Editorial

Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer, Vorsitzender des Vorstandes der SCHOTT AG

Liebe Leserinnen und Leser,


Balance heißt das Thema des Deutschen Pavillons auf der EXPO 2010 in Shanghai, den SCHOTT mit Ideen und Produkten rund um Glas unterstützt. Ein Gleichgewicht zu schaffen zwischen Erneuern und Bewahren, Innovation und Tradition, Technik und Natur – das war, ist und bleibt auch immer ein Ziel unseres Unternehmens.

Diesen Ausgleich streben wir bei der Entwicklung von Technolo­gien an, um die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen wirklich zu verbessern. SCHOTT hat deshalb ein neues Produktionsverfahren zur Herstellung von Ceran® Glaskeramik-Kochflächen entwickelt, das auf den Einsatz der giftigen Schwermetalle Arsen und Antimon verzichtet. Die Produktion von schwarzen Ceran® Kochflächen wurde vollständig auf das umweltfreundliche Verfahren umgestellt. Und wir haben einen Trend gesetzt für Öko-Glaskeramik in Küche und Haustechnik. SCHOTT erhielt dafür den Deutschen Innovationspreis.

Das ist nicht die einzige Auszeichnung, die uns stolz macht: Die Supermarktkette REWE nutzt eine Solararchitekturlösung mit SCHOTT Solarzellen für ihr erstes CO2-frei betriebenes „Green Building“ und wurde dafür mehrfach prämiert. Und für die Trendstudie einer Glasküche erhielten der Küchenhersteller Alno, Bosch Hausgeräte und SCHOTT den iF wie auch den Red Dot Red Dot Design Award.

Bei vielen solcher Erfolge heißt das Zauberwort Gleichgewicht. Denn es geht dabei um die Herausforderung, im Teamwork eigene und andere Ideen zu verbinden und auszubalancieren. Dazu noch ein Beispiel: Im attraktiven Wachstumsmarkt für die Innenraumbeleuchtung von Flugzeugkabinen betrachten uns die Fluggesellschaften als Lösungs- und nicht nur als Technikanbieter, weil wir anwendungsnah denken und intensiv mit Designern kooperieren. Auch hier wird eines deutlich: Hinter Innovation und Fortschritt steht immer ein gemein­sames Tauziehen – und letztlich eine ausgewogene Lösung für verschiedenste Anforderungen.

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen,

Ihr
Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer