Jena

Der deutsche Bundeskanzler überzeugte sich per Handauflegen von der Wirksamkeit der „Pyranova“ Brandschutzverglasung.
Michael Bonewitz, Journalist, Bodenheim

Schröder bei SCHOTT

Bundeskanzler Gerhard Schröder besuchte SCHOTT Jenaer Glas. Das im ostdeutschen Thüringen angesiedelte Unternehmen gilt als Beispiel für eine gelungene deutsch-deutsche Wiedervereinigung auf Unternehmensebene.

Fast vier Minuten Dauerfeuer mit bis zu 1000° Celsius ließ Bundeskanzler Gerhard Schröder - geschützt hinter einer „Pyranova“ Brandschutzglaswand – über sich ergehen und vertraute dabei auf die Produktqualität von SCHOTT. Das Programm-Highlight war Teil einer rund eineinhalbstündigen Werksführung, bei der sich der Kanzler an verschiedenen Stationen die Erfolge der gelungenen Wiedereingliederung des Jenaer Unternehmens in den SCHOTT Konzern vorführen ließ. Für modernste Produktionsanlagen hat SCHOTT in den vergangenen zehn Jahren über 150 Millionen Euro in das Jenaer Werk investiert.

Während des Kanzlerbesuchs wurde die 7-Millionste „Ceran“ Glaskeramik-Kochfläche hergestellt: Schröder unterschrieb die Jubiläums-Kochfläche und bestätigte aus persönlicher Erfahrung die hohe Qualität und Benutzerfreundlichkeit von „Ceran“. Anschließend wurde der Kanzler zur weltweit einzigen Anlage für gefloatetes Borosilicatglas geführt. Mit dieser Mikrofloatanlage werden hochwertige Brandschutzgläser wie zum Beispiel „Pyranova“ hergestellt. Neue Anwendungsmöglichkeiten für das Borosilicatglas zeichnen sich aber auch in der Photovoltaik ab, der Optoelektronik oder als Glassubstrat für Displays.

Letzte Station des Kanzlerbesuchs: das Ausbildungszentrum im Bereich Pharmaverpackung. An einer kompletten Produktionslinie arbeiten Auszubildende, die sachkundig betreut und angeleitet werden und somit schon in der Ausbildung ein hohes Maß an Verantwortung lernen.

Kanzler Schröders Resumee: „Sie haben mir gezeigt, dass Ihre gelungene Wiedervereinigung und SCHOTTs Behauptung am Markt sehr viel mit Mut, Tradition, aber auch sehr viel mit hochqualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu tun hat.“