SCHOTT solutions Nr. 2/2011 > Kochwettbewerb

Showdown zum „Koch des Jahres”: Auf der weltgrößten Ernährungsmesse Anuga in Köln fand das Finale des renommierten Wettbewerbs statt, an dem 2011 fast 400 Profi-Köche aus Deutschland, Österreich und Schweiz teilgenommen hatten. Gekocht wurde auf CERAN® Kochflächen. Foto: SCHOTT/A. Sell

Auf die Zutaten kommt es an


Beim internationalen Wettbewerb „Koch des Jahres” wird Umweltschutz groß-geschrieben – auch dank CERAN® Glaskeramik-Kochflächen.


Thilo Horvatitsch

Es zischt, es dampft, es brutzelt – und es riecht sehr lecker! Wenn acht ausgesuchte Profi-Köche ihr Können auf einer Show-Bühne ausspielen, zieht das auch auf der Anuga in Köln viel Publikum an. Die weltgrößte Ernährungsmesse für Handel und Gastronomie, die 2011 rund 6.500 Aussteller und 150.000 Besucher aus 180 Ländern versammelt, ist wieder Schauplatz eines besonderen Events: Der „Koch des Jahres” wird gekürt. Es ist das Finale eines Wettbewerbs, der alle zwei Jahre stattfindet. Fast 400 Profi-Köche aus Deutschland, Österreich und der Schweiz hatten diesmal an den Vorausscheidungen teilgenommen. Damit erhielt der in Fachkreisen renommierte Wettkampf, der 2004 in Spanien entstand, erstmals einen internationalen Rahmen. Bis 2015 soll er europaweit ausstrahlen.
Foto: SCHOTT/A. Sell
Das ist auch für die unterstützenden Unternehmen eine gute Perspektive: „Als internationaler Hersteller mit innovativer und umweltfreund­licher Zielsetzung bewegen wir uns hier im richtigen Umfeld”, sagt Stefan-Marc Schmidt, Vice President Marketing and Sales bei SCHOTT Home Tech. Der Technologiekonzern ist mit seiner bekannten Marke CERAN® in diesem Jahr erstmals Haupt­spon­sor des Kochturniers, das für Kreativität und Spitzenleistungen, aber auch für Umweltbewusstsein steht. „Wir unterstützen den neuen Küchentrend, sich für die Themen Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit zu interessieren”, betont Núria Roig de Puig, ­Managerin von „Koch des Jahres” Deutschland-Österreich-Schweiz.
Foto: SCHOTT/A. Sell
So wurde vereinbart, dass die Teilnehmer aller Vorentscheidungen sowie des Finales ausschließlich auf CERAN® Glaskeramik-Kochflächen kochen. Denn das Produkt kommt bei seiner Herstellung als erstes seiner Art ohne Arsen und Antimon aus und erspart der Umwelt jedes Jahr den Einsatz von 180 Tonnen dieser „Zutaten”. Und es ist ein wichtiger Grund, warum SCHOTT CERAN® den Deutschen Innovationspreis 2010 gewann und für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2011 nominiert wurde.
Foto: SCHOTT/A. Sell
Auch bei der Zubereitung der Speisen für das Finale auf der Anuga ging es um die Verwendung regionaler und saisonaler Produkte, die ohne aufwendigen Transport verfügbar sind und damit die Umwelt nicht belasten. Dabei kreierte jeder Koch für sechs Personen ein originelles Drei-Gänge-Menü, dessen Warenkorb einen Einsatz von 16 Euro pro Person nicht überschreiten darf. Die Finalisten bereiteten ihr Menü in fünf Stunden 6-mal zu. Im Anschluss wurden die insgesamt 18 Teller in 15 Minuten angerichtet. Eine renommierte Fachjury unter Leitung des deutschen Spitzenkochs Dieter Müller wählte dann den Koch des Jahres aus. Einen Gewinner gab es jedoch vorher schon: „So gut wie alle Profiküchen sind mit CERAN® Kochfeldern ausgestattet”, weiß Stefan-Marc Schmidt. <|

Sebastian Frank ist „Koch des Jahres 2011”

Foto: SCHOTT/A. Sell
Der Küchenchef des Berliner Restaurants Horvath, Sebastian Frank (linkes oberes Bild), hat sich beim Wettbewerb „Koch des Jahres” mit einem anspruchsvollen Menü den ersten Platz erkocht. Die Juroren hatten jedes Gericht der acht Finalisten nach den Kriterien Geschmack, Präsentation, Innovation und Zusammenstellung bewertet.

Der gebürtige Österreicher Sebastian Frank (29), der neben dem Titel „Koch des Jahres” auch ein Preisgeld von 12.000 Euro erhielt, überzeugte die Jury mit einer Vorspeise aus herbstlichem Gemüse mit Haselnuss, gefolgt von Entrecote, Zwiebel, Holunder, Stör und Langos im Hauptgang. Das Dessert aus Karotte, schwarzer Johannisbeere, ­Zitrone, Schafsjoghurt, knusprigem Mandelöl und Rosengeranie rundete das Menü perfekt ab. Den zweiten Platz beim Kopf-an-Kopf-Kochen belegte Tristan Brandt (rechtes Bild, links), aus Victor‘s Gourmet-Restaurant Schloss Berg, Perl-Nennig/Mosel; David Papin aus dem Lago in Ulm wurde Drittplatzierter (rechtes Bild, rechts).

Passend zum aktuellen Trend aufstrebender Profiköche, in ihrer Gourmet-Küche bevorzugt regionale und saisonale Produkte einzusetzen, erklärte der Siegerkoch: „Wir begrüßen eine Küche, deren Zutaten nicht erst um die halbe Welt gereist sind – eine unnötige Umweltbelastung. Genauso verhält es sich mit CERAN® Kochflächen von SCHOTT – sie sind nicht nur hervorragend zum Kochen geeignet, sondern zugleich umweltfreundlich.” <|