Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer, Vorsitzender des Vorstandes SCHOTT AG
die Zukunft steht in den Sternen, so sagt es der Volksmund. Die Vergangenheit aber auch. Aus diesem Grund erforschen Astronomen mit immer leistungsfähigeren Teleskopen das Weltall. Während diese früher reine Beobachtungshilfen waren, mit denen der Himmel ausgespäht wurde, dienen sie heute hauptsächlich als Messgeräte. Teleskope sind nicht mehr auf das sichtbare Licht beschränkt, vielmehr wird mit unterschiedlichen Instrumenten – von der Erde, Flugzeugen oder Satelliten aus – die gesamte Bandbreite elektromagnetischer Strahlung im All erfasst. Die Teleskopentwicklung ist eine Story der Superlative: immer größere, lichtstärkere, präzisere und ausgeklügeltere Systeme dringen in immer weiter entfernte Galaxien vor. Daran trägt SCHOTT einen großen Anteil, denn: Herzstück dieser „Himmelsaugen” sind vielfach Spiegelträger aus Zerodur® Glaskeramik.

Ein ähnlich temperaturwechselbeständiges Material hat den Mikrokosmos Küche erobert. Aktuelle Designtrends im Visier, entwickelt SCHOTT seine Ceran® Glaskeramik-Kochflächen mit immer neuen Varianten kontinuierlich weiter, ganz gemäß unserer Philosophie: »Never stop inventing«.

Innovativ und vorausschauend geht SCHOTT auch das Thema »Solarenergie« an. Ursache für den vieldiskutierten Klimawandel ist vor allem die ineffiziente Nutzung fossiler Brennstoffe und der damit verbundene gravierende Anstieg des CO2-Anteils in der Luft. Nur eine Energiewende eröffnet Chancen, negative Folgen für die Menschheit abzuwenden. Photovoltaik und solarthermische Energie sind Lösungen, denn Sonnenenergie ist im Überfluss vorhanden und verursacht keine schädlichen Emissionen. Als eines der weltweit führenden Unternehmen im Bereich Solartechnologie sieht sich SCHOTT besonders in der Verantwortung. Wir werden deshalb unsere ganze Kraft einsetzen, unsere Leistungsfähigkeit auf diesem Gebiet zu forcieren und für die Nutzung dieser Energieform weltweit zu werben.

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen,

Ihr
Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer