SCHOTT solutions Nr. 2/2011 > Kurzberichte

Foto: Nic Lehoux

Schillernde Sinfonie für eine Harfe

Die facettenreiche Glasfassade des neuen Konzert- und Kongresszentrums Harpa (isländisch: Harfe) spielt mit der Lichtstimmung von Meer, Stadt und Himmel im Hafen der isländischen Hauptstadt Reykjavik. Dies er­möglichen Farbeffektgläser sowie über 1.000 fünf- und sechseckige Glas­elemente, darunter auch Produkte von SCHOTT. Das im Sommer 2011 ­fertiggestellte und 28.000 Quadratmeter große Gebäude ist das Werk von Starkünstler Olafur Eliasson und Henning Larsen Architects. <|
 
Foto: SCHOTT/A. Sell

Neuer Präsident

Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer an der Spitze der Weltleitmesse glasstec

Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer, Vorsitzender des Vorstandes der SCHOTT AG, ist der neue Präsident der glasstec 2012, Weltleitmesse der Glasbranche. Neben den Mandaten im SCHOTT Konzern ist Udo Ungeheuer unter anderem auch Präsident des Bundesverbands Glasindustrie e.V. Die glasstec/solarpeq findet im zweijährigen Turnus statt. Sie bildet als einzige internationale Fachmesse den gesamten Wertschöpfungsprozess Glas ab und findet im Oktober 2012 auf dem Düsseldorfer Messegelände statt. <|
Foto: SCHOTT

Geformtes Laserlicht ohne Linsen

Beam Shaper macht Kollimationslinsen für Laserdioden überflüssig

Laserdioden sind kompakt, effizient und werden heute in zahlreichen Applikationen eingesetzt. Sie emittieren Licht jedoch stark aufgefächert. Zur Strahlformung werden darum sogenannte „Fast Axis Collimation”-Linsen (FAC) eingesetzt, die aufwendig zu positionieren sind. Der neue Beam Shaper von SCHOTT ist sehr viel leichter anzuwenden. Er besteht aus flexiblen Glasfasern, die zu einem rechteckig geformten Eingangsprofil verschmolzen werden, und lässt sich direkt an Laserdioden koppeln. Deren Licht kann er in homogene Lichtstrahlen jeglicher gewünschten Kontur mit hoher Strahlqualität formen. <|
Foto: SCHOTT/C. Costard

LED-Beleuchtung bündelt Stärken

Erste Koproduktion von SCHOTT und Lufthansa Technik

Eine neue Beleuchtungslösung für Flugzeug-kabinen vereint die Stärken moderner Lichttechnologien auf einzigartige Weise: Die Neuentwicklung kombiniert Leuchtdioden, Glas­elemente und faseroptische Lichtleitung für eine homogene, energieeffiziente Illumination Sie strahlt gleichmäßig wie eine Leuchtstoffröhre, arbeitet jedoch mit zwei langlebigen LEDs, die ihr Licht an den beiden Stirnseiten des runden Glasstabes einspeisen. Strahlrichtung und Öffnungswinkel lassen sich exakt steuern. Das Produkt liefert zudem eine ­äußerst homogene Lichtverteilung mit linien­förmiger Abstrahlung. <|
Foto: SCHOTT/C. Costard

Augenschonende Lasergläser

Für Medizin- und Messtechnik

Die neuen aktiven Lasergläser von SCHOTT mit der Bezeichnung LG-910 und LG-930 emittieren bei einer augenschonenden Wellenlänge von 1,5 μm – eine wichtige Voraussetzung für den Einsatz etwa bei Entfernungsmessung, Zielmarkierung oder kosmetischen Laserbehandlungen in der Dermatologie. Die Phosphatgläser sind dielektrisch beschichtet, hoch beständig gegen Laserstrahlung und entsprechen anspruchsvollen Umweltstandards. Sie kommen insbesondere in gepumpten Festkörperlasern zum Einsatz und bieten bessere thermomechanische Eigenschaften und eine höhere Effizienz als Konkurrenz-Technologien in gepulsten Anwendungen. Mit LG-940 kommt eine neue Version der Produktfamilie im Frühjahr 2012 auf den Markt. <|
Foto: SCHOTT/A. Sell

Vorbildlich nachhaltig

Die umweltfreundliche Glaskeramik-Kochfläche SCHOTT CERAN® zählt zu Deutschlands nachhaltigsten Produkten

Bei der Vergabe des Deutschen Nachhaltigkeitspreises 2011, der unter der Schirmherrschaft von ­Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel stand, schaffte SCHOTT mit seiner bekannten Marke CERAN® den Sprung unter die Top 3 in der Kategorie „Deutschlands nachhaltigste Produkte und Dienstleistungen”. Den Deutschen Nachhaltigkeitspreis erhalten jedes Jahr Unternehmen, die vorbildlich wirtschaftlichen Erfolg mit sozialer Verantwortung und Schonung der Umwelt verbinden. Die Expertenjury würdigte die herausragende technologische Kompetenz von SCHOTT sowie die Wahrnehmung von Verantwortung für die Gesellschaft und Umwelt. Nach der Entwicklung einer neuen Schmelztechnologie brachte der Technologiekonzern als erster Anbieter weltweit die schwarze Glaskeramik-Kochfläche auf den Markt, die ohne den Zusatz von Arsen und Antimon im Produktionsprozess hergestellt wird. Über 180 Tonnen dieser Stoffe pro Jahr lassen sich dadurch einsparen – eine erhebliche Entlastung der Umwelt. SCHOTT ist damit der Vorreiter auf dem Gebiet der „grünen” Glaskeramik. <|
Foto: SCHOTT/C. Costard

Mit MIRONA® gut informiert

Frankfurter Airport Center navigiert Reisende via SCHOTT Infoterminal

Ein Glasquader mit mehreren Monitoren bildet den zentralen Teil eines Wege-Leitsystems im renovierten Frankfurter Airport Center. Das mit dem glänzenden Spezialglas MIRONA® verklei­dete Informationsterminal von SCHOTT weist den Besuchern des Büro- und Konferenzzentrums am Flughafen Frankfurt den Weg und bietet über Touchscreens Zugriff auf Reise­daten. Das dabei eingesetzte Verwandlungsglas von SCHOTT trägt eine Spezialbeschichtung. Durch die entstehenden Lichtbrechungseffekte scheinen die Bilder der Monitore auf dem Glasobjekt zu schweben, während Rahmen und technisches Innenleben hinter der spiegelnden Oberfläche verborgen bleiben. <|
Ihr Kontakt
oliver.hart@schott.com

 
Foto: SCHOTT Solar

Ja zu Solarmodul-Recycling

SCHOTT Solar unterstützt strengere europäische Vereinbarung

SCHOTT Solar hat die neue, strengere Selbstverpflichtung zur Rücknahme und Behandlung von Photovoltaik-Altmodulen (Environmental Agreement) unterzeichnet. Der Beschluss der Industrie-Vereinigung PV CYCLE sieht vor, mindestens 85 Prozent der PV-Module, die ihr Lebensende erreicht haben, in Europa zu sammeln. „Der sorgsame Umgang mit den natürlichen Ressourcen hört nicht am Firmentor auf. Wir begreifen die nachhaltige Energiewende als einen ganzheitlichen Prozess über den Lebenszyklus hinweg”, erklärt Dr. Holger Hoppe, Head of Sustainability and EHS bei SCHOTT Solar und Vorstandsmitglied von PV CYCLE. <|