SCHOTT solutions Nr. 1/2010 > Ceran® Glaskeramik-Kochflächen

Freuen sich über die Prämierung: Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer (links), Vorsitzender des ­Vorstands der SCHOTT AG, und Glaskeramik-Entwickler Dr. Friedrich Siebers. Foto: SCHOTT/K. Weddig

Ausgezeichnet umweltfreundlich


SCHOTT gewinnt mit Ceran® Glaskeramik-Kochflächen den Deutschen Innovationspreis.


Birgit Kranzusch

In der Forschung liegt der Schlüssel zu Innovationen, diese sind der Motor für erfolgreiche Unternehmen. „Made in Germany” ist nach wie vor gefragt, und dem Land der Ideen scheinen diese nicht auszugehen. SCHOTT hat diese Entwicklung mit individuellen und zukunftsweisenden Produkten mitgestaltet. Für seine Innovationen im Bereich Produktentwicklung, Herstellung und Marketing der Marke SCHOTT Ceran® wurde der Technologiekonzern Ende April mit dem Deutschen Innovationspreis unter der Schirmherrschaft des Bundesministers für Wirtschaft und Technologie in der Kategorie Großunternehmen ausgezeichnet.
 

„Die eigentliche Innovation ist das umweltfreundliche Herstellungsverfahren, das von SCHOTT angewendet wird ...”

Begründung der Jury

 
Für seine Innovationen im Bereich Produktentwicklung, Herstellung und Marketing der Marke SCHOTT Ceran® wurde SCHOTT mit dem Deutschen Innovationspreis in der Kategorie Großunternehmen ausgezeichnet. Foto: SCHOTT/C. Costard
„Umweltbewusstsein ist auch in der Küche zu einem wichtigen Thema geworden und gewinnt für den Verbraucher immer mehr an Relevanz”, sagt Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer, Vor­sitzender des Vorstandes der SCHOTT AG. „Ein Trend, den wir frühzeitig erkannt und umgesetzt haben." Als einziger Hersteller weltweit produziert das Mainzer Unternehmen mit einer patentierten Schmelztechnik eine Glas­keramik-Kochfläche ohne die giftigen Schwermetalle Arsen und Antimon. Damit baut man zugleich seine Marktführerschaft weiter aus, denn nachhaltige Produkte gewinnen nicht nur aus ökologischer, sondern auch aus Wettbewerbs- und Imagegründen zunehmend an Bedeutung.

Die neueste Generation einer umweltfreundlichen SCHOTT Ceran® Glas­keramik-Kochfläche besitzt zusätzlich die Möglichkeit, blaues Licht durchscheinen zu lassen. Foto: SCHOTT/Montage: Unit Design
Diese Entwicklung bei SCHOTT hat auch die Jury des Deutschen Innovationspreises überzeugt, die Unternehmen auszeichnet, die mit ihrer Innovationskraft Geschäft und Markt verändern. „Die eigentliche Innovation ist das umweltfreundliche Herstellungsverfahren, das angewendet wird. Damit ist es möglich, die Produktion der Ceran® Glaskeramik-Kochflächen in Deutschland zu halten, obwohl die Vorschriften für den Umgang mit giftigen Substanzen verschärft wurden”, lautet die Begründung der Jury. SCHOTT kann mit Stolz behaupten, dass die vollständige Marktdurchdringung dieser umweltfreundlichen Herstellungsmethode im Jahr 2010 gelungen ist.

Auch der Ausbau der Technik ist preiswürdig. Durch Forschung und Weiterentwicklung ist ein einzigartiges Feature gelungen, das auch die Jury überzeugte: Statt der üblichen roten können erstmals blaue LED-Anzeigen in Kochfelder eingesetzt werden. Damit erweist sich SCHOTT erneut als Impulsgeber der Branche und als starker Partner der Hausgerätehersteller. Denn diese Innovation ermöglicht individuelles Design und hohe Ästhetik in der Küche. Durch die neuartige, 2009 in den Markt gebrachte schwarze Glaskeramik-Kochfläche wird es zukünftig unter dem Namen „Cooking & Light” noch weitere vielfältige Gestaltungsoptionen mit Lichtelementen geben. Als „bemerkenswert” bewertete die Jury zudem die Marketing-Strategie. Im Rahmen von Kooperationen mit Geräteherstellern und einer gezielten Informationskampagne wird die umweltfreundliche Herstellung von SCHOTT Ceran® als verkaufsförderndes Argument genutzt. Damit differenziert man sich deutlich vom Wettbewerb. Das Resultat: Das Markenbewusstsein im Handel und bei den Endverbrauchern steigt. Gleichzeitig werden das umweltfreundliche Image und die Marktposition des Unternehmens gestärkt.

Für SCHOTT ist die Auszeichnung eine wichtige Bestätigung der Investitionen in die Forschung. „Auf der Basis unserer Forschungsarbeit, die in der Branche einzigartig ist, entwickeln wir immer wieder innovative Produkte, die den Bedürfnissen unserer Kunden entsprechen und neue Trends setzen”, sagt Prof. Dr.-Ing. Ungeheuer.