solutions 2/2008 – Ergänzende Informationen

Dr. Roland Langfeld, Leiter der SCHOTT Forschung und Technologieentwicklung der SCHOTT AG
Foto: SCHOTT/A. Sell
„Wir sind ein Konzerntreiber”

Drei Fragen an Dr. Roland Langfeld, Leiter der SCHOTT Forschung und Technologieentwicklung

solutions: Wie wird aus einer Idee eine Innovation?

Langfeld: Die Kunst besteht in der Kombination einer breit ­angelegten Ideensammlung und -bewertung mit anschließender ­konsequenter Entwicklung der Erfolg versprechenden Ideenauswahl. Wir verfolgen dabei einen klar strukturierten Innovationsprozess mit einem straffen Phasenplan. Nur so erreichen wir zugleich Erfolg und Geschwindigkeit, um im internationalen Wettbewerb die Nase vorn zu behalten.

solutions: Wie beurteilen Sie den Nutzen der Zentralen Forschung und Technologieentwicklung für die Zukunft von SCHOTT?

Langfeld: Wir bündeln technische Kompetenzen etwa zur Materialentwicklung und erreichen so eine kritische Masse zum Nutzen des Konzerns. Auf dieser Basis entwickeln wir Ideen und Konzepte, identifizieren und bewerten neue Trends. Hierbei sind wir ein echter Konzerntreiber. Auf operativer Seite ­steuern wir mit den Business Units die Entwicklung neuer Produkte und Prozesse und leisten Trouble Shooting.

solutions: Was macht SCHOTT attraktiv als Arbeitgeber für die Forschungsexzellenz?

Langfeld: Attraktiv ist sicher die Vielfalt unserer Anwendungs­gebiete, von Hochleistungsmaterialien und Komponenten für die optoelektronische und Pharmaindustrie bis zu Haustechnik und ­erneuerbaren Energien. Dabei erlebt der Wissenschaftler eine große Nähe zur Umsetzung. Unsere internationale Vernetzung und enge Kooperation mit den Geschäftseinheiten eröffnen weltweit Karriere­chancen. Und neben der Managementlaufbahn bieten wir einen Karrierepfad für Experten.