Kurzbericht aus SCHOTT solutions Nr. 2/2007

Legten Ende Oktober 2007 in Jena den Grundstein für die gemeinsame Fertigung von Siliciumwafern für die Solarindustrie: Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer, Vorsitzender des Vorstands der SCHOTT AG (2. von links), Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus (Mitte) sowie Dr. Peter-Alexander Wacker, Vorstandsvorsitzender der Wacker Chemie AG. Geschäftsführer des neuen Joint Ventures WACKER SCHOTT Solar GmbH sind Dr. Patrick Markschläger von SCHOTT (links) und Axel Schmidt von WACKER (rechts). (Foto: SCHOTT/J. Meyer)

Gemeinsame Herstellung von Solarwafern

SCHOTT und Wacker Chemie AG kooperieren

SCHOTT Solar GmbH und die Wacker Chemie AG haben zwei Joint Ventures zur Herstellung bzw. zum Vertrieb von Siliciumwafern für die Solarindustrie gegründet. SCHOTT und WACKER werden an den deutschen Standorten Jena und Alzenau insgesamt rund 370 Mio. Euro investieren und mindestens 700 neue Arbeitsplätze schaffen. Die WACKER SCHOTT Solar GmbH produziert multikristalline Siliciumblöcke (Ingots) und Wafer, die Ausgangsmaterial für die Herstellung von Solarzellen sind. Bis 2012 ist geplant, die Fertigungskapazität für Solarwafer schrittweise auf rund ein Gigawatt pro Jahr zu erweitern. Das zweite Joint Venture konzentriert sich auf Vertriebsaktivitäten.