SCHOTT solutions Nr. 2/2011 > Solarenergie

Im Direktvertrieb hat SCHOTT Solar in den letzten Monaten Lieferverträge mit einem Volumen von über 70 MWp abgeschlossen. ­Entwicklungspotenziale bietet das industrielle Aufdachgeschäft, Freiflächenanlagen sowie die Elektrifizierung ländlicher Räume. Foto: SCHOTT Solar

Experten für Top-Solarprojekte


„SCHOTT Solar Power Projects” realisiert weltweit erfolgreich Großprojekte für Industrie- und Kraftwerkskunden und verzeichnet neue Aufträge in Indien, Thailand und Deutschland.


Martin Frey

Der stark wachsende Markt der Photovoltaik ist rund um den Globus extremer Dynamik unterworfen. Vor allem politische Rahmenbedingungen beeinflussen die Entwicklung in den jeweiligen Zielländern. SCHOTT Solar erschließt daher flexibel weitere Absatzkanäle. Hierfür hat sich die Projektsparte „SCHOTT Solar Power Projects” aufgestellt. Gefragt sind großvolumige Absatzkanäle und Großprojekte ab einer Mindestgröße von 500 kWp. Da in neuen Märkten noch keine Händlernetze bestehen, dienen gerade Pilotprojekte als Türöffner. SCHOTT Solar Power Projects bietet weltweit Direktvertrieb an Kraftwerkskunden, Unterstützung bei Entwicklung und Realisierung sowie Verkauf von Photovoltaik-Kraftwerken an Investoren.
 

„Know-how im Projektgeschäft und ein internationales Vertriebsnetz werden immer wichtiger.”

Dr. Martin Heming, SCHOTT Solar CEO

 
Fotos: SCHOTT Solar
Das bald 15-köpfige Expertenteam von SCHOTT Solar richtet sich dabei gezielt an Projektentwickler, Generalunternehmer sowie strate­gische Investoren wie etwa Versorger und unabhängige Energieerzeuger. Große Entwicklungspotenziale bieten das industrielle Aufdachgeschäft, Freiflächenanlagen sowie die Elektrifizierung ländlicher Räume. „Wir wollen künftig einen beträchtlichen Anteil des Gesamtabsatzvolumens von SCHOTT Solar über diese Vertriebskanäle abwickeln”, sagt Burkhard Söhngen, Vice President von SCHOTT Solar Power Projects. Die Erzeugung von Strom aus Photovoltaik-Kraftwerken ist mittlerweile in sonnenreicheren Regionen auch ohne Förderung bereits wettbewerbsfähig gegenüber herkömmlichen Formen der Energiebereitstellung. „Aber auch in geförderten Ländern wie Deutschland macht der Betrieb von Photovoltaik-Kraftwerken für Industriekunden viel Sinn, denn sie investieren in Versorgungs­sicherheit und Planungsstabilität für die nächsten Jahrzehnte und tun darüber hinaus noch etwas für die Nachhaltigkeit”, so Söhngen.

Attraktive Märkte biete weiterhin Deutschland mit der Einspeisevergütung gemäß dem Erneuerbare-Energien-Gesetz, welches vielen Ländern als Vorbild dient. Außerdem werde der Solarmarkt in Griechenland sehr aufmerksam verfolgt, und man richte den Blick nach Italien und Richtung Südosteuropa, Rumänien, Bulgarien, Mittel- und Südamerika sowie USA.

Um auf die Marktanforderungen flexibel und schnell reagieren zu können, ist SCHOTT Solar Power Projects interdisziplinär aufgestellt. Die Ab­teilungen Projektentwicklung und Vertrieb, Systeme und Technik sowie Finanzierung und Strukturierung können dabei auf das internationale SCHOTT Vertriebsnetz sowie auf lo­kale Projektentwickler zugreifen.
Foto: SCHOTT Solar
Im Direktvertrieb wurden in den letzten Monaten Lieferverträge mit einem Volumen von über 70 MWp abgeschlossen. Hierzu zählen eine Rekordbestellung von 200.000 SCHOTT ASI® Modulen (über 20 MWp Leistung) an den indischen Partner Premier Solar und ein Großauftrag von rund 67.000 Solarmodulen und einer Leistung von 15,9 MWp nach Thailand. Überzeugt haben diese Kunden der hohe Qualitätsanspruch von SCHOTT Solar und die in vielen Tests nachgewiesene Langlebigkeit der Solarmodule. Unterstützung leistet man ferner bei der Entwicklung und Realisierung von Projekten mit mehr als 15 MWp Leistung in Deutschland (davon 3 MWp auf SCHOTT-eigenen Dächern), Frankreich und Italien. Söhngen: „Wir sind sehr interessiert, weitere Kon­takte mit Investoren und Kraftwerks­kunden aufzubauen.” <|
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