Editorial

Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer, Vorsitzender des Vorstandes der SCHOTT AG

Liebe Leserinnen und Leser,


der Fortschritt lebt von den immer neuen Erfindungen der Industrie. Inzwischen gilt es die Industrie selbst neu zu erfinden – vor dem dynamischen Hintergrund der Globalisierung und der weltgesellschaftlichen Verantwortung. Das ist eine große Herausforderung, aber noch mehr ist es eine Chance zu einem tiefgreifenden Bewusstseinswandel und echter Weiterentwicklung. Eine Chance für unsere Zukunft.

An der Gestaltung dieser Zukunft will SCHOTT teilnehmen – und zwar aktiv im Sinne unserer Unternehmensvision: Wir machen SCHOTT zu einem wichtigen Bestandteil im Leben jedes Menschen. Zum Beispiel auf dem Gebiet der Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit: Unsere hochreinen PURAVIS™ Glasfasern setzen nicht nur neue Leistungs­maßstäbe, sie werden ohne Blei, Arsen und Antimon hergestellt und erfüllen schon jetzt die künftig geltenden EU-Richtlinien RoHS und REACH.

Wir legen die ökologische Messlatte hoch auf und wollen beispielsweise mit unserem Engagement für solarthermische Kraftwerke neue Werte schaffen und verbreiten. Strom aus diesen Quellen lässt sich einfach speichern und bedarfsgerecht einspeisen, die Technologie ist darum ein bevorzugtes Instrument für den Ausbau stabiler Energienetze in immer mehr Ländern.

Unsere Produkte und Lösungen spielen eine Rolle in bedeutenden Projekten, mit denen neue Lebens- und Erlebniswelten geschaffen werden: in Abu Dhabis neuestem Stadtviertel „Central Market“, in „grünen“ Museen mit modernem Ausstellungsdesign oder im faszinierenden digitalen 3D-Kino. Unsere Kompetenzen, die wir als Service etwa der zukunftsträchtigen Pharmaindustrie anbieten, reichen dabei bis in den molekularen Mikrokosmos von Werkstoffen. Dort schlummern immer noch Schätze, die herausragende Forscher wie unser früheres Vorstandsmitglied Professor Dr. Jürgen Petzoldt und – ganz aktuell – junge Wissenschaftler aus der SCHOTT Forschung zu heben verstehen. Schätze, die unsere Zukunft neu erfinden lassen.

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen,

Ihr
Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer