SCHOTT solutions Nr. 2/2014 > Kurzberichte

Puravis
Foto: SCHOTT/T. Lohnes

Preisgekrönte Entwicklungsleistung

Die Herstellung der neuen PURAVIS® Hochleistungsfasern, ausgezeichnet mit dem SCHOTT Innovationspreis, vollzieht sich auf mehreren Werksetagen. Zu Beginn werden bis zu 100 Stab-Rohr-Systeme (Foto), bestehend aus einem Kernstab aus optischem Glas und einem Mantelrohr aus technischem Glas, bei etwa 1.000 Grad Celsius in den Ziehofen eingefahren. Das geschmolzene Glas wird zu mikrometerdünnen Fasern nach unten gezogen. Am Ende werden bis zu 800 Meter Glasfaserbündel pro Minute aufgewickelt. <
 
KL-1500-Hal
Foto: SCHOTT/ H. Fischer

Heller als der Vorgänger

Höchste Leistung bei der Wiedergabe von Farben und kritischen Farbmessungen in der Stereomikroskopie und -makroskopie bietet eine neue Halogen-Kaltlichtquelle von SCHOTT. Mit einer 150-Watt-Halogenkaltlichtquelle ist die „KL 1500 HAL” das „Flaggschiff” unter den Kaltlichtquellen: Sie verfügt nicht nur über ein breites Farbenspektrum, sondern leuchtet  auch besonders hell. Die Lüftungsgeräusche sind sehr leise. Und ein LCD-Display ermöglicht außerdem, dass Abläufe einfach überwacht und damit reproduzierbare Ergebnisse erzielt werden können. <
Civa-System
Foto: ESA / Rosetta / Philae / CIVA

Komet im Kameravisier

Spektakuläre erste Aufnahmen des Kometen Tschuri (67P/Tschurjumow-Gerasimenko) lieferte eine ebenso bemerkenswerte Panoramakamera. Das CIVA-System von FISBA Optik im Kometen-Lander Philae trägt sieben Objektive, in denen Linsen aus zwei optischen Spezialgläsern von SCHOTT verbaut sind. Damit bleibt die Bildqualität auch nach dem langen Flug der Rosetta-Mission  im All herausragend: Zehn Jahre kosmische Strahlung konnten die Leistung der Objektive dank der strahlenresistenten SCHOTT Gläser nicht beeinträchtigen.

SCHOTT Glas ist nicht zum ersten Mal auf einem anderen Himmelskörper dabei: Optisches Glas aus Mainz war bereits 1969 bei der ersten bemannten Mondlandung mit an Bord. Die Mond-Fernsehkamera enthielt bereits ein vierfaches Objektivsystem, das unter Verwendung optischer Gläser von SCHOTT hergestellt worden war. <
HelioJetTM SpectrumCC
Foto: SCHOTT

SAS ordert HelioJetTM SpectrumCC

Scandinavian Airlines System (SAS) ist der erste Kunde, der die neue LED-Kabinenbeleuchtung HelioJetTM SpectrumCC bestellt hat. Das Unternehmen schloss dazu einen Vertrag mit dem SCHOTT Kooperationspartner Lufthansa Technik. Das Kabinenlicht ist Teil einer umfassenden Kabinenmodifikation, die SAS für sieben Airbus A330/A340-Flugzeuge durchführen lässt. Der Erstflug mit dem dann zertifizierten Beleuchtungssystem ist für Anfang 2015 geplant. HelioJetTM SpectrumCC löst als einziges Kabinenbeleuchtungssystem das Problem von Farbveränderungen alternder LEDs und gibt so gut wie jeden kombinierbaren Farbton aus dem RGBW-Spektrum (rot/grün/blau/weiß) genau und dauerhaft wieder. <
SCHOTT goes Family
Foto: SCHOTT/M. Bauer

Globaler Austausch


In den Sommerferien 2014 organisierte SCHOTT erstmals einen weltweiten Austausch zwischen Mitarbeiterkindern. Unter dem Motto „SCHOTT goes Family” verbrachten 30 Jugendliche im Juli und August jeweils zwei Wochen mit ihren Austauschpartnern bei deren Familien im Ausland. Die Teilnehmer kamen aus acht Ländern rund um die Erde. Sie wohnten bei ihren Gastfamilien und nahmen am Familienleben teil. Viele Familien organisierten Ausflüge und Städtebesuche, um ihren jungen Gästen möglichst vielfältige Eindrücke zu vermitteln.

Ziel dieses Austauschs ist die Förderung des interkulturellen Verständnisses und der Zusammenarbeit. „Internationale Erfahrungen werden in einer zunehmend globalisierten Welt immer wichtiger und wertvoller”, so Dr. Frank Heinricht, Vorsitzender des Vorstandes der SCHOTT AG, zu dem ersten weltweiten Corporate-Social-Responsibilty-Projekt von SCHOTT. Das Austauschprogramm soll künftig jedes Jahr angeboten werden – wegen des großen Interesses mit aufgestockten Teilnehmerzahlen. <
High-Power-LED
Foto: SCHOTT

Winzig, aber robust


Die kleinste komplett autoklavierbare High-Power-LED der Welt hat einen Durchmesser von weniger als zwei Millimeter. SCHOTT bietet sie als Beleuchtungslösung vor allem für dental- und medizintechnische Geräte wie etwa Dentalturbinen, Kameras, UV-Aushärtungsgeräte oder Endoskope sowie für chirurgische Instrumente an. Hier eröffnet die Mini-LED neue Designmöglichkeiten, zudem lässt sich die winzige Lichtquelle näher an ihren Einsatzort heranführen. Dank ihres gasdichten Gehäuses aus anorganischen, nicht alternden Materialien ist die Neuentwicklung besonders robust und hält Chemikalien, Korrosion, Druck und Temperaturschwankungen laut Tests erfolgreich stand. <
SCHOTT CERAN®
Foto: SCHOTT/Designagentur Wagner

Neue Website für CERAN®


Unter der Webadresse www.schott-ceran.com hat die SCHOTT CERAN® Glaskeramik-Kochfläche eine neue Bühne erhalten. Das Portal liefert in internationalen Sprachen Infos, Tipps und einen Blog rund um das weltbekannte Produkt – vom Kochen mit Induktion über Reinigungstipps bis zu Empfehlungen zum Umgang mit einer CERAN® Kochfläche. Damit soll vor allem mehr Wissen und Service für Fachhändler und Endverbraucher geboten werden. Diese können zum Beispiel per Mausklick Händler für Geräte mit SCHOTT CERAN® ausfindig machen. Übrigens: Die Kochfläche ist auch unter www.facebook.com/schott.ceran im Internet präsent. <