätze.
Gruppenfoto der Erstplatzierten mit ihren Urkunden.
Strahlende Gesichter bei der Preisverleihung: Die Erstplatzierten von Jugend forscht wurden für ihre herausragenden Forschungsprojekte geehrt. Foto: SCHOTT / Alexander Sell
Das Motto „Maximale Perspektive“ spiegelte sich in der Vielfalt und Tiefe der eingereichten Arbeiten eindrucksvoll wider. Die jungen Forschenden bewiesen Neugier, Ausdauer und den Mut, Fragestellungen aus neuen Blickwinkeln zu betrachten. Ob im Labor, bei Feldversuchen oder in selbst entwickelten technischen Anwendungen – sie zeigten, wie wissenschaftliches Denken dazu beiträgt, komplexe Herausforderungen zu analysieren und innovative Lösungen zu entwickeln. Genau dieser Forschergeist macht „Jugend forscht“ seit Jahrzehnten zu einer wichtigen Plattform für den wissenschaftlichen Nachwuchs.


Von der Idee zur Auszeichnung

Im Fachgebiet Chemie (Jugend forscht junior) gewann das Geschwisterpaar Estelle und Leo Kersten vom Otto-Schott-Gymnasium Mainz den ersten Platz mit ihrem Projekt „Wie Eichen schwarz werden – auf den Spuren der Mooreiche“.

In systematischen Versuchsreihen untersuchten sie verschiedene Holzarten und entwickelten eigene Minimoore in Einmachgläsern, um den Prozess der Schwarzfärbung experimentell nachzustellen. Ihre sorgfältig dokumentierte Arbeit sowie die gelungene Standgestaltung überzeugten die Jury.

Im Fachgebiet Biologie sicherte sich Maya Sharma vom Max-Planck-Gymnasium Trier den ersten Platz mit ihrem Projekt „Reduzierung mikrobiologischer Oberflächengewässerbelastungen zur Trinkwassergewinnung“.

Über ein halbes Jahr hinweg nahm sie jede Woche Wasserproben aus der Mosel und leitete sie durch einen selbst entwickelten Filter aus dem Naturstoff Chitosan. Schritt für Schritt verbesserte sie ihren Filter, bis die Bakterien im Wasser fast vollständig entfernt werden konnten. Die Jury bewertete ihre Arbeit als vielversprechenden Ansatz, um verschmutztes Oberflächenwasser künftig effektiver zu reinigen.


Feierliche Preisverleihung bei SCHOTT

Die Preisverleihung fand im Besucher- und Konferenzzentrum von SCHOTT statt. Neben Geld- und Sachpreisen für die Siegerinnen und Sieger verlieh SCHOTT Schul-Sonderpreise in Höhe von jeweils 500 Euro an die Maria Ward-Schule Mainz sowie das Otto-Schott-Gymnasium Mainz für die meisten eingereichten Projekte. Auch die Lehrkräfte mit den meisten betreuten Arbeiten, ebenfalls von diesen Schulen, wurden mit einem Sonderpreis ausgezeichnet.

„Wissenschaft lebt von Neugier und Perspektivwechsel. Es ist beeindruckend zu sehen, mit welcher Professionalität und Leidenschaft die Jugendlichen ihre Projekte entwickeln“, sagt Florian Pfaff, Patenbeauftragter und CSR-Manager bei SCHOTT.

Für die Erstplatzierten ist der Regionalwettbewerb nur der Anfang: Sie qualifizieren sich für die Landeswettbewerbe, die in Ludwigshafen für „Jugend forscht“ sowie in Ingelheim für „Jugend forscht junior“ stattfinden. Dort präsentieren sie ihre Projekte erneut einer Fachjury und messen sich mit den besten Nachwuchsforschenden aus ganz Rheinland-Pfalz. Mit einer erfolgreichen Platzierung besteht anschließend die Chance auf den Einzug in den Bundeswettbewerb.
Metin Cemil Aydin und Jannik Ortner mit einem Roboter

Metin Cemil Aydin und Jannik Ortner vom Otto-Schott-Gymnasium Mainz entwickelten mit ihrem Projekt „Ein Roboter zum Ausdrucken als praktische Dritthand für jedermann“ den PIB (Printable Intelligent Bot). Der humanoide Roboter wird im 3D-Drucker gefertigt und soll Pflegekräfte im Alltag unterstützen. Mithilfe eines 3D-Kamerasystems analysiert und imitiert er Bewegungsabläufe, perspektivisch ergänzt durch künstliche Intelligenz zur selbstständigen Anwendung im Pflegekontext. Foto: SCHOTT / Alexander Sell

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Mia Schubert hält eine Spraydose ohne Treibgase in der Hand, bei der mithilfe eines Luftballons und einer Handpumpe konstanter Druck erzeugt wird.

Mia Schubert vom Gymnasium im Alfred-Grosser-Schulzentrum Bad Bergzabern erreichte mit ihrem Projekt „Sprayen ohne Umweltgase“ den 3. Platz im Fachgebiet Physik (Jugend forscht). Sie entwickelte eine Spraydose ohne Treibgase, bei der mithilfe eines Luftballons und einer Handpumpe konstanter Druck erzeugt wird. Foto: SCHOTT / Alexander Sell

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Über SCHOTT

Der internationale Technologiekonzern SCHOTT produziert hochwertige Komponenten und leistungsfähige Materialien wie Spezialglas, Glaskeramik und Polymer. Viele Produkte von SCHOTT kommen in High-Tech-Anwendungen zum Einsatz, die heutige technologische Grenzen verschieben – beispielsweise als Wellenleiter in smarten AR-Datenbrillen, als Glas­keramik-Spiegelträger in den weltgrößten Teleskopen oder als Laserglas in der Kernfusions­forschung. Pioniergeist macht die rund 17.400 Mitarbeitenden in über 30 Ländern zu kompe­tenten Partnern für zahlreiche Branchen wie Gesundheit, Hausgeräte, Unterhaltungselektro­nik, Halbleiter, Optik, Astronomie, Energie sowie Luft- und Raumfahrt. Im Geschäftsjahr 2025 erzielte SCHOTT einen Umsatz von 2,83 Milliarden Euro und ein EBIT in Höhe von 230 Millio­nen Euro. SCHOTT wurde 1884 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Mainz (Deutschland). Das Unternehmen gehört der Carl-Zeiss-Stiftung, die mit der Dividende die Wissenschaft för­dert und ihre Geschäfte mit ausgeprägtem sozialem Verantwortungsbewusstsein führt. Wei­tere Informationen unter SCHOTT.com

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Florian Pfaff
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