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Auf der Rückseite liegt die KraftSCHOTT Solar und Solland Solar bündeln ihr Know-how für die Serienfertigung von innovativen Rückkontakt-Solarmodulen.Lars Waldmann Ein Muster wie aus der Natur gegriffen: Die Struktur auf der Vorderseite der Sunweb® Zelle gleicht den feinen Adern von Blättern. Und wie ihr Vorbild fängt die Solarzelle Sonnenlicht ein. Dass sie dies besonders gut kann, hat aber mehr mit ihrer Rückseite zu tun. Denn anders als bei konventioneller Solartechnik wird der Strom hier durch die Zelle von der Vorder- auf die Rückseite geführt, wo alle Kontakte liegen. Dadurch lässt sich zum einen die sonnenbeschienene Fläche vergrößern, zum anderen sinkt der Energieverlust durch elektrische Widerstände. Die hierzu eingesetzte Technologie heißt MWT (Metal Wrap Through). Solche Rückkontakt-Solarzellen sind schon länger bekannt. Dass sie nun auch im Markt Erfolg haben, dafür wollen zwei Unternehmen sorgen: SCHOTT Solar und der niederländische Solarzellenhersteller Solland Solar schlossen eine Partnerschaft, die Lizenzvereinbarungen sowie gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten umfasst. Dabei erhält SCHOTT Solar Zugriff auf die einzigartige Sunweb® Technologie von Solland für Rückkontakt-Solarzellen und -PV-Module. Solland profitiert von dem Know-how, über das SCHOTT Solar in der Modul-Konstruktion und -Fertigung verfügt, so dass ein schnellerer Markteintritt für die Sunweb® Module möglich wird. Dazu bauen die beiden Unternehmen derzeit eine Pilotfertigungslinie für Module im holländischen Solland-Werk auf. |
Dabei handelt es sich um die weltweit erste komplett integrierte Modultechnologie für Rückkontakt-Solarzellen unter Einsatz der zum Patent angemeldeten ILS (In-Laminated Soldering)-Technologie von Solland. Die Zellen werden hier nicht mehr miteinander verlötet, sondern mittels einer speziellen Folie verbunden und verschaltet. Die so hergestellten Module weisen im Vergleich zu konventionellen Typen eine um zehn Prozent höhere Effizienz auf. Mit ihrer hohen Leistung und attraktiven Optik sollen die Module in erster Linie auf dem Privatkundenmarkt zum Einsatz kommen. <| |
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