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Vom empathischen Museum bis zum fliegenden Depot15 europäische Architekten, Lichtplaner und Ausstellungsgestalter präsentierten Erlebniswelten im Museum der Zukunft.Judith Schwarz Wie möchte der Besucher im Jahr 2020 ein Museum erleben? Und wie können Architekten, Lichtplaner und Ausstellungsgestalter seinen Ansprüchen gerecht werden? Diesen Fragen ging eine Ausstellung im AIT-ArchitekturSalon München nach. 15 europäische Architekten, Lichtplaner und Ausstellungsgestalter präsentierten darin ihre Visionen zur Zukunft des Museums. Zusätzlich hielten sie diese in einem Buch mit dem Titel „Erlebniswelten Museum 2020” fest. Die Ideen dafür entstammen einem Workshop in Peking, zu dem das Business Segment Architecture + Design des Technologiekonzerns SCHOTT mit Unterstützung des AIT Verlages eingeladen hatte. |
Auch das Museum mit dem Titel „Komplementäre Konditionen”, von einer anderen Arbeitsgruppe skizziert, ist alles andere als statisch. „Der Raum wird zum Exponat, der Betrachter zum Teil der Ausstellung, die Ausstellung wird Performance”, bringen die Mitglieder ihre Idee auf den Punkt. |
Das „Alles-und-Nichts-Museum” der vierten Arbeitsgruppe nimmt Gegenstände ebenfalls aus ihrem üblichen Kontext heraus. Der Besucher betrachtet die Ausstellungsstücke aus immer neuen Blickwinkeln. Eine erste Vorstellung davon vermittelte ein Exponat: Fünf von SCHOTT zur Verfügung gestellte Effektgläser umgaben einen Stuhl und ließen ihn von jeder Seite aus anders erscheinen. Als Konzeptanbieter für Museen möchte SCHOTT Architekten, Licht- und Ausstellungsgestalter bei der Verwirklichung ihrer Visionen ganzheitlich unterstützen – von der Beratung bis zur Installation. „Glas kann Volumen geben – oder sich völlig im Raum auflösen, Glas kann Bedeutung verleihen oder selbst als Bedeutungsträger fungieren. Das Museum des Jahres 2020 wird ganz sicher ein Museum sein, das gläserner ist als alles, was heute entsteht”, ist Dr. Dietmar Danner, Chefredakteur des Architekturmagazins AIT, überzeugt. Bis die in München skizzierten Visionen Wirklichkeit werden, sind gewiss noch einige Zwischenschritte erforderlich. Wie auch immer das Museum der Zukunft tatsächlich aussehen wird – Individualität, Spontanität und Sinn für Überraschungen werden darin ohne Zweifel eine große Rolle spielen. <| |
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