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Pionier im Reich |
„Dass wir weltweit der erste Lieferant in China sind, der sich zertifizieren ließ, unterstreicht, wie ernst wir den chinesischen Markt nehmen“, so Scherer weiter. „Für uns ist diese behördliche Genehmigung ein wichtiger Türöffner, zugleich signalisieren wir unseren Kunden, dass wir an einer langfristigen Zusammenarbeit interessiert sind.“ Im fast zweijährigen Genehmigungsverfahren musste SCHOTT zahlreiche Anforderungen erfüllen, unter anderem ein komplettes Firmenprofil einreichen, die eingesetzten Rohstoffe deklarieren, die Qualitätssicherung offenlegen, Lieferanten benennen, Produktmuster sowie Glas- und Rohstoffprüfungen vorlegen. „China ist auf dem richtigen Weg“, meint Dr. Sackhoff, „denn gerade auf dem Gebiet der Nahrungs- und Arzneimittelsicherheit können die Anforderungen nicht hoch genug sein.“ Die äußerst strengen Vorschriften setzen auch die lokalen chinesischen Wettbewerber unter Druck, die sich künftig mit zertifizierter Qualitätsware auf dem Heimatmarkt konfrontiert sehen. Dies gilt zugleich für Anbieter, die versuchen, über Joint Ventures mit chinesischen Unternehmen diese Handelsvorgaben zu umgehen. |
Im Herbst 2008 wurde die neue Produktionsstätte eröffnet. Eine weitere Pionierleistung: Denn damit ist SCHOTT der erste multinationale Hersteller von anspruchsvollen Glasverpackungen, der eine eigene Produktion in China betreibt. „Wir wollen in unserem hochmodernen Werk genau das anbieten“, erklärt der Vorsitzende des Vorstandes der SCHOTT AG, Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer, „was die chinesischen Pharma-Unternehmen für die internationalen Exportmärkte vermehrt benötigen – nämlich qualitativ hochwertige Verpackungsprodukte.“ Die neue Fertigung ist für eine Kapazität von 100 Millionen Fläschchen und Ampullen pro Jahr ausgelegt, kann aber auch bei steigender Nachfrage weiter ausgebaut werden. Ampullen und Fläschchen sind derzeit die wichtigsten und am häufigsten genutzten Pharmabehältnisse, „wir werden aber den Markt genau beobachten und wollen auch bei vorfüllbaren Spritzen und Karpulen eine aktive Rolle in China spielen“, so Sackhoff. Auf 2.500 Quadratmetern baute SCHOTT eine hochmoderne Fabrik in Suzhou. Hochwertige Rohstoffe, anspruchsvolle Technologien und hochqualifizierte Expertise für Fläschchen und Ampullen sowie ein schlagkräftiger technischer Service sind die Stärken des Standorts. „Wir sind vor Ort und damit nah am Kunden, wir können schneller liefern und auch besser verstehen, was genau unsere Kunden wollen und benötigen“, beschreibt Prof. Dr.-Ing. Ungeheuer die strategische Entscheidung für China. |
„Mit unseren Produkten sehen wir uns allerdings nicht in Konkurrenz zu den chinesischen Unternehmen“, erläutert Dr. Sackhoff. SCHOTT ziele vielmehr auf den High-End-Markt ab, „wir können mit unserem Know-how und unseren Qualitätsprodukten die chinesische Pharmaindustrie unterstützen, sich international zu entwickeln, und ihr damit den Zugang zu den Weltmärkten eröffnen“. SCHOTT setzt mit seinem Engagement in China zudem einen weiteren wichtigen Baustein in puncto Versorgungssicherheit. „Viele multinationale Pharmaunternehmen möchten nicht nur von einer einzigen Quelle beliefert werden, sondern wünschen einen zweiten Produktionsstandort als Back-up“, so Jörg Doescher, Sales Director Asia Pharmaceutical Packaging. SCHOTT hat daher in den vergangenen Jahren seine Back-up-Fähigkeit sukzessive ausgebaut. „Wir fertigen sowohl Glasröhren als auch die pharmazeutischen Behältnisse weltumspannend in gleichbleibender, konstant hoher Qualität an unterschiedlichen Standorten.“ Globale Produktionsstandards und Qualitätssysteme sowie ein extensiver Wissensaustausch unter Mitarbeitern auf verschiedenen Stufen weltweit schaffen somit eine optimale Versorgungssicherheit für SCHOTT Kunden in aller Welt. <| |
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SCHOTT Website Mehr über pharmazeutische Verpackungen von SCHOTT (nur in englisch) |
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