19.09.2016, Mainz, Deutschland

Offizielle Inbetriebnahme der Testanlage für pneumatische Förderanlagen der Hochschule Aalen

In Zusammenarbeit mit dem Glasspezialisten SCHOTT startet die Hochschule Verschleißuntersuchungen von Glas- und Metallbögen
Glasbögen aus DURAN von SCHOTT; 90 ° und 45° Bögen, sowie ein gerades Rohr - Foto: SCHOTT AG
Glasbögen aus DURAN von SCHOTT; 90 ° und 45° Bögen, sowie ein gerades Rohr - Foto: SCHOTT AG
Am 1. August 2016 war es soweit: Ein Team bestehend aus Wissenschaftlern der Hochschule Aalen und SCHOTT gehen gemeinsam der Frage auf den Grund, welches Material sich am besten für pneumatische Förderleitungen in der Produktion eignet. Die bis dato in Deutschland einmalige Testanlage an der Hochschule Aalen soll nun durch erste Messungen zeigen, ob der Einsatz von Glas eine langlebige Alternative zu schnell verschleißenden Metallbögen bieten könnte. Das auf zwei Jahre angelegte Projekt soll als eine Art Prototyp zur Erarbeitung reproduzierbarer Messmethoden dienen um langfristig eine Verkürzung der Messdauer zu erwirken.

Ziel der Untersuchungen ist es zunächst, nachweisbare Aussagen über das Verschleißverhalten von Glasbögen generell und im Vergleich zu Bögen aus Edelstahl und chemisch gehärtetem Edelstahl zu erhalten. „Dies ist besonders wichtig um in der Zukunft Aussagen zu Lebensdauer und Garantieleistung zu treffen“ sagt Prof. Karl-Hans Leyrer vom Studiengang Kunststofftechnik der Hochschule Aalen. „Davon würden Produktionsbetriebe profitieren, die durch einen Materialwechsel langfristig Kosten sparen können. Die gesammelten Werte sollen dabei helfen bei der Produktentwicklung kritische Faktoren wie Glassorte oder Rohrtoleranzen zu berücksichtigen.“ Da das Projekt noch ganz am Anfang steht bietet sich die Möglichkeit Vorschläge oder Kundenanfragen zu berücksichtigen.

„Pneumatische Förderleitungen bestehen normalerweise aus Edelstahl oder Aluminium, , jedoch ist besonders durch abrasive Granulate, die an den Förderleitungen viel Reibung verursachen, der Verschleiß relativ hoch“, so Prof. Karl-Hans Leyrer weiter. Die Folge sind neben Wartungsarbeiten und Stillständen in der Produktion auch Verunreinigungen, die ein Risiko für den Verbraucher darstellen können. „Glasbögen können diese Schwierigkeiten umgehen, da das Material prinzipiell neutral und beständig ist.“ Schon jetzt werden Glasbögen in der Produktion von glasfaser- oder mineralhaltigen Kunststoffen eingesetzt, da hier durch das aggressive Material eine hohe Abreibung vorhanden ist.

Die Länge des Prüfstands beträgt 18,8 m bei einem Durchmesser von 50 mm und einem Volumen von 28,6 dm³. Im Rahmen der Kooperation werden die chemisch und mechanisch sehr beständigen Glasbögen von SCHOTT aus DURAN® Borosilikatglas getestet.

SCHOTT ist ein international führender Technologiekonzern auf den Gebieten Spezialglas und Glaskeramik. Mit der Erfahrung von über 130 Jahren herausragender Entwicklungs-, Material- und Technologiekompetenz bietet das Unternehmen ein breites Portfolio hochwertiger Produkte und intelligenter Lösungen an. Damit ist SCHOTT ein innovativer Partner für viele Branchen, zum Beispiel die Hausgeräteindustrie, Pharmazie, Elektronik, Optik, Automotive und Aviation. SCHOTT hat das Ziel, mit seinen Produkten zu einem wichtigen Bestandteil im Leben jedes Menschen zu werden. Das Unternehmen setzt auf Innovationen und nachhaltigen Erfolg. Mit Produktions- und Vertriebsstandorten in 35 Ländern ist der Konzern weltweit präsent. Rund 15.000 Mitarbeiter erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2014/2015 einen Umsatz von 1,93 Milliarden Euro. Die Muttergesellschaft SCHOTT AG hat ihren Hauptsitz in Mainz und ist zu 100 Prozent im Besitz der Carl-Zeiss-Stiftung. Als Stiftungsunternehmen nimmt SCHOTT eine besondere Verantwortung für Mitarbeiter, Gesellschaft und Umwelt wahr. www.schott.com
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