Weinprüfglas

Auch Simone Renth, Deutsche Wein-königin 1999/2000, genießt die volle Aromaentfaltung in dem neuen DIN-Weinprüfglas „Sensus“ von SCHOTT Zwiesel.
Gabriele Leoff, SCHOTT GLAS, Mainz

SENSUS schärft Sinne

Neues DIN-Weinprüfglas von SCHOTT Zwiesel überzeugt deutsche Weinexperten.

Sein Fuß ist größer, sein Hals etwas länger und sein Körper ist völlig neu gestylt: nach zweijähriger enger Zusammenarbeit mit der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) und dem Deutschen Weininstitut präsentierte SCHOTT Zwiesel das neue offizielle DIN-Weinprüfglas.

„Sensus“, so der Formenname, ist für die Verkostung von Weiß- und Rotweinen gleichermaßen als geeignet eingestuft. Für die Prüfung von Schaumweinen kann das Glas zusätzlich mit einem sogenannten Moussierpunkt (zum Bilden des Bläschenstroms) versehen werden.

Die Form und Größe eines Weinglases beeinflussen stark den sensorischen Gesamteindruck, den man beim Verkosten gewinnt. Die Untersuchungen zeigten, dass die Intensität der Wahrnehmung mit der Höhe des Kelches in Verbindung mit einer Verringerung des Öffnungsdurchmessers zunimmt. Von den insgesamt neun Prototypen erzielte „Sensus“ die besten Ergebnisse bei der Wahrnehmbarkeit von Leitaromen. Handling, Balance sowie das Schwenk- und Auslaufverhalten des Glases waren weitere Kriterien, die bei der Formgebung berücksichtigt wurden.

Die gefällige Erscheinung und gute Handhabbarkeit des Prüfglases versprechen eine breitere Nutzung auch außerhalb des amtlichen Prüfbereichs – etwa bei den Winzern und im Weinhandel. Auch der Hobby-Önologe kann mit dem Glas das Urteil der Experten nachkosten oder seine eigene Prädikatverleihung vornehmen