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13.06.2019, Mainz, Deutschland

Vor 50 Jahren betrat Neil Armstrong als erster Mensch den Mond - Optische Gläser von SCHOTT sorgten für brillante Bilder

Am 21. Juli 2019 jährt sich zum 50. Mal der historische Moment, als der amerikanische Astronaut Neil Armstrong als erster Mensch den Mond betrat. Der internationale Technologiekonzern SCHOTT AG, Spezialist für Glas und Glaskeramik, trug mit seinen optischen Gläsern in den Objektiven der Fernseh- und Fotokameras dazu bei, dass diese spektakulärsten Momente der bemannten Raumfahrt im Sommer 1969 in faszinierenden Bildern festgehalten wurden. Bei der ersten weltweiten Fernseh-Liveübertragung konnten über 500 Millionen Menschen rund um den Globus verfolgen, wie Armstrong die legendären Worte sprach: „Dies ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein riesiger Sprung für die Menschheit.“
Schematische Darstellung eines Kameraobjektivs. Die Objektive der Fernseh- und Fotokameras der Mondmission Apollo 11 waren bestückt mit hochwertigen optischen Gläsern von SCHOTT.  Foto: SCHOTT
Schematische Darstellung eines Kameraobjektivs. Die Objektive der Fernseh- und Fotokameras der Mondmission Apollo 11 waren bestückt mit hochwertigen optischen Gläsern von SCHOTT. Foto: SCHOTT
Die amerikanische Weltraumbehörde NASA setzt bei ihren Weltraumfahrten stets auf die besten Materialien, Geräte und Technologien. So kamen bei der Mondmission Apollo 11 Fotokameras der schwedischen Firma Hasselblad mit Objektiven von Carl Zeiss und Filmkameras der amerikanischen Westinghouse Electric Corporation mit Objektiven der Fairchild Space and Defense Systems zum Einsatz. Alle Objektivsysteme waren bestückt mit optischen Gläsern von SCHOTT, die im Hauptwerk in Mainz hergestellt worden waren. Sie erfüllen höchste Anforderungen hinsichtlich Reinheit und Homogenität sowie Lichtbrechung und Farbenzerstreuung.   

Dr. Frank Heinricht, Vorsitzender des Vorstandes der SCHOTT AG, sagt anlässlich des Jubiläums: „Mit der Landung auf dem Mond ging ein Menschheitstraum in Erfüllung. Wir sind bei SCHOTT sehr stolz, dass wir mit unseren hochwertigen optischen Gläsern zum Erfolg dieser beeindruckenden Mission beitragen konnten.“

20 Minuten nachdem Neil Armstrong als erster Mensch den Mond betreten hatte, zeigten Kamerabilder, aufgenommen von Armstrong, wie sein Kollege Edwin Aldrin ebenfalls aus der Landefähre stieg. Die beiden Astronauten hielten sich über zwei Stunden auf dem Planeten auf und dokumentierten das Geschehen mit Fernseh- und Fotokameras. Sie stellten die amerikanische Flagge und wissenschaftliche Messgeräte auf, testeten die Fortbewegung unter Schwerelosigkeit, nahmen Bodenproben und sammelten Mondgestein ein.

Würde man heute im „Meer der Ruhe“, dem damaligen Landegebiet auf dem Mond, spazieren gehen, könnte man dort die eingesetzten Film- und Fotokameras mit den Gläsern von SCHOTT entdecken. Denn die Astronauten nahmen nur die Filmmagazine mit, ließen die Kameras und andere Geräte zurück, um in der engen Raumfähre Mondgestein mit zur Erde zurückbringen zu können. Zu den Artefakten auf dem Mond gehört auch ein Laserreflektor, in dem ebenfalls Spezialgläser von SCHOTT zum Einsatz kamen. Herzstück des Reflektors, der heute immer noch funktioniert, sind 100 kleine Spezialprismen aus hochreinem Quarzglas, hergestellt im damaligen Joint-Venture-Unternehmen Heraeus-Schott Quarzschmelze GmbH in Hanau. Mit Hilfe dieses Laserreflektors konnten Wissenschaftler die Entfernung des Mondes zur Erde sowie die Durchmesser von Erde und Mond mit einer Genauigkeit von plus-minus 1,80 Metern bestimmen. Ebenso ermöglichte dieser Laserreflektor neue Forschungen zur Kontinentaldrift auf der Erde, also zur Verschiebung der Kontinente.

Hasselblad-Fotokameras mit Objektiven von ZEISS aus optischen Gläsern von SCHOTT setzte die NASA erstmals 1962 bei einer Mercury Atlas Mission ein, nachdem die bei ihren ersten bemannten Weltraumfahrten verwendeten Fotokameras keine zufriedenstellenden Ergebnisse erbracht hatten. Nun waren die Bilder so brillant, dass die NASA in der Folge bei allen Mercury, Gemini und Apollo Missionen auf die hohe Qualität von Hasselblad, ZEISS und SCHOTT setzte.

Seitdem kommen optische Gläser und die Glaskeramik ZERODUR von SCHOTT immer wieder bei Weltraummissionen zum Einsatz. So auch in den letzten Jahren in der unbemannten chinesischen Mondmission Chang‘e-3, der Raumsonde Philae der Rosetta-Mission der European Space Agency (ESA) zur Erkundung des Kometen Tschurjumow-Gerassimenko und im Forschungssatelliten LISA Pathfinder der ESA zur Aufspürung von Gravitationswellen.

Links
https://www.nasa.gov/mission_pages/apollo/apollo-11.html
https://www.schott.com/advanced_optics/german/products/optical-materials/optical-glass/high-homogeneity-glass/index.html


Über SCHOTT
SCHOTT ist ein international führender Technologiekonzern auf den Gebieten Spezialglas und Glaskeramik. Mit der Erfahrung von über 130 Jahren herausragender Entwicklungs-, Material- und Technologiekompetenz bietet das Unternehmen ein breites Portfolio hochwertiger Produkte und intelligenter Lösungen an. Damit ist SCHOTT ein innovativer Partner für viele Branchen, zum Beispiel Hausgeräteindustrie, Pharma, Elektronik, Optik, Life Sciences, Automobil- und Luftfahrtindustrie. SCHOTT hat das Ziel, mit seinen Produkten zu einem wichtigen Bestandteil im Leben jedes Menschen zu werden. Das Unternehmen setzt auf Innovationen und nachhaltigen Erfolg. Mit über 15.500 Mitarbeitern an Produktions- und Vertriebsstandorten in 34 Ländern ist der Konzern weltweit präsent. Im Geschäftsjahr 2017/2018 erzielte SCHOTT einen Umsatz von 2,08 Milliarden Euro. Die Muttergesellschaft SCHOTT AG hat ihren Hauptsitz in Mainz und ist zu 100 Prozent im Besitz der Carl-Zeiss-Stiftung. Diese ist eine der ältesten privaten und eine der größten wissenschaftsfördernden Stiftungen in Deutschland. Als Stiftungsunternehmen nimmt SCHOTT eine besondere Verantwortung für Mitarbeiter, Gesellschaft und Umwelt wahr. www.schott.com
 
Neil Armstrong (Mitte), erster Mensch auf dem Mond, erhielt ein optisches Glas von SCHOTT, als er 1970 bei einem Deutschland-Besuch an einem Segelfliegerevent auf der Wasserkuppe teilnahm. Foto: SCHOTT / Heinz-Jürgen Göttert
Neil Armstrong (Mitte), erster Mensch auf dem Mond, erhielt ein optisches Glas von SCHOTT, als er 1970 bei einem Deutschland-Besuch an einem Segelfliegerevent auf der Wasserkuppe teilnahm. Foto: SCHOTT / Heinz-Jürgen Göttert
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Manager Corporate Communication
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Tel.: +49 6131/66-4335
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