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11.11.2020, Mainz, Deutschland

SCHOTT übernimmt Verantwortung für Umwelt, Gesundheit und Sicherheit

25 Jahre EHS-Managementsystem
Managementsysteme dienen dazu, Organisationsstrukturen und Arbeitsprozesse so zu gestalten, dass man systematisch handeln und geplante Ergebnisse erzielen kann. So ist es auch beim internationalen Spezialglashersteller SCHOTT, der in diesen Tagen auf das 25-jährige Bestehen seines EHS-Managementsystems zurückblicken kann. Bei EHS geht es um die Themenfelder Umweltschutz sowie Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter - wobei EHS für die englischen Begriffe Environment, Health and Safety steht.

Im Oktober 1995 bündelte der SCHOTT Konzern seine damals zum Teil schon seit vielen Jahren laufenden Aktivitäten auf den genannten Feldern in einem integrierten Managementsystem und schuf dafür eine verbindliche Richtlinie, Standards und ein organisatorischer Rahmen. „Unser EHS-System hat sich als wichtiger Baustein für eine nachhaltige Entwicklung auf den Gebieten Umweltschutz, Energiemanagement und Arbeitssicherheit bewährt“, sagte Vorstandsmitglied Hermann Ditz anlässlich des 25-jährigen Jubiläums.

Das integrierte EHS-Managementsystem basiert auf den internationalen ISO-Normen 14001 (Umweltschutz) und 45001 (Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit). Konzernweite EHS-Standards ergänzen nationale Gesetze und Vorschriften dort, wo standardisierte Prozesse sinnvoll sind und wo es SCHOTT wichtig ist, einschlägige Themen des Code of Conduct einheitlich zu regeln und einen Mindeststandard zu definieren. Aus diesem Grund wurde neuerdings auch ein EHS-Standard für Material Compliance angegliedert.

Heute sind fast 90 Prozent der produzierenden Einheiten intern nach der SCHOTT EHS-Richtlinie zertifiziert. Im Rahmen des aktuellen Übergangs zu einer externen EHS-Zertifizierung verfügen bereits über 60 Prozent der Einheiten zudem über ein externes ISO 14001- und ISO 45001-Zertifikat.

„Im Rahmen des EHS-Systems erfassen wir an allen Produktionsstandorten acht Indikatoren. Diese bilden die Grundlage für eine zielgerichtete und messbare Verbesserung der EHS-Leistung. Zugleich können wir Verbesserungspotenziale und Good Practices auf diesen Feldern identifizieren und Optimierungen anstoßen“, erläutert EHS-Konzernbeauftragter Dr. Tobias Kälber.

Neben der Standardisierung der Strukturen und der Verbesserung der Prozesse hat das EHS-Managementsystem eine weitere wichtige Funktion: „Mit dem System und den damit verbundenen Zertifizierungen können wir unseren Kunden nachweisen, nach welchen Umwelt- und Arbeitsschutzstandards wir bei SCHOTT arbeiten“, so Kälber.

SCHOTT ist ein international führender Technologiekonzern auf den Gebieten Spezialglas, Glaskeramik und verwandten Hightech-Materialien. Mit der Erfahrung von über 130 Jahren ist das Unternehmen ein innovativer Partner für viele Branchen, zum Beispiel Hausgeräteindustrie, Pharma, Elektronik, Optik, Life Sciences, Automobil- und Luftfahrtindustrie. SCHOTT ist weltweit präsent mit Produktions- und Vertriebsstandorten in 34 Ländern. Im Geschäftsjahr 2018/2019 erzielte der Konzern mit über 16.200 Mitarbeitern einen Umsatz von 2,2 Milliarden Euro. Die SCHOTT AG hat ihren Hauptsitz in Mainz und ist zu 100 Prozent im Besitz der Carl-Zeiss-Stiftung. Diese ist eine der ältesten privaten und größten wissenschaftsfördernden Stiftungen in Deutschland. Als Stiftungsunternehmen nimmt SCHOTT eine besondere Verantwortung für Mitarbeiter, Gesellschaft und Umwelt wahr. www.schott.com

Pressekontakt
Dr. Jürgen Steiner
Manager Corporate Communication
SCHOTT AG
Tel. +49 (0)6131/66-4335
E-Mail: juergen.steiner@schott.com