PICVD: unsere einzigartige Technologie zur Innenbeschichtung von Hohlkörpern

Highlight: Verbesserte Pharmaverpackungen durch Beschichtungstechnologie

Beschichtungstechnologie PICVD (Plasma Impulse CVD) im Labor (links) und in der Produktion (rechts)
Hohe Anforderungen an die Haltbarkeit sowie die Entwicklung neuer Diagnosemethoden und Medikamente steigern den Bedarf an pharmazeutischen Verpackungssystemen. Medikamente, die potente Biomoleküle wie Proteine enthalten, erfordern innovative Verpackungslösungen. Für diese und viele andere Anwendungen hat SCHOTT beschichtete Produkte auf den Markt gebracht. Bei verschiedenen Anwendungen kommt die PICVD-Technologie (Plasma Impulse Chemical Vapour Deposition) zum Einsatz. Diese von SCHOTT entwickelte Technologie ist einzigartig und wird bereits in einer Reihe von Anwendungen kommerziell eingesetzt. Der PICVD-Prozess nutzt gepulstes Plasma in Verbindung mit Sauerstoff und einem flüchtigen Vorläufergas, um den Behälter innen mit einer Oxid-Beschichtung zu versehen. Dieser Prozess hat Vorteile für das Aufbringen von funktionalen Schichten auf dreidimensionale Substrate, insbesondere im Innern von Hohlkörpern: Der Einsatz des gepulsten Plasmas sorgt dafür, dass das Vorläufergas sich nach jedem Puls ausgetauscht und nahe der Oberfläche eine konstante Gaskonzentration aufrecht erhalten wird. Damit wird eine hohe Uniformität der Beschichtung erreicht. Beschichtungen auf pharmazeutischen Verpackungen tragen dazu bei, Proteinwechselwirkungen mit der Verpackungsoberfläche und die Proteinadsorption zu vermeiden. Damit kann das Formulierungsverfahren beschleunigt und die Produkteinführungszeit kurz gehalten werden. Eine Lösung, die SCHOTT anbietet, ist das Aufbringen einer Siliziumdioxid-Beschichtung auf die innere Oberfläche des Behälters, um einer chemischen Interaktion zwischen dem Behälter und dem Inhalt vorzubeugen. Für eine andere Anwendung wird eine wasserabweisende Beschichtung auf der inneren Oberfläche einer Pharmaverpackung aufgebracht. Damit wird erreicht, dass ein flüssiges Produkt vollständig, ohne jegliche Rückstände entleert werden kann. Neben der Beschichtung von Glas bietet die PICVD-Technologie auch die Möglichkeit die Barriereeigenschaften von Kunststoffmaterialien zu verbessern. Unterschiedliche Behältertypen, wie Kartuschen, Spritzen und Fläschchen, können beschichtet werden.

Ansprechpartner:

Dr. Tobias Kälber
Tel.:+49 (0)6131/66-7271
Fax:+49 (0)6131/66-2004
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