SCHOTT solutions Nr. 1/2011 > Kurzberichte

Foto: Energiebau/Marieantoinetta Peru

Vorzeigemodell einer nachhaltigen Zukunft

Mit energieeffizienter Gebäudetechnik und einer leistungsstarken Photovoltaik-Anlage gilt das im März 2011 eingeweihte Bürogebäude auf dem UN-Campus in Nairobi als energieneutral. Die von Energiebau, Köln, errichtete Solarstromanlage mit 4.000 Solarmodulen von SCHOTT Solar produziert mehr Strom als die 1.200 Mitarbeiter benötigen. Pro Jahr spart Afrikas erstes energieneutrales Bürogebäude 420.000 Kilogramm CO2 ein. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon (Bild) würdigte das Gebäude als Vorzeigemodell einer nachhaltigen Zukunft: „Diese Anlage verkörpert die neue ‚Green Economy’, die in eine saubere Zukunft führen kann, Arbeitsplätze schafft und neues ökonomisches Wachstum anregt.” <|
 
Foto: SCHOTT

Dreifacher Rekord

200.000 Solarmodule an Premier Solar India geliefert
SCHOTT Solar wird 200.000 SCHOTT ASI® Photovoltaikmodule mit einem Leistungsvolumen von 20 Megawatt nach Indien liefern. Auftraggeber ist der langjährige Partner Premier Solar. Die Bestellung ist ein Rekord in dreifacher Hinsicht: Es ist der bisher größte Auftrag für SCHOTT Solar in Asien sowie die größte Bestellung eines einzelnen Kunden für die SCHOTT Solar Thin Film GmbH weltweit. Auch ist es der bisher umfangreichste Geschäftsabschluss für die SCHOTT AG in Indien. Das Land möchte seine Energieversorgung langfristig sichern und seine Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen weiter senken. Ziel ist, 20 Gigawatt Solarstromleistung bis zum Jahr 2022 zu installieren. <|
Foto: SCHOTT

Modulare Reading Lights in vielseitigem Design

Einheitliche technische Plattform erleichtert Anwendung in Luftfahrt
Der Einsatz von in Flugzeugsitzen integrierten Leseleuchten verlangt immer wieder aufwendige technische Anpassungen und langwierige Zulassungsprozesse. SCHOTT entwickelte deshalb eine Reihe modularer Reading Lights mit einzigartigen Vorteilen, die eine Vielzahl an Design-Wünschen erfüllen und zugleich auf einem einheitlichen elektronischen Lichtmodul aufbauen. Diese standardisierte technische Plattform wird bereits von Flugzeugherstellern vorqualifiziert. Dies erübrigt Zulassungsaufwand und vereinfacht den Einsatz auch für Zulieferer und Airlines. <|
Foto: SCHOTT

Gläserner Bodyguard

Schlankes „secure”-Spezialglas schützt gegen Feuer und Einbruch

In Einrichtungen und Gebäuden wie Justizvollzugsanstalten, Ministerien, Botschaften, Museen oder Banken wachsen die Sicherheits­bedürfnisse und damit auch die technischen Anforderungen. Dass auch schlanke, leichte Gläser entsprechenden Ansprüchen im Brand-, Personen- und Objektschutz genügen können, zeigt das neue SCHOTT Pyranova® secure auf Basis des bewährten Spezialglases SCHOTT Pyranova® für Brandschutzverglasungen. Verarbeitet als Multifunktionslaminat (Foto: Autoklavierprozess), erfüllt es nun zusätzlich hohe Anforderungen an die Durchwurf-, Durchbruch- und Durchschusshemmung und wiegt deutlich weniger als konventionelle Glas­verbunde. <|
Foto: SCHOTT

Stärker in Südamerika

Neues Pharmaverpackungswerk in Argentinien
Der Geschäftsbereich Pharmaceutical Packaging von SCHOTT eröffnete in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires eine neue Produktionsstätte für pharmazeutische Ampullen und Fläschchen. An der Einweihungsfeier im November 2010 nahmen rund 200 Vertreter von südamerikanischen Pharmaunternehmen sowie aus der Politik teil. Mit dem neuen Werk, das zunächst 150 Mitarbeiter beschäftigt, baut SCHOTT seine Position als führender Zulieferer für die pharmazeutische Industrie in Südamerika weiter aus. In der Großregion soll der Pharmamarkt laut Studien bis 2013 um durchschnittlich fast 10 Prozent pro Jahr wachsen. <|
Foto: BMW AG

Erstmals in Serie

Ambiente-Lichtlösung von SCHOTT leuchtet im Crossover-Fahrzeug
Nicht nur die automobile Oberklasse glänzt mit Ambiente-Beleuchtung: Im 2010 eingeführten MINI Countryman lässt sich das sogenannte Center-Rail, die Mittelschiene vom Schalthebel vorne bis nach hinten zwischen den Sitzen im Fond, in sanftes Licht tauchen. Die optionale Konturbeleuchtung von SCHOTT besteht aus Glasfaser-Lichtleitern, die ihr Licht aus LEDs beziehen und gleichmäßig abstrahlen – stufenlos verstellbar in Farbmischtönen von Orange bis Blau. Auch die Innentürverkleidung lässt sich bei Auswahl des Ambiente-Lichtpakets entsprechend beleuchten. Ziel solcher Beleuchtungskonzepte ist es, zu mehr Wohlgefühl und Orientierung auch bei längerer Fahrdauer beizutragen. <|
Foto: SCHOTT

Mehr Kreativität für Architekturglas

SCHOTT und okalux bündeln Kräfte
Vor allem Planer und Architekten profitieren: Der Technologiekonzern SCHOTT und der Isolierglashersteller OKALUX kooperieren noch enger für mehr kreativen Spielraum rund um das Thema Glas für Gebäudehülle und Innenbereich. OKALUX entwickelt mit speziellen Einlagen im Scheibenzwischenraum zukunftsweisende Lösungen für die Tageslichtnutzung. SCHOTT Architecture + Design bietet hochwertige Spezialglasprodukte und Lösungen für anspruchsvolles funktionales Design in Fassadengestaltung, Innenarchitektur, Beleuchtung, Brandschutz und gebäudeintegrierter Photovoltaik. Durch die Verbindung entsteht aufgrund der vielfältigen Kombinationsmöglichkeiten eine nahezu unbegrenzte Produktpalette. <|
Ihr Kontakt
oliver.hart@schott.com

 
Foto: SCHOTT

In EPIA-Vorstand gewählt

Dr. Martin Heming im Vorstand des weltgrößten Solarindustrie-Verbandes
Zu ihrer alljährlichen Generalversammlung wählte die European Photovoltaic Industry Association (EPIA) im März Dr. Martin Heming mit großer Mehrheit in ihren Vorstand. Der Vorstandsvorsitzende der SCHOTT Solar AG verantwortet die Bereiche Strategie, Forschung und Entwicklung, Öffentlichkeitsarbeit, Personal, Auditing sowie Vertrieb und Marketing. Gleichzeitig vertritt Dr. Heming den Solarbereich als Mitglied der Konzernleitung des Mutterkonzerns SCHOTT AG. Die Erfahrungen aus seiner beruflichen Laufbahn bringt er seit 2010 in den EPIA-Vorstand ein. <|