SCHOTT solutions Nr. 1/2016 > Kommerzielle Kühlung

Kommerzielle Kühlung
Foto: SCHOTT/M. von Aulock

Gute Sicht verstärkt Kaufimpulse


„Unsichtbare” SCHOTT Glastürsysteme ermöglichen Kunden ein ganz besonderes Einkaufserlebnis, denn Supermärkte können nun im Kühlbereich ihre Waren noch verkaufsaktiver präsentieren.


Maren Michel

Kleine Einzelhändler, Discounter, Supermärkte: Konsumenten haben viele Möglichkeiten, um Lebensmittel zu kaufen. Für Marktleiter bedeutet dieser Wettbewerb eine große Herausforderung. Hinzu kommt laut einer Studie der Nielsen Company, dass mehr als die Hälfte der Verbraucher bereit ist, Lebensmittel online einzukaufen. Mehr denn je müssen die Manager von Lebensmittelgeschäften deshalb für ein besonderes Einkaufserlebnis sorgen. Dies betrifft auch einen Bereich, der bislang eher stiefmütterlich behandelt wurde: die Kühlwarenabteilung. In der Vergangenheit war diese glanzlos und ungemütlich. Die Temperaturen konnten nur schlecht reguliert werden und ließen Kunden manchmal frösteln. Und oft störte es, dass nicht alle Produkte richtig zu sehen waren: Denn die Rahmen der Kühlmöbeltüren schränkten deren Sichtbarkeit ein oder aber es störten Spiegelungen auf den Glastüren.
Kommerzielle Kühlung
Dank transparenter Abstandshalter sind Isolierglas-Türen auch an den Kanten glasklar und ohne sichtbare Profile oder Rahmen. Und dies bei gleich gutem Wärmedämmwert wie bei vergleichbaren Isolier-Glastüren von SCHOTT. Foto: SCHOTT/M. von Aulock
Dass Produkte nicht optimal zu sehen sind, ist für jeden Händler ein Problem, heute mehr denn je zuvor. Wie Lars Perner, Assistenzprofessor für Marketing der University of Southern California’s Marshall School of Business, bemerkt, ist „Sichtbarkeit der alles entscheidende Faktor”, wenn es ums Verkaufen geht. Jemand, der über die Bedeutung der richtigen Präsentation weiß, ist Thierry Barbier, Filialleiter der Carrefour Niederlassung in Villepreux, Frankreich. Aufgrund des steigenden Wettbewerbs durch andere regionale Geschäfte sowie Online-Shopping, muss Barbier dafür Sorge tragen, dass sich das Einkaufserlebnis in seiner Filiale deutlich abhebt: „Carrefour arbeitet mit einer umfassenden Produktwelt und führenden Markenartiklern. Zugleich müssen wir mit Sorgfalt auf die Bedürfnisse und Erwartungen unserer Kunden eingehen und ebenso den Umsatz im Auge behalten. Eine Herausforderung ist die Visibilität im Kühlbereich. Die Türen der Kühlmöbel müssen transparent erscheinen, so dass die Verbraucher das gesuchte Produkt leicht finden. Für uns wiederum ist es wichtig, dass Waren einfach verräumt werden können und jederzeit erkennbar sein sollte, was fehlt.” Seit Juli 2015 nutzt Barbiers Carrefour Filiale SCHOTT Termofrost® T.AGD 3, ein Passiv-Glastürensystem für Kühlmöbel in Supermärkten. Die Türen verfügen über transparente, vertikale Kanten, die einen uneingeschränkten Blick auf die Produkte ermöglichen. Laut Barbier ist der Blick auf die Kühlwaren im Carrefour Markt in Villepreux jetzt ein wahrer Genuss: „Die Kunden verbringen mehr Zeit im Geschäft und in der Kühlabteilung.” Zudem, berichtet Barbier, seien geplante sowie Impulskäufe gestiegen, seitdem das T.AGD 3-System installiert wurde.

Die verbesserte Temperaturkontrolle ist ein weiterer Pluspunkt. Die Türen sind mit Isolierglas-Scheiben ausgestattet, die die Einhaltung der je nach Warengruppe geforderten Temperaturen deutlich erleichtern. Das System verwendet unterschiedliche LEDs, die je nach ausgestelltem Produkt oder auch auf die Umgebung angepasst werden können. Pluspunkt: LED-Beleuchtungssysteme emittieren weniger Wärme und haben einen geringeren Energieverbrauch als herkömmliche Leuchtstoffröhren. „Es gibt kein blendendes Licht oder vertikale Rahmen, die den Blick auf die Produkte stören können”, meint Barbier. Das bedeutet zugleich, dass die Tür nicht geöffnet werden muss, um eine Auswahl zu treffen. „Der Kunde sieht alle Produkte, als seien dort überhaupt keine Türen.” Darüber hinaus ist das Türsystem einfach zu bedienen: Die Türen sind „leicht und solide”, verfügen über eine Feststellfunktion, um sie geöffnet zu halten, und erlauben sicheres und sanftes Schließen. Barbier attestiert zugleich weitere wertvolle Vorteile: So haben die Türen dazu beigetragen, dass die Temperaturen in den Gängen der Kühlwarenabteilung jetzt angenehm sind. Und dass Energie nicht nur für die Klimatisierung der Gänge mit den Kühlprodukten, sondern ins­gesamt deutlich eingespart wurde: „Der Energieverbrauch für die gesamten Kühl- und Gefrierprodukte konnte bereits um mehr als 30 Prozent reduziert werden”, versichert Barbier. <