Editorial

Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer, Vorsitzender des Vorstandes der SCHOTT AG

Liebe Leserinnen und Leser,


Grün ist „in”, aber alles andere als ein kurzlebiger Modetrend. Das Bewusstsein für die Erhaltung unserer Umwelt gewinnt buchstäblich an Nachhaltigkeit. Für uns Freude sowie Ansporn – und eine Bestätigung unserer tiefgehenden Überzeugung und lang­jährigen Aktivitäten. Denn Verantwortung für Mitarbeiter, Gesellschaft und Umwelt ist ein zentraler Wert, der uns seit jeher antreibt.

1978 startete SCHOTT in der deutschen Konzernzentrale in Mainz ein Entstaubungsprogramm für Glasschmelzwannen, zehn Jahre später war die Abluft zu über 99 Prozent staubfrei. Weitere Initiativen sind die Minderung des CO2-Ausstoßes oder die Entwicklung umwelt- und Ressourcen schonender Verfahren.

Dass wir im Klima- und Umweltschutz ein Vorbild sein möchten, zeigen nicht nur unser Titelbeitrag und unsere Aktivitäten in der für dezentrale Stromgewinnung hervorragend geeigneten Photovoltaik, sondern auch unser Engagement in der wegweisenden Initiative Desertec: Namhafte internationale Unternehmen haben sich zusammengeschlossen, um in den Wüsten Afrikas und Arabiens solarthermische Kraftwerke zu errichten, die auch Europa mit erneuerbarer Energie versorgen. SCHOTT ist dabei mit Solarreceivern, dem Herzstück dieser Technologie.

Unsere ökotechnische Innovationskraft ist damit nicht erschöpft: Weltweit erstmals haben wir eine transparente Glaskeramik im Mikrofloatverfahren ohne die umweltbelastenden Schwermetalle Arsen, Anti­mon und Barium hergestellt. SCHOTT bietet darüber hinaus Dünngläser für die Elektronik sowie Medizintechnik als Eco-Variante. Unsere Gehäuse für Drehmomentsensoren senken den Kraftstoffverbrauch. Und für unsere erfolgreiche Marke SCHOTT Ceran® haben wir eine Innovationskampagne gestartet, die unser Bekenntnis zu einer umweltfreundlichen Zukunft in zwei eingängige Worte fasst: Simply More.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Freude beim Lesen,
Ihr
Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer