22.09.2014, Landshut, Mainz

SCHOTT weitet sein Angebot an hochbeständigen Glasloten für Brennstoffzellen aus

Die breite Palette der leistungsstarken Dichtungsmaterialien umfasst nun auch strontium- und bariumfreie Glaslote für Nieder- und Mitteltemperatur-SOFCs

Landshut/Mainz (Deutschland), 22. September 2014 – Der internationale Technologiekonzern SCHOTT verfügt über eine breite Palette an Glasloten für den Einsatz in Brennstoffzellen (SOFC solid oxide fuel cell). Die Glaslote dienen der hermetischen Abdichtung der aus metallischen und keramischen Verbindungen bestehenden Zellen und Stacks. Sie kommen bei fast allen Brennstoffzellenarten zum Einsatz und bieten wegen Ihrer hohen Hitzeresistenz besonders für Hochtemperatur-SOFCs große Vorteile. Neu hinzugekommen sind jetzt strontium- und bariumfreie Glaslote, die sich auf Metalllegierungen mit Chromanteil auftragen lassen und somit auch für Nieder- und Mitteltemperatur-Brennstoffzellen geeignet sind. Die Glaslote halten den rauen Umweltbedingungen und hohen Betriebstemperaturen in der Brennstoffzelle stand und tragen somit zu ihrer Langlebigkeit bei. SCHOTT entwickelt bereits seit 25 Jahren Glas-und glaskeramische Einschmelzgläser für Anwendung in der Brennstoffzellen-Technologie und gilt als einer der weltweit führenden Hersteller von Glasloten. SCHOTT stellt seine Materialien auf dem Asian SOFC Symposium in Busan, Südkorea vom 21. bis 24. September aus.
Die Glaslote von SCHOTT ermöglichen die hermetische Abdichtung der Komponenten von Brennstoffzellen. Quelle: SCHOTT
Die Glaslote von SCHOTT ermöglichen die hermetische Abdichtung der Komponenten von Brennstoffzellen. Quelle: SCHOTT
Durch das breite Portfolio an Glasloten können SOFC-Hersteller bei SCHOTT das passende Glaslot für fast alle Temperaturbereiche, Materialkombinationen und Designvarianten von Brennstoffzellen wählen oder gemäß individuellen Anforderungen kundenspezifisch entwickeln lassen. Dabei können Kunden das Material nicht nur wie meist üblich in Form von Glaspulver, sondern auch als Pressling, Glaspaste oder Tape anfragen. „Wir haben unsere Standardgläser-Serien auf alle üblichen Metalllegierungen ausgedehnt. Darüber hinaus entwickeln wir zusammen mit unseren Kunden neue Gläser speziell für ihre Bedürfnisse. Wir forschen auch ständig an neuen Glastypen, um für die vielen verschiedenen Metalllegierungen kompatible Glaslote anbieten zu können, so auch seit neustem strontium- und bariumfrei“, erklärt Dr. Jens Suffner, Technical Sales Manager bei SCHOTT Electronic Packaging in Landshut.

Die Glaslote von SCHOTT sorgen dafür, dass die einzelnen Stacks bzw. Zellen sowohl in planaren als auch tubularen Brennstoffzellen hermetisch abgedichtet und spannungsfrei miteinander verbunden werden können. Die Materialien der Zellen werden wegen der hohen Temperatur und Luftfeuchtigkeit stark strapaziert. Im Vergleich zu anderen Materialien hat die Verwendung von Einschmelzgläsern als Dichtungsmaterial den Vorteil, dass diese auch bei hohen Temperaturen und thermischen Zyklen langfristig gasdicht bleiben. Spezialglas bietet zudem gute elektrische Isoliereigenschaften und ist auch unter reduzierenden und oxidierenden Bedingungen chemisch stabil. Um eine hohe Effizienz der Brennstoffzelle bei möglichst langer Lebensdauer zu erzielen, muss das Glaslot jedoch exakt auf die Wärmeausdehnungskoeffizienten der zu verbindenden Metalle und Keramiken im Stack der Brennstoffzelle abgestimmt werden.

In dieser verlässlichen Verbindung von Glas mit Metallen und Keramiken liegt das besondere Know-how von SCHOTT : Das Unternehmen gehört seit 130 Jahren zu den weltweit führenden Herstellern von Spezialglas und sein Geschäftsbereich Electronic Packaging verfügt über mehr als 70 Jahre Erfahrung in der Herstellung von hermetisch-versiegelten Gehäusen. Die Entwicklung und Produktion anwendungsspezifischer Einschmelz- und Lotgläser bilden hierbei den Schlüssel zur langfristigen Abdichtung nahezu all dieser Produkte.

Weitere Informationen:
https://www.schott.com/epackaging/german/glass/powder/fuel_cells.html

Hintergrund:

Die Brennstoffzelle stellt eine Form der dezentralen Strom- und Wärmegewinnung dar. Dabei wird aus der chemischen Reaktion von Wasserstoff und Sauerstoff auf direktem und daher sehr effizientem Wege elektrische Energie gewonnen. Die Hochtemperatur-Brennstoffzelle ist wegen der hohen Betriebstemperatur von 600°C bis 1.000°C in der Lage, auch fossile Brennstoffe direkt als Wasserstoff-Lieferant zu nutzen. Die bestehende Infrastruktur für Erd- und Biogas, Heizöl oder Diesel kann daher flexibel weiter genutzt werden. Die Abwärme der Hochtemperatur-Brennstoffzelle wird zur Wärmegewinnung genutzt. In Japan sind heute mehr als 10.000 Heiz-Brennstoffzellen in Betrieb, in deutschen Eigenheimen rund 600. Der Markt ist jung und wächst. In Japan, den USA, Südkorea und Europa nehmen die Forschungsaktivitäten zu.

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SCHOTT ist ein internationaler Technologiekonzern mit 130 Jahren Erfahrung auf den Gebieten Spezialglas, Spezialwerkstoffe und Spitzentechnologien. Mit vielen seiner Produkte ist SCHOTT welt-weit führend. Hauptmärkte sind die Branchen Hausgeräteindustrie, Pharmazie, Elektronik, Optik und Transportation. Das Unternehmen hat den Anspruch, mit hochwertigen Produkten und intelligenten Lösungen zum Erfolg seiner Kunden beizutragen und SCHOTT zu einem wichtigen Bestandteil im Leben jedes Menschen zu machen. SCHOTT bekennt sich zum nachhaltigen Wirtschaften und setzt sich für Mitarbeiter, Gesellschaft und Umwelt ein. In 35 Ländern ist der SCHOTT Konzern mit Produktions- und Vertriebsstätten kundennah vertreten. 15.400 Mitarbeiter erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2012/2013 einen Weltumsatz von 1,84 Milliarden Euro. Die SCHOTT AG mit Hauptsitz in Mainz ist ein Unternehmen der Carl-Zeiss-Stiftung.

Pressekontakt:

Dr. Haike Frank
SCHOTT AG
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Phone: +49 (0)6131 / 66-4088
E-mail: michael-matthias.mueller@schott.com
Internet: www.schott.com
SCHOTTs Herstellprozess von Glaslot für Brennstoffzellen: Das benötigte Spezialglas wird zuerst in der Glasschmelze hergestellt und anschließend bis zu Glaspulver zerkleinert, in eine Glaspaste weiter verarbeitet und mittels Spritzen auf die Stacks als Bi
SCHOTTs Herstellprozess von Glaslot für Brennstoffzellen: Das benötigte Spezialglas wird zuerst in der Glasschmelze hergestellt und anschließend bis zu Glaspulver zerkleinert, in eine Glaspaste weiter verarbeitet und mittels Spritzen auf die Stacks als Bi
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