Ein Spurensicherungsteam sucht am Tatort nach Hinweisen, die zum Täter führen können.
Die Spezialisten vom K3

Jede deutsche Kriminalpolizei-Inspektion ist in vier Kommissariate aufgeteilt: Das Kommissariat K1 bearbeitet Tötungs- und Sexualdelikte sowie Brandsachen. Das K2 befasst sich mit Eigentumsdelikten wie Raub, Betrug und Einbruch. K3 umfasst die „Zentralen Dienste“, zu denen unter anderem die Spurensicherung gehört, und das K4 schließlich beschäftigt sich mit organisierter Kriminalität und Drogenfahndung. Die Spurensicherung vom K3 sucht am Tatort nach allen Spuren, die auf den Täter hinweisen können: Fingerabdrücke, Blutanhaftungen, Schuhabdrücke, Reifenspuren, Fasern von Kleidung oder auch DNA-Spuren. Die DNA-Analyse – auch genetischer Fingerabdruck genannt – ist die modernste Methode der Spurensicherung: Die DNA-Struktur eines Menschen ist einzigartig wie sein Fingerabdruck. Sie lässt sich anhand kleinster Körperpartikel wie Hautschuppen oder geringster Mengen von Körperflüssigkeiten nachweisen und führt so zum Täter.