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11.01.2021, Mainz, Deutschland

SCHOTT baut in Mainz zweite Schmelzwanne für Pharmaglasröhren

Investition von 40 Millionen Euro / 100 neue Arbeitsplätze

Der internationale Spezialglashersteller SCHOTT errichtet in seinem Hauptwerk in Mainz eine zweite Schmelzwanne für Pharmaglasröhren. Das Investitionsvolumen beträgt 40 Millionen Euro. Die neue Produktionsanlage soll Mitte 2022 in Betrieb gehen und dann 100 neue Arbeitsplätze bieten, 50 davon direkt bei SCHOTT. Mit dieser Investition reagiert SCHOTT auf die weltweit dynamisch steigende Nachfrage nach Glasrohr für pharmazeutische Verpackungen.
„Wir haben uns für den Standort Mainz entschieden, um unsere Produktionsbasis für Pharmaglasröhren in Deutschland und Europa weiter zu stärken. Dabei haben wir natürlich auch die hier ansässigen Hersteller von Impfstoffen gegen die COVID-19 Pandemie und die europäische Pharmaindustrie insgesamt im Blick“, erklärte Dr. Frank Heinricht, Vorstandsvorsitzender der SCHOTT AG. Aufgrund der Bedeutung dieser Kapazitätserweiterung für das Gesundheitssystem in Deutschland und Europa lotet SCHOTT in Gesprächen mit der Landesregierung Rheinland-Pfalz, der Bundesregierung und der Europäischen Union eine mögliche Unterstützung mit Fördermitteln aus.

Die Pharmaglasproduktion in Mainz gehört zu einem globalen Produktionsnetzwerk des Geschäftsbereichs Tubing, zu dem auch der Standort Mitterteich in der Oberpfalz sowie Fabriken in Brasilien, Indien und China gehören. Bereits im Herbst 2020 hat SCHOTT seine Produktionskapazitäten für Pharmarohr in Asien mit der Inbetriebnahme einer weiteren Schmelzwanne in Indien und eines komplett neuen Werkes in China deutlich erweitert.

FIOLAX® Pharmaglasröhren von SCHOTT erfüllen die höchsten Qualitätsansprüche der Pharmaindustrie und gelten als Goldstandard zur Verpackung von Medikamenten. Das Borosilicatglas vermeidet die Wechselwirkung zwischen der Glasverpackung und dem Medikament, wodurch die Wirksamkeit des Medikaments erhalten bleibt. Aus diesem besonderen Glas stellen SCHOTT selbst und seine Kunden aus der Pharmaverpackungsbranche Milliarden von Fläschchen, Ampullen, Spritzen und Karpulen her. Gerade aktuell spielen die Pharmafläschchen von SCHOTT eine besondere Rolle im Kampf gegen die Corona-Pandemie, weil darin die Impfstoffe abgefüllt werden.

SCHOTT ist ein international führender Technologiekonzern auf den Gebieten Spezialglas, Glaskeramik und verwandten Hightech-Materialien. Mit der Erfahrung von über 130 Jahren ist das Unternehmen ein innovativer Partner für viele Branchen, zum Beispiel Hausgeräteindustrie, Pharma, Elektronik, Optik, Life Sciences, Automobil- und Luftfahrtindustrie. SCHOTT ist weltweit präsent mit Produktions- und Vertriebsstandorten in 34 Ländern. Im Geschäftsjahr 2019 erzielte der Konzern mit über 16.200 Mitarbeitern einen Umsatz von 2,2 Milliarden Euro. Die SCHOTT AG hat ihren Hauptsitz in Mainz und ist zu 100 Prozent im Besitz der Carl-Zeiss-Stiftung. Diese ist eine der ältesten privaten und größten wissenschaftsfördernden Stiftungen in Deutschland. Als Stiftungsunternehmen nimmt SCHOTT eine besondere Verantwortung für Mitarbeiter, Gesellschaft und Umwelt wahr. www.schott.com


Pressekontakt:
Salvatore Ruggiero
Leiter Marketing and Communication
SCHOTT AG
Tel. +49 (0)6131/66-4140
E-Mail: salvatore.ruggiero@schott.com
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