Faseroptische Beleuchtung

Im Bisbee Mining & Historical Museum gibt eine Ausstellung Einblick in die fasziniernde Geschichte des Kupferbergbaus. (Foto: Privat/YNAO)
Bernhard Gerl und Thea Marcoux

Zauber mit Licht

Lange musste die amerikanische Kupferhochburg Bisbee auf eine Ausstellung der eigenen Mineralien warten. Dank der Unterstützung der Smithsonian Institution und privater Spenden sind sie jetzt im Museum in Bisbee zu sehen.

Zu einer der ältesten Kupferminen in den USA zählt die im Städtchen Bisbee im Südosten von Arizona. Von 1880 bis in die Mitte der 1970er Jahre wurde hier Kupfererz abgebaut. Aus den schönen grünen und blauen Erzklumpen wurde nicht nur das Metall gewonnen, unzählige Mineralien fanden ihren Weg in Museen und Ausstellungen.

„Die Mineralien aus Bisbee konnte man überall auf der Welt bewundern, nur nicht hier vor Ort”, stellte Carrie Gustavson, die Direktorin des Bisbee Mining & Historical Museum, fest, „wir wollten sie quasi zurückholen und haben eine einzigartige Erlebnis-Ausstellung für unsere Besucher geschaffen.” »Digging In« lautet der Titel der 2005 eröffneten, 200 Quadratmeter großen und bereits mit dem National Award ausgezeichneten ständigen Ausstellung. Sie gibt einen Einblick in die Historie, die Gewinnung und die Anwendungen von Kupfer und erzählt die Geschichte der Menschen, die das Erz abgebaut haben.

Für das Beleuchtungskonzept engagierte das Museum den mehrfach ausgezeichneten Lichtdesigner Frank A. Florentine, FIES, LC. Dieser entschied sich für Faseroptik von SCHOTT zur Illumination der Exponate: „In den Schaukästen werden viele Einzelstücke präsentiert. Uns war wichtig, die Magie, die in jedem davon steckt, hervorzuheben, denn die Kristalle in diesen Mineralien reflektieren die Lichtpunkte. Bei jeder Änderung des Betrachtungswinkels taucht ein neuer Reflex auf.
Licht aus den optischen Glasfasern von SCHOTT trifft zielgenau auf diese Kristalle. Deshalb waren sie die beste Lösung. Sie erzeugen einen Zauber sozusagen mit nur einem Tropfen Licht und bringen die Mineralien zum Glitzern”, sagt Florentine. Um das Feuer in den Mineralien richtig zur Geltung zu bringen, verwendete Florentine »SpectraNova« Lichtquellen, »Slim LightBars«, faseroptische Bauteile sowie Vorsatzoptiken aus der Produktpalette von SCHOTT. Die Beleuchtung besteht im wesentlichen aus zwei Gestaltungselementen: die »LightBars« tauchen die Ausstellungsstücke in nahezu schattenfreies Licht und die Vorsatzoptiken heben die Mineralien und die Beschriftungen zusätzlich besonders hervor. Die »SpectraNova« Lichtquelle ist eine der hellsten und doch kleinsten Metalldampflampen, die es gibt. Sie ist besonders leise und damit ideal für einen Einsatz im Museum geeignet. Ein weiterer Vorteil von faseroptischen Beleuchtungslösungen von SCHOTT ist, dass die Lichtquelle an einem anderen, gut zugänglichen Ort aufgestellt werden kann.

Dadurch ist ein Lampenwechsel möglich, ohne die Sicherheit der Vitrinen zu beeinträchtigen. Außerdem kann eine einzige Lichtquelle mit einer langlebigen Lampe mehrere Beleuchtungselemente gleichzeitig illuminieren, wodurch man Leuchtmittel, Zeit und Energie einspart und weniger Wärme erzeugt wird. Faseroptische Beleuchtungslösungen von SCHOTT stellen während der gesamten Ausstellungsdauer eine gleichbleibende Lichtqualität sicher.
Abb. links: Mit vielen Lichtpunkten erzeugt das SCHOTT »LightBar« System ein zauberhaftes Glitzern auf den Mineralien und hebt so ihre Schönheit hervor. (Foto: Bisbee Mining & Historical Museum) Abb. rechts: Faseroptische Komponenten von SCHOTT – wie »Slim LightBars« und »SpectraNova« Lichtquellen – sorgen für punktgenaue und zielgerichtete Illumination von Exponaten. (Foto: SCHOTT/H. Fischer)
SCHOTT Website (nur in englisch verfügbar)
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