Verstecken gewünscht

„Shytech“, ein Designmerkmal, das auch unter “Black Panel Effekt” bekannt ist, bleibt im Trend – das gilt auch für die Küche. Anzeigen technischer Funktionen von Hausgeräten verschwinden im ausgeschalteten Zustand. Für das Design der Bedienoberflächen bietet sich Glas als idealer Werkstoff an. Das Ergebnis: puristische und funktionale Eleganz.

„Shytech“, ein Designmerkmal, das auch unter “Black Panel Effekt” bekannt ist, bleibt im Trend – das gilt auch für die Küche. Anzeigen technischer Funktionen von Hausgeräten verschwinden im ausgeschalteten Zustand. Für das Design der Bedienoberflächen bietet sich Glas als idealer Werkstoff an. Das Ergebnis: puristische und funktionale Eleganz.

Bedienflächen mit Tasten, Leuchtanzeigen und Schaltern „schüchtern“ auf Frontflächen von Elektrogeräten zu verstecken, ist kein neuer, aber ein anhaltender Trend. Dabei gilt es, wichtige Funktionen zu integrieren ohne das äußere Erscheinungsbild zu überfrachten und damit ein ruhiges und entspanntes Wohndesign zu bewahren.

Im Küchenbereich ist „Shytech“ besonders gefragt, denn Hausgeräte erhalten mehr und mehr Funktionen. Doch trotz vieler Einstellmöglichkeiten, Anzeigen oder Drehregler bleibt es das Ziel dem Nutzer eine intuitive Bedienung zu ermöglichen. Schon heute „versteckt“ sich komplexe Bedienung von Kaffeemaschinen, Backöfen, Dampfgarern und anderen Einbaugeräten. Das Besondere daran: Bedienelemente sind erst dann sichtbar, wenn sie tatsächlich benötigt werden. Glatte, großzügige Flächen zeichnen den Look im ausgeschalteten Zustand aus, erst beim unmittelbaren Gebrauch geben sich die vielseitigen technischen Funktionen zu erkennen.

Gregor Grosse ist Director Global Business Development & Innovation Management für Home Appliances bei SCHOTT Flat Glass.

Glas mit seinen speziellen Eigenschaften hat sich dabei als ideales Material erwiesen: Denn elektronische Elemente und Lichtkomponenten lassen sich problemlos hinter Glas anbringen, elektrische Leiterbahnen können direkt auf Glas gedruckt werden und auch bewegungserkennende Sensoren funktionieren gut mit Glas. Obendrein ist der Werkstoff leicht zu reinigen, farblich sehr wandlungsfähig und kann als Designelement einen besonderen Akzent setzen.

Wenn wir einen Blick auf Entwicklungen der „Smart Home“-Produktlösungen werfen, wo zum Beispiel die Steuerung per Bewegungserkennung oder Sicherheitsvorkehrungen durch Abfrage von biometrischen Daten getestet werden, wird schnell klar, dass die Ansprüche an das Design für klar strukturierte Bedienerführungen steigen werden. „Shytech“ bleibt im Trend und wird sich weiterentwickeln. Man darf gespannt sein, welche smarten Bedienoberflächen uns in Zukunft erwarten – der Werkstoff Glas jedenfalls ist bestens vorbereitet.

01. September 2017

Kontakt

Irene Schwarz
Flat Glass
SCHOTT AG

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