SCHOTT solutions Nr. 1/2009 > Interview

Shuitsu Nishina, Präsident und CEO von MORITEX Foto: MORITEX

„Gegenseitig profitieren“


Shuitsu Nishina, Präsident und CEO von MORITEX,
über den Zusammenschluss mit SCHOTT.


solutions: MORITEX gehört seit kurzem dem SCHOTT Konzern an. Wie würden Sie Ihr Unternehmen charakterisieren?

Nishina: MORITEX ist das größte Unternehmen in Japan, das faseroptische Präzisionsgeräte und Spezialwerkstoffe herstellt und vertreibt. Seit unserer Gründung haben wir uns fortwährend weiterentwickelt, indem technologisches Wissen, die Qualität der Produkte und die Kundenorientierung forciert wurden.

solutions: In welchen großen Märkten sind Sie präsent?

Nishina: Eines unserer Hauptgeschäfte sind Machine-Vision-Systeme. Kunden dieser Produkte sind Firmen, die Fabrikations- und Inspektionssysteme für die Halbleiter-, Elektronik- und Flachdisplay-Industrie herstellen. Wir entwickeln und produzieren in Japan und China. Durch unsere Nieder lassungen in Asien, USA und Europa sind wir global präsent.

solutions: Was waren Ihre Motive für den Zusammenschluss mit SCHOTT?

Nishina: Wir arbeiten bereits seit 2007 zusammen. Gleich zu Beginn war beiden Partnern klar, dass sie jeweils vom anderen profitieren würden. Und zugleich können wir eine bessere Kundennähe erzielen.

solutions: Was als Vertriebskooperation begann, endete schließlich in einem Firmenzusammenschluss?

Nishina: Ja, wir hielten das für die beste Lösung. Denn dies ermöglicht, unsere technologischen Plattformen ohne Einschränkungen zu vereinen. SCHOTT hat weltweit einen sehr guten Ruf beim Schmelzen und Herstellen von Glasfasern. MORITEX verfügt über großartige Fähigkeiten, faseroptische und LED-Technologien einzusetzen, um kundenspezifische Lösungen anbieten zu können.

solutions: Alles zum Wohle des Kunden also …

Nishina: Ja, in der Tat: Indem wir unser Wissen teilen, können wir unseren Kunden Lösungen anbieten, die weder SCHOTT noch MORITEX allein möglich gewesen wären. <|