SCHOTT solutions Nr. 2/2013 > Kurzberichte

Foto: SCHOTT/J. Meyer

Gemisch aus Know-how und hochwertigen Rohstoffen

Das ist das Geheimnis der gefloateten Spezialgläser von SCHOTT. Mit Hilfe des Fachwissens auf dem Gebiet der Hochtemperaturschmelze und des Formgebungsprozesses sowie der einzigartigen Microfloat-Technologie stellt SCHOTT in Jena leistungsfähige Flachgläser auf Silicatbasis her. Das Unternehmen feierte im November einen runden Geburtstag: Es hatte im Jahr 1993 die weltweit erste Microfloat-Anlage in Betrieb genommen und als erste Firma erfolgreich Borosilicatglas gefloatet. Heute ist das Produkt unter dem Namen BOROFLOAT® im Markt bekannt und steht für Vielseitigkeit und zuverlässige Qualität. Auf der Microfloat-Anlage wird auch das ultraharte Aluminosilicatglas Xensation® Cover für elektronische Geräte mit Touch-Technologie hergestellt. <
 
Foto: SCHOTT

Multilagenkeramik für Hochfrequenz-Technik

SCHOTT entwickelt und fertigt Gehäuse für anspruchsvollste Hochfrequenzanwendungen. Neustes Produkt ist eine HTCC-Keramikdurchführung für sogenannte QSFP-Transceiver in der 100-Gigabit-Kurzstreckenkommunikation. Die miniaturisierten hermetischen Bauteile ermöglichen eine extrem kompakte Aufbau- und Verbindungstechnik für diese Hochfrequenz-Schnittstelle mit sehr guten HF-Eigenschaften. Primäre Anwendungsgebiete sind Glasfasernetze für Datenkommunikation und Rechenzentren sowie Sicherheits- und Raumfahrtanwendungen. <
Foto: Fresenius Kabi

Vorfüllbare Polymer-Spritzen für Infusionstherapie

SCHOTT hat sein Sortiment an Schott TopPac® Polymerspritzen um eine 20-ml-Spritze erweitert, die sich in Spritzenpumpen für die Infusionstherapie einsetzen lässt. Die vorfüllbaren Spritzen sind mit Pumpen verschiedener Hersteller kompatibel. Diese erkennen die TopPac® Spritzen dank ihres exakten Außendurchmessers automatisch. Es ist außerdem möglich, die Polymerspritzen an Infusionsgeräte anzuschließen, etwa mit nadelloser Luer-Lock-Verbindung. Eine optimale Silikonisierung sorgt dafür, dass der Kolben gleichmäßig gleitet, und stellt außerdem sicher, dass die Wechselwirkung von Silikon und Medikament während der Lagerung gering ausfällt. <
Foto: sentiotec

Saunieren mit NEXTREMATM

Die österreichische Firma sentiotec, Komplettanbieter im Wellnessbereich von Saunaöfen bis zu Saunazubehör, verbaut SCHOTT NEXTREMATM Glaskeramik in seinen Infrarotstrahlern. Dank der hohen Hitzebeständigkeit von bis zu 950 Grad Celsius eignet sich das Hochleistungsmaterial sehr gut für den Einbau als Abdeckung der Strahler. Speziell die weiße Glaskeramik findet bei Anwendern großen Gefallen, da sie die Infrarot-A-Strahlung, welche die Faltenbildung der Haut unterstützt, zum großen Teil herausfiltert. <
Foto: SCHOTT/Sony DADC

Hybrid-Chip für Zelldiagnostik


Sony DADC BioSciences, weltweit führend bei der Herstellung von mikrostrukturierten Polymer-Produkten, und SCHOTT haben ihr Know-how gebündelt und einen neuen Glas-Polymer-Objektträger für die hochauflösende Zelldiagnostik entwickelt. Der äußerst robuste und ultraflache Glas-Kunststoff-Hybrid-Chip eignet sich hervorragend für konfokale Mikroskopie-Anwendungen und bietet ausgezeichnete Werte hinsichtlich Ebenheit, dünnem Kammer-Design und niedrigster Hintergrund-Fluoreszenz. Weitere Produkte auf Basis des Hybrid-Designs sollen folgen. <
Foto: SCHOTT/A. Sell

Entspiegelte Gläser schützen Meisterwerke von Dürer


Unter dem Titel „Dürer. Kunst - Künstler - Kontext” zeigt das Frankfurter Städel Museum bis Anfang Februar 2014 eine hochkarätige Ausstellung zum Universalgenie Albrecht Dürer. Einer seiner bedeutendsten Holzschnitte aus dem frühen 16. Jahrhundert, die dreieinhalb Meter hohe „Ehrenpforte für Kaiser Maximilian I”, ist als Gesamtkunstwerk zu sehen. Die insgesamt 36 Papierbögen des Meisterwerks werden geschützt mit einer nahezu unsichtbaren Verglasung aus AMIRAN® Scheiben von SCHOTT. Das beidseitig entspiegelte Glas hat dank seiner unempfindlichen Hightech-Beschichtung eine ausgezeichnete Transmission und lässt bis zu 98 Prozent des Lichts ungehindert und reflexionsfrei durch. Zur Bildverglasung kleinerer Dürer-Werke lieferte SCHOTT auch 16 Scheiben aus entspiegeltem, völlig transparentem MIROGARD® Protect. Das Glas reduziert die Reflexion im sichtbaren Spektrum auf unter ein Prozent und ist zugleich vollkommen farbneutral, so dass Kunstwerke originalgetreu wiedergegeben werden. Eine integrierte Schutzfolie schützt außerdem gegen schädliches UV-Licht. <
Foto: JGU/ T.Hartmann

Stiftungsprofessur gefördert


Ab Wintersemester 2013 fördert die Carl-Zeiss-Stiftung, Eigentümerin der SCHOTT AG, Mainz, und Carl Zeiss AG, Oberkochen, an der Universität Mainz eine Stiftungsprofessur „Festkörperforschung – oxidische Materialien”. Diese ermöglicht einen weiteren Ausbau der über 20-jährigen Kooperation mit der Universität, aus der bereits viele Impulse in der Materialentwicklung entstanden sind. Im Fokus der Stiftungsprofessur steht die Entwicklung nachhaltiger, ressourcenschonender Funktionsmaterialien mit spezifischen Anwendungsprofilen wie etwa im Bereich der modernen Energietechnologien. <
Foto: SCHOTT

HelioJet erhält Zulassung für Airbus A320

Die erste in der Kooperation von Lufthansa Technik und SCHOTT entstandene Entwicklung, die LED-Kabinenbeleuchtung HelioJet, ist seit kurzem im Streckenbetrieb erlebbar. Die europäische Luftfahrtbehörde EASA erteilte die Zulassung mit dem Supplemental Type Certificate (STC) für die A320-Familie. HelioJet ist nun in einem Airbus A319 auf Kontinentalflügen unterwegs und sorgt dabei mit weißem Licht für eine äußerst homogene, angenehme Kabinenbeleuchtung sowie für deutlich reduzierte Wartungskosten. Das Produkt benötigt nur rund ein Fünftel der Leuchtdioden anderer LED-Lösungen. <