28.06.2016, Landshut, Deutschland

Bio-Glas schützt sensible Mikrochips

Der Technologiekonzern SCHOTT fertig in Landshut als einziger Hersteller biokompatible Glasröhrchen für Tiertransponder
Ein lauter Knall, Wild oder einfach nur Orientierungslosigkeit – das geliebte Haustier, sei es Hund oder Katze, ist schnell weggelaufen und ohne eindeutige Identifizierung nur schwer seinem Besitzer wieder zuzuführen. Das Chippen von Haustieren mit Tiertranspondern und die Registrierung der auf dem Chip abgespeicherten Identifikationsnummer in zentralen Tierdatenbanken schaffen Abhilfe. Die Injektion des RFID (radio-frequency identification)-Transponders beim Tierarzt ist einfach und durch die vakuumdichte Versiegelung mit biokompatiblem Spezialglas von SCHOTT  sehr zuverlässig und besonders gut verträglich.

Sehr viel einfacher als früher werden zur eindeutigen Identifikation und Registrierung der Tiere statt der Tätowierung mit einer Buchstaben- und Zahlenkombination im Ohr heute RFID-Mikrochips eingesetzt. Diese etwa reiskorngroßen passiven Transponder, die eine Kupferspule sowie einen Chip enthalten, werden direkt ins Gewebe injiziert. Ein Lesegerät, das im Abstand von wenigen Zentimetern über den Nacken des Tieres gehalten wird, liest die im Chip gespeicherte 15-stellige Nummer mithilfe elektromagnetischer Wellen aus.

Eine Möglichkeit ist, die hochwertigen Transponderröhrchen aus biokompatiblem Spezialglas herzustellen, das SCHOTT in seinem bayerischen Werk in Landshut entwickelt hat und das seit rund 20 Jahren unter dem Namen Bio-Glas 8625 erfolgreich bei Haus- und Nutztieren eingesetzt wird. „Wir sind der einzige Hersteller, der Transponderhüllen aus gewebeverträglichem Bio-Glas fertigt“, erklärt Cornelia Rusche, Vertriebsmanagerin für Transponder bei SCHOTT. Das besonders verträgliche Glas wird in Durchmessern von 1,2 bis 4 Millimetern zu Rohr gezogen, weiterverarbeitet und an Transponderhersteller geliefert, die die Röhrchen dann effizient mit Chip, Antenne und Ferrit befüllen. Aufgrund der besonderen Glaszusammensetzung kann der Hersteller den Transponder am noch offenen Ende mit Infrarotlicht per Laser sicher, vakuumdicht verschließen und – bei Bedarf  -auch autoklavieren.

Mikrochips zur Tierkennzeichnung werden auch bei Nutztieren bereits als Alternative für Ohrmarken eingesetzt – allerdings in größeren Ausführungen als bei Haustieren und in Verbindung mit  fest installierten Lesegeräten an Toren oder Gattern.  Bei SCHOTT denken Produktentwickler bereits über neue Anwendungen und die Weiterentwicklung des Bio-Glases nach. Man darf gespannt sein.

Foto-Downloadlink: Download_2016-06-22_11-45-04.zip

Über SCHOTT:
SCHOTT ist ein international führender Technologiekonzern auf den Gebieten Spezialglas und Glaskeramik. Mit der Erfahrung von über 130 Jahren herausragender Entwicklungs-, Material- und Technologiekompetenz bietet das Unternehmen ein breites Portfolio hochwertiger Produkte und intelligenter Lösungen an. Damit ist SCHOTT ein innovativer Partner für viele Branchen, zum Beispiel die Hausgeräteindustrie, Pharmazie, Elektronik, Optik, Automotive und Aviation. SCHOTT hat das Ziel, mit seinen Produkten zu einem wichtigen Bestandteil im Leben jedes Menschen zu werden. Das Unternehmen setzt auf Innovationen und nachhaltigen Erfolg. Mit Produktions- und Vertriebsstandorten in 35 Ländern ist der Konzern weltweit präsent. Rund 15.000 Mitarbeiter erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2014/2015 einen Umsatz von 1,93 Milliarden Euro. Die Muttergesellschaft SCHOTT AG hat ihren Hauptsitz in Mainz und ist zu 100 Prozent im Besitz der Carl-Zeiss-Stiftung. Als Stiftungsunternehmen nimmt SCHOTT eine besondere Verantwortung für Mitarbeiter, Gesellschaft und Umwelt wahr. www.schott.com
Presse- und Medienkontakt
SCHOTT AG
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Public Relations Manager
Hattenbergstraße 10
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Weitere Informationen
SCHOTT AG
Salvatore Ruggiero
Vice President Marketing and Communication
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