Die Zukunft des Glases ist digital

Big Data und künstliche Intelligenz: wie Glasfertigung „smart“ wird

Das Schmelzen in rund 1600 Grad Celsius heißen Wannen ist der Kern der Glasherstellung. Mit Blick auf die Fabrik der Zukunft arbeitet SCHOTT intensiv an der Strukturierung, Auswertung und Nutzbarmachung von großen Datenmengen (Big Data), die die Sensoren an den Schmelzwannen erfassen. Ziel ist es, mit Hilfe von Machine Learning Tools, also künstlicher Intelligenz, automatisiert Erkenntnisse zu gewinnen und diese in bessere Prozesse und Produkte umzusetzen. Hochauflösende Kameras und intelligente Bildverarbeitung erschließen außerdem Informationen aus dem Inneren der Wannen, die bislang nicht zugänglich waren. Für die Weiterverarbeitung von geschmolzenem Glas und Glaskeramik wiederum entwickelt SCHOTT ein idealtypisches Standardmodell für eine Smart Factory. Deren Kernelement ist ein durchgängig automatisierter und vernetzter Produktionsprozess.

Die digitale Transformation ermöglicht bei SCHOTT auch neue Ansätze in Forschung, Vertrieb und Service. Schon seit längerem bietet das Unternehmen webbasierte Bestell- und Serviceplattformen, beispielsweise für optische Gläser und Glasröhren. „In Zukunft wollen wir unser Angebot mit den Möglichkeiten der Digitalisierung noch individueller auf die Bedürfnisse unserer Kunden ausrichten“, sagt Dr. Frank Heinricht, Vorsitzender des Vorstandes der SCHOTT AG.

11. Februar 2019

Kontakt

Christine Fuhr
Marketing & Communication
SCHOTT AG

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