Pressemitteilungen

06.02.2018, Mainz, Deutschland

CAR Symposium 2018: Glas – das Material für das Auto der Zukunft

SCHOTT zeigt in diesem Jahr auf dem CAR Symposium in Bochum (8.-9. Februar 2018, Stand 56), wie technische Gläser das Automobil der Zukunft auf verschiedenste Art und Weise gestalten.
Besucher des CAR Symposiums können in einer AR-Experience entdecken, an welchen Orten des Fahrzeuges technische Gläser eingesetzt werden. Bild: SCHOTT
Besucher des CAR Symposiums können in einer AR-Experience entdecken, an welchen Orten des Fahrzeuges technische Gläser eingesetzt werden. Bild: SCHOTT
Mainz, Deutschland – 6. Februar 2018 – Ob zuverlässige Airbagzünder, taghelle Laserlichter, verschiedenste Sensoren oder edel anmutende, vernetzte Fahrzeug-Innenräume: Zahlreiche Anwendungsgebiete im Automobil vertrauen auf die einzigartigen Eigenschaften von technischen Gläsern. Der internationale Technologiekonzern SCHOTT, ein Teil der Carl-Zeiss-Stiftung, ist führend auf den Gebieten Spezialglas und Glaskeramik. Die vielfältigen Lösungen eignen sich ideal für eine Fülle von Anwendungen im Automotive-Bereich.

SCHOTT hat sich zum Ziel gesetzt, durch wegweisende Innovationen immer neue Anwendungsfelder zu erschließen. So erlaubt das neue Strukturierungs-Portfolio technischer Gläser namens FLEXINITYTM eine schier unbegrenzte Design-Freiheit. Und das bei geringsten Toleranzen. Dies ermöglicht beispielsweise die Herstellung von gelochten Glaswafern, die zur Weiterverarbeitung in Drucksensoren für Öl oder Luft verwendet werden.

Doch das ist nicht alles: Das breite Portfolio an Filtergläsern ebnet neuen Assistenzsystemen den Weg ins Automobil. Dies umfasst Komponenten für autonomes Fahren, Head-up Displays, Umgebungskameras, Nachtsicht- oder LIDAR-Lasersysteme zur Hindernis- und Verkehrszeichenerkennung.

Spezialglas als Sicherheitsplus
Glas ist aber auch ein essentieller Faktor, der die Sicherheit im Automobil erhöhen kann. So ist SCHOTT führender Zulieferer für hermetische Glas-Metall-Durchführungen für Airbagzünder und Gurtstraffer. Diese Durchführungen werden nach dem Druckglasverfahren gefertigt, bei dem sich Metall, Glas und Anschlussstifte aufgrund ihrer unterschiedlichen Ausdehnungseigenschaften beim Abkühlen durch Druckspannung fest miteinander verbinden. Auf diesen zuverlässigen Zusammenschluss vertraut heute ein Großteil der Automobilindustrie.

Stimmungen schaffen, wahrgenommene Qualität steigern
Glas kann aber auch Emotionen wecken und den Fahrer eines Autos noch enger mit dem Gefährt verbinden. Beispielsweise durch Lichtstimmungen der Ambiente-Beleuchtung, die dank hochflexiblen Glasfasern in kleinste Räume, wie beispielsweise Türöffner oder Mittelkonsolen, integriert werden können. SCHOTT treibt auch hier den Fortschritt an: so wurde kürzlich das SCHOTT MultiLight vorgestellt, eine Kombination aus Spot- und Konturbeleuchtung. Da das MultiLight mit nur einer Lichtquelle auskommt, sind ganz neue Designs und Implementierungen möglich – bei sinkenden Kosten und reduzierter Wartung.

Die Verbindung von Fahrer und Fahrzeug kann Glas aber auch durch seine herausragenden optischen und haptischen Eigenschaften intensivieren. Man denke an vollverglaste Konsolen, hinter deren ultradünner Glasoberfläche nahtlos Displays eingefasst sind. Keine Zukunftsmusik, sondern eine echte Option: so ist SCHOTT durch ein spezielles Druckverfahren dazu in der Lage, ultradünne und ultraleichte Gläser in Dicken unter 100 Mikrometern mit einem Carbon-, Pianolack- oder Alu-Finish zu versehen. Als Cover-Glas für Armaturen ergeben sich dadurch ganz neue Möglichkeiten für Designer, den automobilen Innenraum zu einer Wohlfühloase mit hochwertigstem Look & Feel weiterzuentwickeln.

Alle Informationen rund um den Auftritt von SCHOTT auf dem CAR Symposium sind auf der Microsite zur Veranstatung zu finden. Weiterführende Berichte rund um Gläser im Automotive-Bereich, darunter auch ein Interview mit Professor Dr. Ferdinand Dudenhöffer, finden sich auf der SCHOTT Innovation Plattform.

Links:
SCHOTT ist ein international führender Technologiekonzern auf den Gebieten Spezialglas und Glaskeramik. Mit der Erfahrung von über 130 Jahren herausragender Entwicklungs-, Material- und Technologiekompetenz bietet das Unternehmen ein breites Portfolio hochwertiger Produkte und intelligenter Lösungen an. Damit ist SCHOTT ein innovativer Partner für viele Branchen, zum Beispiel Hausgeräteindustrie, Pharma, Elektronik, Optik, Life Sciences, Automobil- und Luftfahrtindustrie. SCHOTT hat das Ziel, mit seinen Produkten zu einem wichtigen Bestandteil im Leben jedes Menschen zu werden. Das Unternehmen setzt auf Innovationen und nachhaltigen Erfolg. Mit Produktions- und Vertriebsstandorten in 33 Ländern ist der Konzern weltweit präsent. Rund 15.000 Mitarbeiter erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2016/2017 einen Umsatz von 2,05 Milliarden Euro. Die Muttergesellschaft SCHOTT AG hat ihren Hauptsitz in Mainz und ist zu 100 Prozent im Besitz der Carl-Zeiss-Stiftung. Als Stiftungsunternehmen nimmt SCHOTT eine besondere Verantwortung für Mitarbeiter, Gesellschaft und Umwelt wahr.
 
Das breite Portfolio an Filtergläsern ebnet neuen Assistenzsystemen den Weg ins Automobil. Bild: SCHOTT
Das breite Portfolio an Filtergläsern ebnet neuen Assistenzsystemen den Weg ins Automobil. Bild: SCHOTT
Presse- und Medienkontakt
SCHOTT AG
Michael Mueller
Public Relations Manager
Hattenbergstraße 10
55122 Mainz
Tel.: +49 6131/66-4088
Messen & Events
29.
Mai
30.
Mai
Messe Materials, Veldhoven, Niederlande, 30.05 - 31.05.2018
05.
Juni
Messe 5th Workshop Microarrays: Basics, Production and Processing, Functional Genomics Center, Zurich, Schweiz, 05.06 - 06.06.2018
SCHOTT verwendet auf dieser Website Cookies, um die Seiten optimiert darzustellen und das Nutzererlebnis zu verbessern. Durch die Nutzung unserer Seiten erklären Sie sich damit einverstanden.