solutions 2/2008 – Ergänzende Informationen

Zur Verleihung des Otto-SCHOTT-Forschungspreises an Dr. Akio Ikesue (3. von rechts) waren elf der bislang 20 ehemaligen Preisträger ­angereist. Im Rahmen einer Fachtagung stellten sie ihre ausgezeichneten Arbeiten vor, berichteten über deren Weiterentwicklung und Perspektiven. SCHOTT Vorstandsmitglied Dr. Hans-Joachim Konz (3. von links) betonte die große Bedeutung einer intensiven Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie: „Innovationen entstehen nur durch den Austausch von Wissen und Erfahrungen”.
Foto: SCHOTT/A. Sell
10. Otto-SCHOTT-Forschungspreis:

Jubiläum im Beisein ehemaliger Preisträger

Die zehnte Verleihung des Otto-SCHOTT-Forschungspreises fand Anfang November 2008 im Rahmen einer zweitägigen internen Fachtagung bei der SCHOTT ag in Mainz statt. Zahlreiche frühere Preisträger trugen zu dieser Jubiläums-Veranstaltung mit glaswissenschaftlichen Vor­trägen bei. Ein Schwerpunkt der Diskussionsforen war die Rolle von Glas im 21. Jahrhundert.

Der mit 25.000 Euro dotierte Otto-SCHOTT-Forschungspreis wird seit 1991 im Wechsel mit dem Carl-Zeiss-Forschungspreis für hervorragende wissenschaftliche Leistungen und zur motivierenden Förderung der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie verliehen. Die in der Glasbranche vielbeachtete Auszeichnung würdigt wegweisende Expertisen auf den Gebieten Gläser, Glaskeramiken und ähnlichen Werkstoffen sowie Anwendungsgebieten wie Optik, Opto-Elektronik, Solartechnik und Pharmazeutik. Der Forschungspreis wird vom Stifterverband für die deutsche Wissenschaft verwaltet und international ausgeschrieben. So zählen zu den bisherigen Preisträgern inzwischen Wissenschaftler aus China, Deutschland, Frankreich, Japan, den ­Niederlanden, Russland und den USA.