Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer, Vorsitzender des Vorstandes SCHOTT AG
vom Glaslabor zum Technologiekonzern – diese Erfolgsstory beschäftigt uns nicht nur im nächsten Jahr, wenn SCHOTT 125-jähriges Jubiläum feiert, sondern schon in diesem Heft. Denn das „Labor“ ist die Keimzelle jeglichen Fortschritts. Erst wenn im Reagenzglas oder auf dem technischen Prüfstand eine Innovationsidee heranreift und getestet ist, kann sie zum Markterfolg werden. So sichern unsere Forscher die Wettbewerbsfähigkeit des Konzerns, indem sie viel­versprechende Technologiefelder kultivieren: von der Material­entwicklung über die Solartechnik bis zu Beschichtungstechnologien.

Die spannende Expedition in die Welt der Werkstoffe hat uns immer wieder auf technologisches Neuland geführt: Vor 40 Jahren gelang SCHOTT die Herstellung eines Materials, das heute aus der ­Astronomie nicht mehr wegzudenken ist: Zerodur® Glaskeramik. Mit den beson­deren Eigenschaften der Glaskeramiken revolutionierte SCHOTT auch die Küche – und wir wollen nicht nachlassen: Mit ­Ceran Suprema® fertigen wir die erste und weltweit derzeit einzige Glaskeramik-Kochfläche ohne schädliche Schwermetalle.

Über Material-Know-how hinaus setzen wir zunehmend auf Kompetenzen für Komponenten und Systeme, wie beispielsweise bei unseren Hightech-Lösungen rund um das Flugzeug. Dass der Kunde dabei im Mittelpunkt steht, wird auch an anderer Stelle offenbar: In enger ­Zusammenarbeit mit Pharmazeuten produziert SCHOTT hochwertige Pharmaverpackungen, die auf die jeweiligen Bedürfnisse von Medi­kament und Produktionsumgebung zugeschnitten sind.

Der technische Fortschritt treibt uns auch in der Solartechnik an: Mit AndaSol 1 ging das erste kommerzielle Parabolrinnenkraftwerk ­Europas in Betrieb. SCHOTT lieferte dafür Receiver und baut die ­Fertigung für diese Kernkomponente in Spanien und den USA aus. Damit versprechen wir Ihnen: Wir möchten auch in Zukunft zu den technologischen Pionieren gehören.

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen,

Ihr
Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer