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Nachgewiesen umweltfreundlichSCHOTT hat in den USA für die feuerbeständige Glaskeramik Pyran® Platinum erfolgreich die Cradle to Cradle® Zertifizierung (C2C) in der Qualitätsstufe Silber erhalten.Karen Wegert Die Fragen der Nachhaltigkeit und des Lebenszyklus eines Produktes werden immer wichtiger. Dies umso mehr, als Verbraucher und Experten ökologische Behauptungen zunehmend hinterfragen. Da SCHOTT seit jeher bestrebt ist, Kundenforderungen nach umweltfreundlichen Produkten und Fertigungsprozessen zu erfüllen, ließ sich das Unternehmen dies 2010 auf dem US-Markt mit einem Öko-Label für die feuerbeständige Glaskeramik Pyran® Platinum von offizieller Seite bestätigen. Zu Beginn des Zertifizierungs-Bewerbungsverfahrens galt es aufzuzeigen, wie das Unternehmensziel, die Umwelt zu schützen und natürliche Ressourcen zu erhalten, erreicht werden kann. Eine Möglichkeit ist die Vermeidung von Schwermetallen, die beim Schmelzen von Glaskeramik als Läutermittel eingesetzt werden: Bei der im Microfloatverfahren hergestellten Pyran® Platinum Glaskeramik für Brandschutzverglasungen in der Architektur wird beispielsweise auf die Läutermittel Antimon und Arsen verzichtet. Als nächste Herausforderung galt es Kunden der Baubranche vom Zusatznutzen des umweltfreundlichen, feuerbeständigen Produkts zu überzeugen. |
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Im zweiten Schritt des Bewerbungsverfahrens wurden zunächst Energie- und Wasserverbrauchsdaten in der bei SCHOTT Technical Glass Solutions in Jena betriebenen Anlage ermittelt. „Nachdem es uns bislang darum ging, unsere Produktionsprozesse umweltfreundlicher zu gestalten, haben wir mit dem C2C-Programm gelernt, die Gesamtheit aller umweltrelevanten Auswirkungen unseres Produkts zu bedenken”, erläuterte Friedemann Töpfer, Qualitätsmanager bei SCHOTT. 20 Prozent der benötigten Elektrizität stammt aus erneuerbarer Energie: Der vor Ort generierte Solarstrom wird ins Netz eingespeist. Am Standort Jena ebenso wichtig ist der Gewässerschutz. MBDC wurde ein Wasserhaushalt- und Flussdiagramm zur Verfügung gestellt, das Wassernutzung und Schmutzwasserströme zeigt: 90 Prozent des gesamten Nutzwassers am Standort stammen aus Sanitärabwässern. Frischwasser wird nur als Trinkwasser und für sensible Fertigungsschritte genutzt. Das Produktionswasser läuft komplett durch Endlosschleifen, lediglich Verdunstungsverluste werden ersetzt. Die Erfahrungen mit dem C2C-Zertifikationsprozess – SCHOTT erhielt dafür „Silver Level“ – waren sehr positiv. Die Zertifizierung wird jährlich geprüft, um Bewerbern zugleich eine höhere Zertifizierung zu ermöglichen. SCHOTT hat durch C2C für seine Glaskeramik ein Recyclingprogramm implementiert, das in den USA lange für technisch nicht realisierbar gehalten wurde. Im Unternehmen gibt es bereits Überlegungen, in anderen Märkten für umweltfreundliche Produkte ebenfalls eine C2C-Zertifizierung anzustreben. <| |
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Abfall ist gleich Lebensmittel
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