Mit Hightech in den Körper

Anfang April findet in den Vereinigten Staaten von Amerika die Roboter-Woche statt. Sie soll das öffentliche Bewusstsein für die Robotik-Industrie stärken. Denn diese hat enorme soziale und kulturelle Auswirkungen auf unsere Zukunft. In Anwendungen wie der Medizintechnik und dem Gesundheitswesen, kann sie unser Leben besser machen. SCHOTT stattet chirurgische Roboter mit Glasfasern aus, damit jedes Detail im menschlichen Körper sichtbar wird.

Anfang April findet in den Vereinigten Staaten von Amerika die Roboter-Woche statt. Sie soll das öffentliche Bewusstsein für die Robotik-Industrie stärken. Denn diese hat enorme soziale und kulturelle Auswirkungen auf unsere Zukunft. In Anwendungen wie der Medizintechnik und dem Gesundheitswesen, kann sie unser Leben besser machen. SCHOTT stattet chirurgische Roboter mit Glasfasern aus, damit jedes Detail im menschlichen Körper sichtbar wird.

Schlagworte wie Künstliche Intelligenz und Digitalisierung sind kaum noch aus unserem Alltag wegzudenken. Roboter und Algorithmen erobern unsere Welt. Auch in der Medizintechnik wird immer häufiger über sie gesprochen, um Diagnosen und Behandlungen effizienter zu gestalten. So können in der Zukunft Programme die Symptome eines Patienten verarbeiten oder Muster auf Scans erkennen. Schon heute wird im OP-Saal häufig auf roboterassistierte Chirurgie gesetzt.

Bei dieser bewegen die Chirurgen die Instrumente nicht direkt, sondern verwenden einen ferngesteuerten Manipulator, um die Bewegungen auszuführen. Das ermöglicht minimal-invasive Operationen, die weniger Gewebe verletzen und schneller heilen. Auch Fernoperationen, bei denen sich die Spezialisten nicht in demselben Krankenhaus befinden, werden dadurch denkbar.

Dem Roboter Augen verleihen

Eine besondere Herausforderung stellt die Visualisierung dar. Über eine kleine Kamera oder einen Bildleiter können die Chirurgen auf einem Bildschirm sehen, was sie tun. Doch dazu muss weißes, homogenes Licht in den Körper geleitet werden. Deshalb werden häufig hochwertige optische Glasfasern verwendet, um bestes Licht von einer Lichtquelle zum Einsatzort im menschlichen Körper zu bringen und ein farblich naturgetreues Bild zu ermöglichen.

Die Glasfasern müssen dafür zahlreiche Eigenschaften erfüllen: Die SCHOTT Fasern sind teilweise dünner als ein menschliches Haar und halten beim Sterilisieren Temperaturen bis zu 350° Celsius aus. Gleichzeitig überbrücken sie Längen von bis zu sieben Metern – die Entfernung von der Lichtquelle über den Roboterarm bis in den menschlichen Körper. Biegbar sind sie noch dazu.

Auch wenn uns die Möglichkeiten jetzt schon wie ein kleines Wunder vorkommen, machen Fortschritt und Technologie keinen Halt. Roboter bedeuten eine große Unterstützung und bergen großes Potential – für Chirurgen, Patienten und das Gesundheitssystem weltweit.

Wir sind überzeugt: hier wird uns noch viel ins Staunen versetzen.

Optischen Glasfasern erfüllen zahlreiche Eigenschaften. Photo: SCHOTT
Chirurgische Roboter mit Lichtleitern aus optischen Glasfasern machen jedes Detail im menschlichen Körper sichtbar. Photo: SCHOTT

7. April 2021

Kontakt

Dr. Haike Frank
Lighting and Imaging
SCHOTT AG

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