SCHOTT solutions Nr. 2/2014 > Wohnen 2030

SCHOTT Glaskeramik

„Es geht um Vernetzung und um den Blick über den Tellerrand.” Markus Fromm-Wittenberg, Head of Applications and Cooperation at Gira. Foto: Universal Home

Smarte Szenarien


Für ein gutes Morgen engagiert sich Universal Home, ein Netzwerk technologisch führender Unternehmen. Wie innovative Ideen
im Bereich vernetztes Wohnen 2030 aussehen, zeigt eine Designstudie, bei der auch SCHOTT Glaskeramik intelligent
vernetzt wird.


Christine Fuhr

Noch sitzen die Essensgäste gemütlich am Tisch, lachen, plaudern und würfeln eine Runde. „Lasst uns was kochen”, sagt der gutgelaunte Gastgeber mit dem Tablet in der Hand. Spätestens jetzt wird beim Szenenspiel des Universal Home Zukunftskongresses 2014 in Essen klar, dass der Esstisch kein gewöhnlicher ist. Der Tisch ist auch Arbeitsfläche und wohnlicher Mittelpunkt des Hauses. Multifunktional, smart und vernetzt. Intuitiv steuerbar über das Tablet verwandelt sich der Tisch, an dem fleißig zubereitet wird, in ein Allround-Talent: mit Kochfeld und Kommunikationszone, vernetzten Komponenten und vielfältigen Schnittstellen bis hin zur Haus- und Gebäudesteuerung.

So werden beispielsweise über Sensoren einzelne Zutaten der Mahlzeit erfasst und Rezeptvorschläge aus dem Internet auf dem Display dargestellt. Wenn die Smart-Home-Bewohner mit dem Kochen beginnen, schaltet der intelligente Tisch den Rauchmelder ab und regelt die Lüftungsanlage. Tisch und Topf sind eine Einheit. Der Kochtopf 2.0 ermöglicht exakte Temperatursteuerung. Die SCHOTT Glaskeramik bietet umfassenden Kochkomfort: Der multifunktionale Kochtisch ist mit einer Induktionstechnik ausgestattet, die entsprechend der Vorgaben heizt. Die Milch läuft nicht mehr über. Sobald der Topf entfernt wird, dient der Kochbereich erneut als Arbeits- und Nutzfläche.
SCHOTT Glaskeramik
Der multifunktionale Kochtisch ist mit SCHOTT Glaskeramik samt Induktionstechnik ausgestattet und dient auch als Nutzfläche. Foto: Universal Home/D. Gulyas
Der futuristische Kochtisch, in dem Produktwelten zusammenwachsen, ist das Ergebnis einer Designstudie des Cross-Innovation-Netzwerks Universal Home. Im Team arbeiten Unternehmen wie WMF (Koch-Know-how, Kochgeschirr), Gira (Software, Vernetzung, Energieverteilung), Poggenpohl (Küche und Möbel), Miele (Küchengeräte, Ergonomie) und SCHOTT (SCHOTT Glaskeramik). „Durch die Zusammenarbeit und den kreativen Austausch bei Universal Home inspirieren wir uns gegenseitig. Wir erhalten dabei wichtige Impulse für die Weiterentwicklung unserer CERAN® Kochflächen und des gesamten Kochsystems“, erläutert SCHOTT CERAN® Produktmanagerin Ulrike Bader.

„Es geht um Vernetzung und den Blick über den Tellerrand”, so Markus Fromm-Wittenberg, Leiter Anwendung und Kooperation bei Gira, bei der Vorstellung der Designstudie. „Denn Visionen sind die Gegenwart der Zukunft.” Networking und gute Kommunikation lohnen sich: Laut Allied Market Research Organisation wird der Umsatz im Smart-Home-Bereich bis 2020 jährlich um rund 30 Prozent auf 35 Milliarden US-Dollar steigen. Das vernetzte Wohnen fordert Kompetenzen, die heutzutage ein Unternehmen allein kaum noch bieten kann – Universal Home bietet eine zukunftsweisende Antwort darauf. <
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