11.09.2018, Mainz, Germany

(Nicht nur) Spieglein an der Wand in der Elbphilharmonie - In der Hamburger Elbphilharmonie schaffen TV-Spiegel-Displays mit halbtransparentem MIRONA® Verwandlungsglas magische Momente

Wie eine Welle scheint die geschwungene Glasfassade der Hamburger Elbphilharmonie in 110 Metern Höhe über dem Strom der Elbe zu schweben. Glas, das höchst wandelbare Material, hat jedoch nicht nur die Außenarchitektur dieses faszinierenden Konzerthauses inspiriert. Im Inneren setzen halbtransparente MIRONA® Gläser von SCHOTT überraschende Akzente – im ersten Moment als Spiegel, im nächsten als Bildschirm zur Übertragung von Informationen.
Mainz, 11. September 2018 – Staunen: das drückt wohl am besten aus, was der Betrachter beim Anblick dieser architektonischen Raffinesse der Superlative empfindet. Die Elbphilharmonie nach dem Entwurf der Schweizer Architekten Herzog & de Meuron überwältigt mit einem Feuerwerk der Formensprache. Zu der oft verblüffenden gestalterischen Inszenierung im Gebäudeinneren zählen auch 32 runde TV-Spiegel-Displays mit 90, 140 oder 169 Zentimetern Durchmesser. Aufgehängt an verschiedenen Wänden im ganzen Haus, neigen sich die bullaugenartigen Objekte dem Besucher entgegen und scheinen mit ihren Spiegelungen den Blick in neue Räume freizumachen.

Ein Spiel mit buchstäblich doppeltem Boden: Grundlage der Konstruktion ist das halbtransparente Verwandlungsglas MIRONA® von SCHOTT. Auf seiner Rückseite wurde ein Passepartout aufgedruckt, um die Konturen eines dahinter verborgenen TV-Displays zu verbergen. Bleibt der Bildschirm hinter dem Glas ausgeschaltet, wirkt das beidseitig beschichtete Mineralglas wie ein Spiegel. Im eingeschalteten Zustand lassen die Interferenzschichten die Lichtstrahlung der Bilder auf dem Display passieren. Dann wird das Glas plötzlich zum Bildschirm und dient als Oberfläche für die Abbildung von Informationen an Konzertbesucher, etwa zur Wegeführung oder zum Veranstaltungsprogramm.

Aha-Effekt für viele Anwendungen
„Dieses spannende Wechselspiel zwischen Reflexion und Transmission ermöglicht eine raffinierte Raum- und Objektinszenierung“, sagt dazu Moritz Busch, der für das Projekt verantwortliche Sales Manager Processed Glass bei SCHOTT.  Das Konzept für die Elbphilharmonie setzte SCHOTT in Zusammenarbeit mit dem Partner Cristalux, Spezialist für Glasanwendungen aus Kirchberg, und im Auftrag der Amptown System Company (ASC) um. Das Hamburger Systemhaus ASC übernahm die Installation medientechnischer Systeme und Sonderbauten in der Elbphilharmonie. ASC wählte für die TV-Spiegel-Displays MIRONA® Glasscheiben in zehn Millimeter Sonderdicke als Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG) aus, deren Ränder einen C-Kantenschliff erhielten. „Mit der Elbphilharmonie konnten wir ein repräsentatives Projekt speziell für Hidden-TV-Anwendungen gewinnen. Diese Anwendungsmärkte wollen wir mit MIRONA® künftig intensiver bearbeiten“, ergänzt Busch.

Der Aha-Effekt beim Wechsel zwischen Spiegel und durchscheinendem Glas macht MIRONA® interessant für viele technische Applikationen, von Informationsstelen und Möbelinstallationen bis zu dekorativen Trennwänden. Dazu bietet SCHOTT fünf verschiedene Produktvarianten in mehreren Standard-Abmessungen und -Dicken an.

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SCHOTT ist ein international führender Technologiekonzern auf den Gebieten Spezialglas und Glaskeramik. Mit der Erfahrung von über 130 Jahren herausragender Entwicklungs-, Material- und Technologiekompetenz bietet das Unternehmen ein breites Portfolio hochwertiger Produkte und intelligenter Lösungen an. Damit ist SCHOTT ein innovativer Partner für viele Branchen, zum Beispiel Hausgeräteindustrie, Pharma, Elektronik, Optik, Life Sciences, Automobil- und Luftfahrtindustrie. SCHOTT hat das Ziel, mit seinen Produkten zu einem wichtigen Bestandteil im Leben jedes Menschen zu werden. Das Unternehmen setzt auf Innovationen und nachhaltigen Erfolg. Mit über 15.500 Mitarbeitern an Produktions- und Vertriebsstandorten in 33 Ländern ist der Konzern weltweit präsent. Im Geschäftsjahr 2016/2017 erzielte SCHOTT einen Umsatz von 2,05 Milliarden Euro. Die Muttergesellschaft SCHOTT AG hat ihren Hauptsitz in Mainz und ist zu 100 Prozent im Besitz der Carl-Zeiss-Stiftung. Als Stiftungsunternehmen nimmt SCHOTT eine besondere Verantwortung für Mitarbeiter, Gesellschaft und Umwelt wahr.
 
Presse- und Medienkontakt
SCHOTT AG
Michael Mueller
Public Relations Manager
Hattenbergstraße 10
55122 Mainz
Tel.: +49 6131/66-4088
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