SCHOTT solutions Nr. 1/2016 > Heizstrahler

Heizstrahler
Spitzenkoch Frank Buchholz (2. von rechts) suchte nach einer alternativen Heizmöglichkeit für seinen gastronomischen Außenbereich. Gefunden hat er diese mit Heatscope® Strahlern, die mit einer NEXTREMA® Glaskeramik-Front ausgestattet sind. Foto: SCHOTT/A. Sell

Wohlige Wärme


Auf Restaurant-Terrassen werden immer häufiger Infrarotstrahler eingesetzt. Neuerdings werden diese zunehmend mit einer NEXTREMA® Glaskeramik-Front von SCHOTT ausgestattet.


Michael Bonewitz

Für Frank Buchholz sind wir alle längst Teil einer Frischluftgeneration geworden. Eine Entwicklung, die auch mit den zunehmend warmen Sommern in Deutschland zusammenhängt. „Die Leute wollen am liebsten draußen sitzen und das so lange wie möglich”, stellt der Spitzenkoch fest, der in Mainz seit über zehn Jahren ein Sternerestaurant führt und seit 2011 direkt am Mainzer Winterhafen das Bootshaus leitet. Viele Spaziergänger machen Station im Bootshaus, wo man an robusten Holztischen kulinarische Köstlichkeiten genießen kann. Mit einem klaren Bekenntnis zur bodenständigen Hausmannskost und – da bleibt sich Frank Buchholz treu – mit Produkten aus der Region, mit Lieferanten aus Mainz, von örtlichen Fischern, die ihm regelmäßig Waller und Zander aus dem Rhein angeln.
NEXTREMA®
NEXTREMA® Glaskeramiken eröffnen Designern und Ingenieuren vielfältige Einsatzmöglichkeiten, besonders in Hochtemperatur-Umgebungen. Foto: SCHOTT/W. Feldmann
„Früher hatten wir allenfalls im Hochsommer Hochkonjunktur auf der Terrasse”, so Buchholz, „inzwischen sitzen die Menschen auch im Frühling und Herbst und auch abends gerne mal länger an der frischen Luft.” Selbst wenn es kühler wird. Um ein wohliges Wärmegefühl aufkommen zu lassen, suchte Buchholz schon lange nach einer alternativen Heizmöglichkeit für den Außenbereich. „Ganz ehrlich, diese handelsüblichen Gaspilze gehen nach meinem Geschmack gar nicht. Sie sehen unmöglich aus und sind schlecht für die Umwelt.” Auch klassische Außenheizstrahler, die zwar ein besseres Design haben, fielen beim Spitzenkoch durch. Sie lassen sich schlecht reinigen und geben nicht nur Hitze, sondern auch zu viel störendes Licht ab: „Unsere Gäste wollen Wärme abbekommen, aber nicht unter einem Spot sitzen”.

Bei einem Hersteller in München, der MHS Munich Home Systems GmbH, ist er dann fündig geworden und kaufte sich seinen ersten Infrarotstrahler der Marke Heatscope®, damals noch ein Prototyp. „In meiner Küche habe ich hohe Ansprüche an die Produkte, die ich verwende”, so Buchholz, „mit der gleichen Einstellung gehe ich an meine Einrichtung und an meine Möbel. Auch das Design muss stimmen und nicht zuletzt bin ich ein umweltbewusster Mensch.” Inzwischen gibt es Heatscope® Infrarotstrahler in drei Ausführungen. Eine davon ist mit der Glaskeramik-Front NEXTREMA® ausgestattet. „Unsere Hochleistungs-Glaskeramik lässt die Hitze nahezu verlustfrei durch und reduziert auch noch den sichtbaren Lichteintrag”, beschreibt Andy Rinaldi, zuständiger Produktmanager bei SCHOTT, die Vorteile von NEXTREMA®.
Heizstrahler
Ob im Badezimmer (unten) oder in der Gastronomie (Bild) – NEXTREMA® ist in vielen Bereichen als Abdeckung für Heatscope® Infrarot-Heizstrahler im Einsatz. Während herkömmliche Heizstrahler oft starkes Licht erzeugen, verwandelt eine transluzente oder getönte NEXTREMA® Abdeckscheibe das grelle Licht der Heizelemente in ein angenehmes Glühen, und das nahezu ohne Wärmeverlust. Foto: MHS Munich Home Systems GmbH
Auf Knopfdruck geben die Infrarot-Heizstrahler sofort ihre wohlige Wärme ab. Eingesetzt werden sie in vielen Außenbereichen, ob auf dem Münchner Oktoberfest, in Jamie Olivers Italian Restaurant oder eben bei Frank Buchholz. „Wir arbeiten sehr eng mit der MHS Munich Home Systems GmbH zusammen”, ergänzt Rinaldi, „schließlich können wir NEXTREMA® in verschiedenen Designs und Farben anbieten.” Zusätzlich ist es bis zu 950 °Celsius hitzebeständig und resistent gegen thermische Schocks von bis zu 800 °Celsius. Selbst Schneeflocken auf einem eingeschalteten Heatscope® Heizstrahler können der Glaskeramik nichts antun.

„Wir haben so viele Vorteile zu bieten, nehmen wir nur die Energieeffizienz, die leichte Reinigung oder die Transparenz der Glaskeramik für LED-Leuchten: So kann man problemlos von außen sehen, ob der Strahler an oder aus ist.”


Die enge Zusammenarbeit von SCHOTT und der MHS Munich Home Systems GmbH geht weiter: „Wir unterstützen den Kunden bei der Materialauswahl, wenn es um die nächste Produktgeneration geht oder um neue Anwendungsfelder”, so Rinaldi.
Heizstrahler
Foto: MHS Munich Home Systems GmbH
Erst im Nachhinein hat Frank Buchholz erfahren, dass der Heatscope® Strahler, den er in seinem Restaurant einsetzt, mit Glaskeramik von SCHOTT ausgestattet ist: „Das hat mich zusätzlich beruhigt, denn aus der Küche kenne ich die hohe Qualität der CERAN® Glaskeramik-Kochflächen. Ich kenne den Technologiekonzern SCHOTT, der ja auch in Mainz sitzt, und so weiß ich, dass hier die richtigen Experten zusammensitzen, die mir ein optimales Produkt entwickeln.” <
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