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Nachhaltiges Signal für SchwimmsportDas moderne Schwimmbad Mendizorroza in Vitoria, Spanien, ist ausgerichtet auf Energieeffizienz und Klimafreundlichkeit – mit architektonischer Raffinesse und semitransparenten Solarmodulen von SCHOTT.Alberto Zuñiga Es ist rundum aus Glas und scheint deshalb auf seinem Betonsockel zu schweben: das Hallenschwimmbad Mendizorroza in Vitoria-Gasteiz, Hauptstadt der spanischen Region Baskenland. Architektonische Schwerelosigkeit ist jedoch nicht das einzige Markenzeichen des auffallenden Gebäudes, dessen lichte Hülle von einer Konstruktion aus 1.000 Tonnen verzinktem Stahl getragen wird. Die städtische Bauherrin wollte mit der Errichtung einer ihrer bedeutendsten Sportanlagen auch ein Signal für Nachhaltigkeit setzen. Schließlich gilt Vitoria auf diesem Gebiet als ein Vorreiter in Spanien und gewann den Titel „Grüne Hauptstadt Europas” 2012. „Unser Ziel war es darum, in ein rationelles Design alle Lösungen zu integrieren, die den Energieverbrauch der Sportanlage konsequent verringern”, erläutert der spanische Architekt, Planer und Bauleiter Fernando Bajo Martínez de Murguía aus Vitoria. Das ist eindrucksvoll gelungen: Auf 9.702 Quadratmetern Nutzfläche beherbergt das Hallenschwimmbad ein olympisches und ein Kinder-Schwimmbecken sowie weitere Einrichtungen für den Leistungs- und Breitensport auf mehreren Etagen. Zur Klimatisierung hat man sich etwas Besonderes einfallen lassen: Die Gebäudehülle ist doppelt verglast und hat einen begehbaren Zwischenraum als thermisches Luftpolster. |
So erzeugen die verbauten Module eine geschätzte jährliche Stromleistung von 6.450 Kilowattstunden (kWh). Dies entspricht einer Emissionseinsparung von rund drei Tonnen Kohlendioxid (CO2) gemäß dem spanischen Energiemix. Darüber hinaus bieten die halbtransparenten Module Sonnenschutz und beschränken demzufolge die Wärmeentwicklung im Halleninneren wie auch den Einsatz von Kühlungs- und Beleuchtungsenergie. Die gläsernen Solarelemente fügen sich stimmig in die geometrische Karreestruktur der Fassade ein und unterstützen das klare Design dieses Glaspalastes mit seinem raffinierten Übergang zum Himmel nach oben und zur zurückgesetzten Solarium-Terrasse nach unten. „Diese Gestaltungsmöglichkeiten sind mit vielen anderen bioklimatischen Standardlösungen nicht zu erreichen”, sagt Fernando Bajo Martínez de Murguía. |
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