Ende 2002 sollen die umfangreichen Bauarbeiten der Albertina abgeschlossen sein. Kunstgenießer dürfen sich schon jetzt auf ein völlig neues Ausstellungskonzept freuen.
Graphische Sammlung Albertina:

Bestand kontinuierlich erweitern

Begründer der Sammlung ist Herzog Albert von Sachsen-Teschen (1738-1822). Im Laufe seiner rund 50jährigen Sammlertätigkeit legte er gemeinsam mit seiner Frau Marie Christine, einer Tochter von Maria Theresia, den Grundstock für die heutigen Bestände. Nach Alberts Tod wurde die Sammlung von seinen Nachfolgern erweitert. Mit dem Zusammenbruch der Habsburg-Monarchie ging sie in den Besitz der neu gegründeten Republik über. 1920 wurde sie mit dem Druckgrafikbestand der ehemals kaiserlichen Hofbibliothek vereint und trägt seit 1921 ihren heutigen Namen: Albertina.
Der Bogen herausragender Werke spannt sich von Raffaelo Santi, Michelangelo Buonarotti, Leonardo da Vinci, Albrecht Dürer, Rembrandt von Rijn, Peter Paul Rubens oder Claude Lorrain bis zu Eugène Delacroix, Edouard Manet und Paul Cézanne. Im 20. Jahrhundert zeichnen die Albertina große Bestände von Egon Schiele, Gustav Klimt und Oskar Kokoschka über Pablo Picasso bis zu Robert Rauschenberg und Anselm Kiefer aus. Durch laufende Ankäufe wird die Sammlung kontinuierlich erweitert, wobei der Schwerpunkt auf dem Erwerb von Spitzenwerken der internationalen Gegenwartskunst liegt.